Sprachreisen und Sprachschulen Tipps und Tricks mit denen man jede Sprache lernt

22Aug/160

Sprachen lernen – Einfach Sprechen!

Die effektivste Art, Sprachen zu lernen ist viel zu sprechen.
Aber warum ist das so?

Studien zeigen, dass 95% derjenigen, die eine Sprache während eines Aufenthalts in einem fremden Land lernen, die Sprache viel besser sprechen und verstehen.

SpanienWenn ich mich an mein Erasmusjahr im wunderschönen Valencia in Spanien erinnere, dann fällt mir eines auf: Obwohl ich in der Schule und mit vorherigen Sprachkursen keinerlei Erfolge hatte, konnte ich nach 6 Monaten in Spanien fließend Spanisch sprechen. Andere Freunde, die mit mir in Spanien waren, haben die Sprache leider nie gelernt. Die Kenntnisse reichten zwar für’s Bestellen von Bier, aber ein schönes Gespräch auf einer spanischen Veranda mit spanischen Freunden während eines atemberaubenden Sonnenuntergangs war leider vollkommen unmöglich.

Viele lernen in ihrem Erasmusjahr nichts außer Trinkspiele.

Der große Unterschied zwischen denen, die Sprachen gut lernen und allen anderen, die es ein Leben lang erfolglos versuchen, ist der intensive Kontakt mit der Wunschsprache.

Die beste Methode ist die Liebe. Wer in einer aufregenden Beziehung die fremde Sprache täglich spricht, lernt so rasend schnell, dass die Wissenschaft sich diese Erfolge lange Zeit kaum erklären konnte.

Heutzutage ist klar, wer Sprachen lernen will, muss diese sprechen, täglich und so viel wie möglich. Das Sprechen einer Sprache ist eine so intensive Aufgabe für das menschliche Gehirn, dass sich schnell Millionen von neuen neuronalen Verknüpfungen im Gehirn bilden. Umso mehr Verknüpfungen im Gehirn entstehen, umso besser kann man neu Gelerntes anwenden.

Die drei besten Methoden um Sprachen zu lernen sind:

  • Wohne in deinem Wunschland
    • Die Sprache täglich sprechen
    • Beziehung in deiner Wunschsprache
  • Sprachreisen in dein Wunschland
    • Aufregende Umgebung und tägliches Anwenden
    • Wichtig: Kein DEUTSCH sprechen
  • Sprachpartner, um die neue Sprache regelmäßig zu sprechen
    • Suche dir jemanden, der deine Wunschsprache spricht und deine Muttersprache lernen möchte
    • Im Café kann man dann gemütlich beide Sprachen üben

Es gibt derzeit unzählige Angebote zum Sprachen lernen. Beachte aber, dass bei deinem Sprachkurs ein klarer Fokus auf das Sprechen gelegt wird. Gerade als Anfänger ist das Erlernen von Grammatik und stures Vokabelpauken oft Zeitverschwendung. Schnell verliert man die Lust an der neuen Sprache.

Wäre es nicht schön, wenn man von Anfang an lossprechen könnte? - Genau das solltest du auch machen - Sprich die Sprache von Anfang an. Führe kleine Gespräche mit dir selbst, unter der Dusche oder beim Spazieren. Das klingt vielleicht ein wenig abgedreht, aber du weißt ja; Genie und Wahnsinn gehen Hand in Hand.

Ein oft unterschätztes Problem beim Sprachen lernen ist das Vergessen von bereits Gelerntem. Kennst du das? Nach ein paar Monaten Sprachkurs kannst du ein wenig sprechen und schreiben, aber schon nach wenigen Wochen Pause scheint all das mühsam Erlernte wieder vergessen. Im Amerikanischen sagt man: USE IT OR LOSE IT! - Was so viel bedeutete wie: WENDE DIE SPRACHE REGELMÄßIG AN, ANSONSTEN VERGISST DU WIEDER ALLES.

FlaggenHeinrich Schliemann, der Entdecker Trojas, hatte seiner Zeit kein Geld für Sprachunterricht und brachte sich alle seine Sprachen selber bei. Er lernte 20 und mehr Seiten seines Lieblingsbuchs in der neuen Sprache auswendig und sagte den Text täglich auf.

Sieben Jahre später konnte Heinrich Schliemann sich fließend in mehr als 15 Sprachen verständigen. Das ist ein wunderbares Beispiel, wie schnell und einfach man neue Sprachen lernen kann, wenn man viel spricht.

 

Viel Erfolg!

Artikel verfasst von:

Banner

 

 

 

Teste die NLS - Methode kostenlos auf unserer Webseite:
www.natural-language-system.de

21Jul/160

Wissenswertes rund um das Thema Sprachen

Mit diesem Blog-Artikel möchten wir euch näher über die Verbreitung und die Verwandtschaft verschiedener Sprachen informieren. Vorab müssen wir euch aber gleich darauf hinweisen, dass es sich hierbei um ein sehr schwieriges Thema handelt. Die Klassifizierung, welche Mundart „nur“ ein eigener Dialekt ist und welche tatsächlich eine eigene Sprache darstellt, ist nicht immer eindeutig. Es kann also durchaus sein, dass ihr bei eigener Recherche auf andere Ergebnisse stoßt.

Sprachwissenschaft als schwieriges Forschungsgebiet

Aufgrund der häufig unklaren Einordnung verschiedener Mundarten variiert auch die Schätzung, was die Anzahl der weltweit gesprochenen Sprachen betrifft. Natürlich spielt auch die Tatsache eine Rolle, dass es in einigen abgelegenen Regionen immer noch eine Vielzahl unkontaktierter Völker gibt, deren Mundarten schlicht zu unerforscht sind. Die Angaben über die Anzahl an existierenden Sprachen gehen daher stark auseinander. Selbst auf diesem Gebiet angesehene Forscher, wie der Linguistik-Professor der Universität Leipzig, Prof. Dr. Martin Haspelmath, legen sich diesbezüglich nur grob fest. Haspelmath spricht in seinem Dokument „Sprachen der Welt“ von „ca. 6500 – 7000 Sprachen auf der Welt“.

Weltsprache Englisch – doch Chinesisch ist nicht zu unterschätzen

Aber natürlich unterscheiden sich diese stark voneinander hinsichtlich ihrer Anzahl an Sprechern. Die meistgesprochenen sind in der nebenstehenden Tabelle von Statista aufgelistet.

Mit ca. 1,5 Milliarden Sprechern ist Englisch unangefochten die Weltsprache schlechthin. Betrachtet man allerdings lediglich die Anzahl an Muttersprachlern, ist Chinesisch mit 982 Millionen die klare Nummer 1. Englisch rangiert in dieser Rangliste sogar hinter Hindi nur auf Platz 3.

Beziehung der Sprachen untereinander

Interessant ist auch, wie die einzelnen Sprachen untereinander verwandt sind, wie das Beispiel Europa zeigt. Zwar gehören mit Ausnahme von Ungarisch und Finnisch so gut wie alle europäischen Sprachen der indogermanischen Sprachfamilie an, allerdings lässt sich diese noch weiter unterteilen, wie die beigefügte Karte zeigt. Während Deutsch, Englisch und die skandinavischen Sprachen (ohne Finnisch) dem germanischen Zweig angehören, werden z.B. Französisch, Spanisch und Italienisch dem romanischen zugerechnet.

Papua-Neuguina – das Land mit der größten sprachlichen Vielfalt

Zum Abschluss möchten wir euch noch auf einen interessanten Punkt hinweisen. Wusstet ihr, dass Papua-Neuguinea das Land ist, in dem die meisten Sprachen gesprochen werden? Wikipedia widmet der sprachlichen Vielfalt des Staates sogar einen eigenen Artikel und schreibt von „700-860 unterschiedlichen Sprachen“.

 

 

veröffentlicht unter: Allgemein, sprachen lernen keine Kommentare
15Jun/160

Herkömmlicher Sprachunterricht vs. alternative Unterrichtsmethoden – Was bringt mehr?

Spanischunterricht in Sevilla

Sprachschule Sevilla

Viele unserer Blogleser haben sich zu Schulzeiten im Fremdsprachenunterricht sicherlich des Öfteren Folgendes gedacht: „Warum muss ich wissen, wie man in Französisch das Futur II bildet – das benutzt sowieso kein Mensch?!“ oder „Die dritte Vergangenheit in Englisch?! Die ist doch vollkommen überflüssig“.

Vorab möchten wir betonen, dass wir an dieser Stelle nicht den deutschen Schulunterricht in Frage stellen. Dennoch ist es im Sinne der Neutralität unsere Pflicht, auch Missstände anzusprechen. Deshalb müssen wir uns eingestehen, dass die oben genannten Gedankengänge nicht unbegründet sind und das „sture Grammatikpauken“ nicht immer sinnvoll ist. Wer weiß, wie ein für den Fremdsprachenunterricht genutztes Deutschbuch aussieht und die dortigen Grammatikregeln mit seinen eigenen Sprachgebrauch vergleicht, wird uns in dieser Hinsicht zustimmen. Es drängt sich also der Verdacht auf, dass im „herkömmlichen“ Sprachunterricht viel Zeit für unnötige Dinge vergeudet wird und das Sprechen und Hören der Sprache – also das wirklich Wichtige – zu kurz kommt.

Die Frage ist auch, ob diese „Art“ des Sprachen Lernens überhaupt „natürlich“ ist und das menschliche Gehirn dafür geschaffen ist. Eine klare Antwort kann man darauf selbstverständlich nicht geben, fakt ist aber, dass sie für unser Gedächtnis zumindest ungewohnt ist. Unsere Muttersprache haben wir schließlich auch nicht mit dieser Methode gelernt, sondern äußerst erfolgreich lediglich durch Sprechen und Zuhören. Deshalb hat sich dieser Lernansatz in der jüngeren Vergangenheit folgerichtig auch im Fremdsprachenunterricht zunehmend etabliert und ist als „Immersions-Methode“ anerkannt. „Immersion“ stammt aus dem Lateinischen und kann mit „Eintauchen“ übersetzt werden – das heißt, man kommt somit nicht „nur“ mit der Sprache in Berührung, sondern wird so gesehen sogar ein Teil von ihr.

Der Unterricht erfolgt in diesem Fall ausschließlich in der zu erlernenden Fremdsprache ohne zusätzliche Erklärungen auf Deutsch. Man „hängt sich also nicht daran auf“, ob der Sprachschüler in seinem zuletzt gesprochenen Satz das Verb im Konjunktiv II in der 3. Person Plural richtig konjungiert hat, sondern setzt den Fokus auf den praktischen Gebrauch der Sprache. In den meisten ausländischen Sprachschulen, die man im Rahmen von Sprachreisen besuchen kann, hat sich diese Unterrichtsmethode übrigens schon vor einiger Zeit durchgesetzt, was deren positiven Effekt unterstreicht. Man darf also gespannt sein, wie sich deren Stellenwert in naher Zukunft auf den Unterricht in Deutschland auswirkt.

Abschließend sollte ihr aber bedenken, dass ein auf das Auswendiglernen von Grammatikparagraphen und –regeln zugeschnittener Fremdsprachenunterricht sicherlich nicht optimal ist, aber mit der nötigen Motivation dennoch hilfreich sein kann. Also bleibt auch im heimischen Sprachkurs mit Elan bei der Sache, aber haltet auch Ausschau nach alternativen Weiterbildungsmöglichkeiten!

3Mai/160

Erfahrungsbericht einer Sprachreise nach Sydney

Skyline Sydney Harbour Bridge

Skyline Sydney

Drei Jahre ist es mittlerweile her, dass ich nach einigen Monaten erfolgloser Jobsuche in Deutschland etwas ganz Anderes machen wollte und mich auf dem internationalen Arbeitsmarkt umgesehen habe. Nach kurzer Suche wurde ich dann tatsächlich in Sydney in einer Marketing-Agentur fündig und habe mich dort im Februar 2013 niedergelassen. Vor Start des neuen Jobs musste ich aber noch dringend mein Englisch etwas aufpolieren und habe deshalb noch einen einmonatigen Business-Englischkurs in einer Sprachschule in Sydney besucht. Im folgenden Erfahrungsbericht möchte ich für euch anschaulich zusammenfassen, wie es mir währenddessen und im Nachhinein ergangen ist.

Auch wenn mein Aufenthalt in Sydney keine Sprachreise im wörtlichen Sinne ist, da ich ja seitdem nie heimgeflogen bin und ich ihn deshalb lediglich als „Sprachkurs im Ausland“ bezeichnen würde, bin ich mir sicher, dass er vielen an Sprachreisen Interessierten eine Hilfe sein kann.

Buchung über Sprachreise-Anbieter ist empfehlenswert

Grundsätzlich solltet ihr natürlich nicht auf „gut Glück“ ins Ausland reisen und euch nicht erst vor Ort nach Sprachschulen umschauen, sondern bereits im Vorfeld in der Heimat nach geeigneten Schulen suchen. Besonders hilfreich können dabei deutsche Sprachreisen-Anbieter sein, auf deren Websiten ihr euch über Sprachschulen in allen erdenklichen Ländern informieren könnt. Der Vorteil ist die Fachkompetenz der Angestellten, die euch hilft, eine qualitativ hochwertige und für euch passende Sprachschule zu finden. Für viele Sprachreisende ist es vielleicht auch seriöser, einen Geldbetrag an eine deutsche Firma überweisen zu können und nicht direkt an eine Sprachschule auf der anderen Seite der Erde in Australien, Südafrika oder wo immer ihr auch hin wollt. Der Anbieter der Sprachreisen ist dann für euch auch der erste Ansprechpartner und erledigt sämtlichen Schriftverkehr, sodass ihr euch um nichts weiter kümmern müsst.

Sprachreisen rentierten sich für alle, die eine Sprache lernen

Wie ich eingangs bereits erwähnt habe, bieten eigentlich alle Sprachschulen auch spezielle Businesskurse an. Aber natürlich ist die Bandbreite des Angebots riesig und für alle Bedürfnisse sind Sprachkurse vorhanden, egal ob zur Prüfungsvorbereitung, spezielle Kurse für Lehrer oder schlicht der herkömmliche Standardkurs – hier wird also jeder von euch fündig! Das ist auch das Gute an einer Sprachreise, denn durch die Vielzahl an verschiedenen Kursen ist sie praktisch für alle, die gerade eine Sprache lernen, geeignet.

Interessanter Englischkurs

Aber jetzt zurück zu meinem Sprachkurs: Ab Anfang Februar 2013 belegte ich also einen Kurs für Business-Englisch. Schnell fiel mir auf, dass selbst in der kleinen Gruppe von zehn Sprachschülern viele verschiedene Nationalitäten vorhanden waren und auch alle den Englischkurs aus unterschiedlichen Gründen besuchten. Manche schlicht, um die Karrierechancen und das Allgemeinwissen zu verbessern, andere für eine Prüfung in der Heimat und wiederum andere wie ich als eine Art Vorbereitung auf das „neue Leben“ in Down Under. Nun, ich muss sagen, dass gerade diese Mischung ideal war, da sie für viel Gesprächsstoff im Kurs sorgte.

Der Sprachkurs an sich war seitens der muttersprachlichen Englischlehrer auch äußerst interessant gestaltet. Man hat echt richtig gemerkt, dass sie den Unterricht nicht nur abhalten, weil es „ihr Job“ ist, sondern weil sie wirklich Spaß daran haben, uns etwas beizubringen. Das hat natürlich auch auf uns abgefärbt, denn so waren wir Sprachschüler auch gleich mit mehr Elan und Freude bei der Sache! Ich habe auch den Eindruck, in den vier Wochen viel gelernt zu haben. Speziell im Bereich Fachausdrücke aus dem Business-Bereich und Präsentationen halten kommt es mir so vor, als wüsste ich deutlich mehr als vorher.

Sprachkurse erleichtern den Einstieg in den „neuen Alltag

Natürlich weiß ich nicht, wie ich heute in meinem Job ohne den Kurs zurechtkommen würde, aber ich bin mir sicher, dass er mir zumindest in den ersten Monaten extrem geholfen hat. Wenn man z.B. nie geschäftliche Telefonate auf Englisch geführt hat, ist es sicherlich ratsam, im Rahmen eines derartigen Kurses erste Erfahrungen in diesem Bereich zu sammeln, um nicht am ersten Arbeitstag „ins kalte Wasser“ geworfen zu werden.

Enges Zusammenleben erleichtert das Kennenlernen

Für viele Sprachreisende ist natürlich auch die Unterkunft interessant. Ich muss klar sagen, da ich ja von Anfang wusste, dass ich länger in Australien bleiben würde, ging es mir vor allem darum, möglichst schnell viele Kontakte zu knüpfen. Deshalb bot sich für mich an, während des Kurses in einer WG mit anderen Sprachschülern zu wohnen. Unter den vielen neuen Gesichtern, die sich mir gleich am Anfang vorstellten, war sogar ein Belgier, der ebenfalls vorhatte, auf unbestimmte Zeit in Australien zu bleiben. Spätestens, als wir nach Kursende noch für ein paar Wochen das Umland von Sydney zusammen erkundet haben, sind wir richtig gute Freunde geworden. Und wir haben sogar heute noch Kontakt und unternehmen regelmäßig etwas zusammen.

Zusammenfassend kann ich sagen, dass mein Sprachkurs in Sydney wirklich in allen Belangen ein richtiger Erfolg war. Im Nachhinein möchte ich betonen, dass ich nun auch ohne meinen langfristigen Australien-Aufenthalt eine Sprachreise gebucht hätte – obwohl ich mir das im Vorfeld eigentlich nicht vorstellen konnte!

5Apr/160

Neues von unseren Reisen: Parla italiano? Solamente un po…

Wir freuen uns sehr, dass die Blogger von www.carrys.de in folgendem Gastartikel mit uns ihre Erfahrungen zum Thema "Fremdsprachkenntnisse im Ausland" teilen und ihren Online Shop vorstellen.

 

Reisen in nahe uStartseite_carrysnd auch ferne Länder waren schon immer unsere Passion. Freunden und Familie haben wir von unseren Reisen immer wieder Besonderes und Außergewöhnliches mitgebracht. Aus unserer Leidenschaft „Reisen“ ist unser Online Shop CARRYS entstanden, weil wir nicht nur unseren eigenen Freundinnen Geschenke aus der ganzen Welt mitbringen möchten, sondern auch euch allen!

Unterwegs kommen wir auf unseren Reisen immer gern mit Menschen ins Gespräch. Zum einen natürlich geschäftlich, aber gern auch privat. Englisch sprechen wir fließend, das erleichtert die Kommunikation. Dazu Französisch und ein paar Grundkenntnisse in Italienisch und Spanisch. Beruflich sind wir aktuell viel in Italien unterwegs. Im Geschäftsbereich kommen wir hier mit Englisch gut klar. Wenn wir aber einige unserer wenigen italienischen Sätze einwerfen und zu erkennen geben, dass wir die Sprache relativ gut verstehen, haben wir alle Sympathien der Italiener. Gerade Italiener freuen sich sehr, wenn sie merken, dass der Gesprächspartner Interesse ihrer Sprache hat. Einziger Nachteil: Viele Italiener reden dann umso mehr und schneller…

Wir bringen von unseren Reisen alles mit, was uns gefällt: Tücher aus Sommer-Cashmere, Crème aus der Provence oder zarter Roségold-Schmuck aus Italien – dabei lassen wir uns stets von unserem eigenen Geschmack leiten und kaufen nur das, was uns überzeugt. Unser Sortiment wechselt abhängig von unseren Reisen. Und gerade wenn wir über Märkte schlendern und mit Händlern sprechen, sind Sprachkenntnisse besonders wichtig. Es erwartet niemand, dass wir die Sprache des jeweiligen Landes fließend sprechen, aber unsere Sprachkenntnisse haben uns schon so manche Tür geöffnet. Wir erleben dadurch auf unseren Reisen nebenbei so viel Schönes und Interesssantes. Auch das möchten wir auch mit unseren Kunden teilen und berichten darüber in unserem Travel-Blog. Hier gibt es Ideen für Reisen in nahe und ferne Länder, Tipps für Ausstellungen in Museen und interessante Rezepte. Für alle, die nicht so viel Reisen können.

Unser Tipp an alle, die gerne reisen: Egal in welches Land wir fahren, Basiswörter wie „Guten Tag“, „Auf Wiedersehen“, „Bitte“ und „Danke“ lernen wir vorher in der Landessprache. Euer Gegenüber wird es euch danken.

18Mrz/160

Das Lernklima als entscheidende Motivationshilfe beim Sprachen lernen

Sprachschüler am Strand von Costa Rica

Sprachschüler am Strand von Costa Rica

Denkt man heutzutage an „Schule“, kommen einem Begriffe wie „Betonbunker“, „Lernstress“, „Klausuren“ oder „Hausaufgaben“ in den Sinn – also nichts, das man mit positiven Eindrücken verbindet. Dies liegt vor allem daran, dass wir in Deutschland häufig mit einem unangenehmen Lernklima in Berührung kommen.

Dies lässt sich allerdings leicht umgehen, wenn man sich für eine Sprachreise entscheidet. Gerade durch die weltweite Verbreitung einiger Sprachen lässt sich bspw. oftmals unter Palmen am Stand eine paradiesische Lernatmosphäre schaffen. So besteht z.B. die Möglichkeit, in Karibikstaaten wie Mexiko oder Costa Rica Spanisch zu lernen oder auf dem Inselstaat Jamaica bzw. der zu den USA gehörenden Inselgruppe Hawaii Englisch. Liebhaber der französischen Sprache werden dagegen auf Guadeloupe fündig, während Portugiesischfans an der Copacabana in Rio de Janeiro sicherlich zahlreiche Sprachschulen vorfinden. Ihr seht, welches „Klima“ im wörtlichen und übertragenen Sinne in und rund um eure Sprachschule herrscht, hängt ganz von eurer Auswahl ab. Denkt ihr nicht auch, dass es eure Motivation fördern würde, abends am Strand von Costa Rica zu sitzen (ob Karibik- oder Pazifikstrand bleibt natürlich euch überlassen) und in der Hängematte bei ein paar kühlen Drinks Vokabeln zu lernen anstatt zuhause hinterm Schreibtisch im kalten Deutschland? Also wenn das keine Motivationshilfe ist, dann weiß ich auch nicht. Natürlich müsst ihr, um dieses Vorhaben in die Tat umzusetzen, nicht bis ans Ende der Welt reisen, sondern könnt auch in Barcelona oder Rom eure Fremdsprachenkenntnisse unter Palmen verbessern – wenn auch nicht bei sommerlichen Temperaturen im Winter.

Aber mit Sicherheit gibt es unter euch auch einige Kälte- und Schneebegeisterte, die in Kanada bzw. den USA in den Wintermonaten bei Minusgraden und Blizzards ihre Erfüllung finden und unter diesen Bedingungen Englisch bzw. Französisch lernen möchten. Nebenbei lässt sich dort auf den Skipisten der Rocky Mountains außerhalb der Unterrichtszeiten beim Ski- und Snowboardfahren Kraft für den nächsten Tag in der Sprachschule tanken.

Ihr seht also, das Lern„klima“ hängt größtenteils von der Region ab, die ihr für eure sprachliche Weiterbildung ausgewählt habt. Damit auch wirklich alle Rahmenbedingungen passen und ihr Spaß habt beim Sprachen lernen, ist es empfehlenswert, auch diesen Punkt bei der Auswahl der jeweiligen Destination miteinzubeziehen.

22Feb/160

Globalisierung und ihre Auswirkung auf die Bedeutung von Fremdsprachenkenntnissen

Sprachschüler Englisch

Englisch Sprachschüler

Die Kolonialisierungswelle der europäischen Staaten, allen voran England, Frankreich, Spanien und Portugal, kann als der Vorläufer der Globalisierung der Gegenwart betrachtet werden. Beides sind heutzutage die Punkte, die den größten Einfluss auf die Bedeutung von Fremdsprachenkenntnisse aufweisen.

Zum einen sorgte die Eroberung verschiedener Länder und Erdteile seitens der o.g. Staaten dafür, dass heutzutage wenige Sprachen ausreichen, um sich in weiten Teilen der Erde weitestgehend problemlos zu verständigen. Gerade deshalb sind zumindest Grundkenntnisse in diesen Sprachen umso wichtiger, sei es aus beruflicher oder touristischer Sicht. Bedingt durch die Globalisierung, die dafür sorgt, dass immer größere internationale Verflechtungen in sämtlichen Bereichen – und damit auch in der Arbeitswelt – entstehen, sind Fremdsprachenkenntnisse auch im Berufsalltag heutzutage unabdingbar. Kunden in den USA, Zulieferer in China, Zweigstellen in Australien, Messeauftritte in Brasilien… Die Bandbreite an internationalen Geschäftskontakten ist dank der Globalisierung schier unendlich und bedingt durch kürzere Reisezeiten und digitale Kommunikationsmittel wird diese in nächster Zeit noch stärker zunehmen, sodass sich Weiterbildungen in Sachen Englisch und Co. noch mehr rentieren werden als es ohnehin schon der Fall ist.

Bedingt durch die bereits angesprochenen immer kleiner werdenden Reisezeiten werden auch die exotistischen Ziele immer häufiger bereist. Selbst die abgelegensten Länder wie Neuseeland oder die Fidschi Inseln erreicht man heutzutage innerhalb eines Tages, sodass gerade für Reisefreunde die Motivation, Fremdsprachen zu erlernen, groß sein sollte. Und das Beste ist: Selbst in diesen beiden Staaten, gefühlt „am Ende der Welt“, ist Englisch Amtssprache, was die oben erklärte These, dass Grundkenntnisse in einigen wenigen Sprachen weitestgehend ausreichen, bestätigt.

Aber natürlich kann man Reisen in diese Länder auch dazu nutzen, um seine Sprachkenntnisse zu erweitern. Möglich ist dies in Form von Sprachreisen, die es dir ermöglichen, die Sprache des jeweiligen Staats vor Ort zu erlenen. Hierbei handelt es sich um eine besonders effektive Lernmöglichkeit, da du den ganzen Tag über mit der Sprache konfrontiert wirst und nicht „nur“ in der Schule. Somit entsteht durch die Globalisierung sozusagen ein Kreislauf, der Kenntnisse in verschiedenen Sprachen auf der einen Seite erfordert, aber auf der anderen diese auch fördert – ein Kreislauf, dem man in der heutigen Zeit nur noch schwer entfliehen kann.

14Jan/160

Die Weltsprache Englisch und ihre regionalen Unterschiede

Tower Bridge London

Tower Bridge London

Englisch gilt heutzutage gemeinhin als „Weltsprache“ und „universelle Verständigungsmöglichkeit“, denn die Sprache des Commonwealth ist aufgrund der britischen Kolonialpolitik weltweit verbreitet. Dennoch besitzen die unterschiedlichen „Arten“ des Englischen alle ihre eigenen Feinheiten, die Sprecher des „herkömmlichen“ Englisch nicht zwangsläufig verstehen. Exemplarisch werden diese im vorliegenden Text am Vergleich zwischen amerikanischem und britischem Englisch erläutert.

Verschiedenes Vokabular

Aufzeigen kann man diese zunächst gut am englischen Nationalgericht „fish and chips“ – auf Deutsch: Fisch mit Pommes. Doch was bestellt zum Beispiel ein Amerikaner wörtlich, wenn er in „seinem“ Englisch „fish and chips“ ordert? Da er unter „chips“ das Gleiche versteht wie auch wir Deutsche, würde er Fisch mit Chips zum Knabbern bestellen – verrückt, oder? Pommes bezeichnet er dagegen als „french fries“. Die Chips zum Knabbern sind für einen Briten dagegen „crisps“.

Unterschiedliche Bedeutung der selben Wörter

Aber zwischen diesen beiden Ausprägungen des Englischen existieren nicht nur Unterschiede, die auf ein anderes Vokabular zurückzuführen sind, sondern auch auf eine andere Bedeutung ein und des selben Ausdrucks. Die Engländer beginnen die zählweise, was Stockwerke in Gebäuden betrifft, wie wir mit dem Erdgeschoss und erst danach folgt der „1. Stock“. Die Amerikaner bezeichnen dagegen schon das Erdgeschoss als „first floor“ und den eigentlichen 1. Stock als „second floor“. US-Amerikaner bzw. Engländer sollten also bei Wegbeschreibungen in Häusern im jeweils anderen Land ggf. genau nachfragen, welche Etage tatsächlich gemeint ist. Gleiches gilt für den Begriff „football“: Während England als das Mutterland des Fußballs gilt und mit „football“ auch genau diese Sportart meint, bezeichnet ein US-Amerikaner zwar mit diesem Wort auch seinen Nationalsport, meint damit aber „American Football“ und somit das Spiel mit dem eiförmigen Ball.

Eigene Schreibweisen

Häufig sind auch minimal andere Schreibweisen einzelner Wörter anzutreffen. Die in Großbritannien übliche Buchstabenfolge „ou“ in „colour“, „harbour“ oder „favourite“ kennt man auf der anderen Seite des großen Teichs nicht und dort man lässt das „u“ in diesen Wörtern grundsätzlich weg. Auch die Endung der Wörter „metre“, „centre“ oder „litre“ ist in den USA nicht vorzufinden, denn dort enden diese Begriffe allesamt auf „er“.

 

Exemplarisch listen wir euch noch weitere unterschiedliche Wörter auf:

Deutsch Britisches Englisch Amerikanisches Englisch
Staubsauger hoover vacuum cleaner
Blinker indicator blinker
Aufzug lift elevator
Film film movie
Keks biscuit cookie
Lastwagen lorry truck

 

veröffentlicht unter: England, sprachen lernen, USA keine Kommentare
7Dez/150

Ihre Sprachreise nach Australien

Sydney - AustralienAustralien, ein Land und gleichzeig der kleinste Kontinent auf unserer Erdkugel. Die Einwohner des Staates sind ein freundliches Volk und die Ureinwohner, die Aborigines, leben größtenteils noch in ihrer eigentümlichen Umgebung. Vom Land her ist Australien kaum bergig und mit karger Vegetation bedeckt. Fruchtbares grünes Land finden Sie hauptsächlich an den Küsten, wobei das Outback, also das Landesinnere, eigentlich nicht für ein Leben, wie wir es kennen, gedacht ist. In diesem leben in kleinen Gruppen hauptsächlich die Eingeborenen. Gekennzeichnet ist dies durch viel Sand und wenig Wasser, während im Norden des Landes Regenwald anzutreffen ist.

Die Sprache, die in Australien gesprochen wird, ist Englisch. Allerdings kann dieses Englisch nicht mit dem in England oder den USA verglichen werden. Hier sind sprachliche Begriffe enthalten, die Sie nur in diesem Land antreffen. Stellen Sie sich das so vor, als wenn Sie Oxford-Englisch sprechen und Sie sich damit in einer ländlichen Gegend verständigen wollen. Sie selbst wird man dort vielleicht noch verstehen, aber andersherum werden Sie Schwierigkeiten bekommen, deren Englisch zu verstehen.

Daher wäre es besser, Sie würden direkt in Australien die Sprache des Landes lernen. So haben Sie die Möglichkeit, die Ausdrücke und sprachlichen Gepflogenheiten des Staates gleich von Anfang an richtig zu studieren. Auch hier sind, wie in jedem anderen Land auf dieser Erde, von Region zu Region die Aussprache und die Dialekte entscheidend.

Es gibt viele Möglichkeiten, eine Sprachreise anzutreten. Allerdings sollten Sie schon vorher etwas Englisch sprechen, damit Ihnen die Reise etwas leichter fällt. Für Anfänger, die diese Sprache noch überhaupt nicht sprechen, dauert es natürlich etwas länger, um ein höheres Level zu erreichen. Mit einem Grundenglisch haben Sie dagegen schon viele Vorteile und können sich auch schon ein wenig verständigen.

Neben dem Englischen, das durch die britischen Kolonialherren nach Australien kam, existiert dort natürlich auch noch die Sprache der Aborigines. Diese zu lernen, wäre aber äußerst schwierig. Da die Einwohner Australiens häufig diese Sprache selbst nicht beherrschen, haben Sie in ein paar Wochen, in denen Sie sich vielleicht dort aufhalten, keinerlei Chance, diese zu verstehen, geschweige denn, sie zu sprechen.

11Nov/150

Sprachreise steuerlich absetzbar?

Sprachschüler mit LehrbüchernReisen und nebenbei noch eine Fremdsprache erlernen? Was einem am Ergreifen einer solchen Gelegenheit oft hindert, ist schlicht eine leere Geldbörse. Dieser Artikel hält deshalb nützliche Informationen bereit, die Ihnen die Finanzierung einer Sprachreise, bzw. deren steuerliche Absetzbarkeit, erleichtern können. Die Betonung liegt allerdings auf „können“, denn jeder Fall steht für sich und sollte im „Ernstfall“ erst von einem Experten geprüft werden.

Was ist eine Sprachreise?

Bevor wir die steuerliche Absetzbarkeit erörtern, klären wir, was eine Sprachreise ist bzw. nicht ist. Eine solche ist zunächst ein Auslandsaufenthalt von einigen Wochen, dessen hauptsächliches Ziel der Spracherwerb und weniger der touristische Aspekt ist. Beliebte Zeiträume sind Schul-/ Semesterferien oder der Urlaub. Eine generelle altersspezifische Begrenzung existiert bei Sprachreisen nicht. Der Unterricht findet an qualifizierten Sprachschulen in überschaubaren Gruppen statt - zugleich besteht die Gelegenheit, die fremde Kultur näher kennenzulernen sowie die neuerworbenen Sprachkenntnisse anzuwenden. Somit ist eine Sprachreise kein Auslandspraktikum bzw. Work&Travel-Aufenthalt. Diese dienen anderen Prioritäten, wie ein bestimmtes kulturspezifisches Berufsumfeld zu erfahren oder die Grenzen der eigenen Selbstständigkeit auszutesten.

Wie vieles heutzutage, lässt sich eine Sprachreise online buchen. Grundsätzlich sollte man darauf achten, dass es unterschiedliche Basispakete gibt. Für Abiturienten gilt besonders, dass sie sich rechtzeitig um die Planung und Buchung der Sprachreise kümmern sollten. Prüfungen und sonstiger Stress erfordern viel Zeit und eine clevere Organisation. Der Stresslevel kann hier auf einem kleinstmöglichen Niveau gehalten werden, indem man vieles im Internet erledigt. So lassen sich etwa Abizeitungen mittlerweile sehr gut online designen und zum Druck in Auftrag geben.

Wie lässt sich meine Sprachreise steuerlich absetzen?

Die Kosten einer Sprachreise betreffen hauptsächlich Kost und Logis, die An- und Abreise sowie die Kurse selbst. Im Einzelfall lässt sich zumindest ein Teil des finanziellen Aufwandes steuerlich in Form von Werbungs-, Betriebs- oder Sonderkosten absetzten - der Kurs selbst und die Lernmaterialien sogar in unbegrenzter Höhe. Die Bedingung dafür ist, dass der Sprachkurs innerhalb der EU erfolgt. Auch können Entscheidungen von Finanzamt zu Finanzamt unterschiedlich ausfallen. Erwachsene können ebenfalls eine Sprachreise steuerlich absetzen - vorausgesetzt, sie begründen sinnvoll, dass der angestrebte Spracherwerb beruflich weiterhilft.

Es gilt zu bedenken, dass die Gesamtkosten einer Sprachreise nie vollständig abgesetzt werden können, da ein Teil der „privaten Lebensführung“ zugerechnet wird. Denken Sie ebenfalls daran, sich Nachweise für das Finanzamt zu sichern. Nur so können Sie sicherstellen, dass ihre Reise nicht als Urlaubsreise ausgelegt wird. Ebenfalls kann eine Bescheinigung des Arbeitgebers helfen, dem Finanzamt die Notwendigkeit einer Sprachreise zu verdeutlichen. Zudem sollten die Kurse mindestens 30 Unterrichtseinheiten à 45 Minuten umfassen.

Zusammenfassend lässt sich sagen, dass eine Beratung hinsichtlich der steuerlichen Absetzbarkeit äußerst sinnvoll sein kann und sich definitiv rechnet. Grundsätzlich gilt, den Nachweis zu erbringen, dass der in Anspruch genommene Sprachkurs überwiegend dem Spracherwerb und nicht urlaubstechnischen Zwecken diente. Es empfiehlt sich, eine Sprachreise schon vorher beim Finanzamt anzukündigen.