Sprachreisen und Sprachschulen Tipps und Tricks mit denen man jede Sprache lernt

1Dez/160

Bildungsurlaub für eine Sprachreise nehmen

Auf SprachreisenWer heutzutage über Kenntnisse in verschiedenen Sprachen verfügt, hat es im Berufsleben häufig leichter. Oft genug fehlt im Alltag jedoch die Zeit, seine Fähigkeiten in diesem Bereich zu verbessern oder gar zu vertiefen. Sprachreisen sind daher eine geeignete Wahl, um in einem entspannten Umfeld positive Lerneffekte zu erzielen.

Bestimmungen der Länder

Unter bestimmten Voraussetzungen kann für eine Sprachreise sogar Bildungsurlaub beantragt werden. Dafür muss die ausgewählte Sprachschule als Bildungseinrichtung anerkannt sein. Jedes Bundesland besitzt eigene Regelungen, in welcher Form der Unterricht erfolgen soll und welche Anbieter zugelassen sind. Grundsätzlich müssen mindestens 30, in Niedersachsen sogar 40 Unterrichtsstunden pro Woche absolviert werden.

Was ist Bildungsurlaub?

Der Bildungsurlaub dient der beruflichen Weiterbildung. Es besteht ein gesetzlicher Rechtsanspruch, wenn der Vollzeitbeschäftigte seit mindestens sechs Monaten in einem Unternehmen tätig ist. Die genauen Details sind in den jeweiligen Bildungsurlaubsgesetzen verankert. Ausnahmen bilden nur Bayern und Sachsen, da dort kein derartiges Gesetz und somit auch kein Anspruch existieren. Über alternative Weiterbildungsmaßnahmen finden Sie weiterführende Informationen unter www.jobfibel.com.

Vorteile nutzen

Pro Jahr stehen Arbeitnehmern fünf Werktage Bildungsurlaub zu. Es gibt jedoch die Option, zwei nacheinander folgende Jahre zusammenzufassen, sodass insgesamt zehn Arbeitstage verfügbar wären. Insbesondere für eine Sprachreise lohnt sich dieser Zeitraum, um intensive Kenntnisse im jeweiligen Kurs zu erlangen. Der Antrag auf Bildungsurlaub sollte frühzeitig beim Arbeitgeber eingehen. Der gewünschte Termin kann lediglich aufgrund dringender betrieblicher Gründe verschoben werden. Während der Freistellung erhalten Sie weiterhin Ihr normales Gehalt. Anerkannte Sprachreisen als eine Form der Weiterbildung können Sie bei Ihrer Steuererklärung geltend machen.

6Okt/160

Fremdsprachenkenntnisse selbständig verbessern – Welche Möglichkeiten gibt es außerhalb von Sprachkursen?

Vorshutterstock_297194387 einigen Monaten haben wir in  diesem Artikel bereits kurz die sogenannte „Immersions-Methode“ angesprochen. Daran anknüpfend, möchten wir nun einige Tipps geben, wie ihr auch außerhalb des Sprachkurses effektiv in eine Fremdsprache „eintauchen“ könnt

  • Der Klassiker schlechthin ist natürlich, Filme und Serien in einer Fremdsprache zu schauen. Wenn man dazu ergänzend den fremdsprachigen Untertitel mitlaufen lässt, können auch Anfänger auf einfache Art und Weise ihre Sprachkenntnisse verbessern und effektiv „Zuhören“ und „Mitlesen“ miteinander kombinieren. Und außerdem ist es doch sowieso viel interessanter, Filme und Serien in der Originalsprache zu schauen und lästige, oftmals nicht detailgetreue, Übersetzungen zu vermeiden, oder? Gleiches gilt natürlich auch für Bücher, die sogar häufig auf Englisch eher erscheinen als auf Deutsch, weshalb man damit nicht nur die eigenen Sprachkenntnisse trainiert, sondern auch die Wartezeit auf den nächsten Teil kürzer wird. Das beste Beispiel hierfür ist der kürzlich erschienene und lang erwartete neueste Band der „Harry Potter“-Saga.
  • Dank der vielen elektronischen Geräte, die heutzutage unseren Tagesablauf bestimmen und praktisch durchgehend im Einsatz sind, ist es mittlerweile äußerst hilfreich, deren Menüführung von Deutsch in eine andere Fremdsprache zu ändern. Dank Handy, Tablet, Desktop-PC oder Laptop lernen deren Nutzer ganz „automatisch“ die bevorzugte Sprache, da sie diese Geräte sowieso nutzen und sich nicht extra für anstrengende Lerneinheiten motivieren müssen. Gleiches gilt natürlich auch für Facebook, denn auch das beliebte soziale Netzwerk lässt sich problemlos in vielen anderen Sprachen nutzen.
  • Aber auch der eigene Haushalt lässt sich problemlos zum Klassenzimmer umfunktionieren, indem Post-its an allen möglichen Gegenständen angebracht werden und dadurch bei jedem Gebrauch das jeweilige Fremdwort ins Auge sticht. Egal ob an der Spülmaschine ein Zettel mit der französischen Bezeichnung „lave-vaisselle“ oder an der Dusche das spanische Wort „ducha“ klebt bzw. eine Schublade mit der englischen Vokabel „drawer“ beschriftet wurde – jeder noch so kleine Gegenstand, der übersetzt wurde, ist hilfreich!
  • Ein Geheimtipp ist, sich eine Zeit lang als Tourist auszugeben und den gesamten Tagesablauf in einer bestimmten Fremdsprache zu bewältigen. So besteht die Möglichkeit, im Restaurant eine fremdsprachige Speisekarte zu lesen und auch das Essen in der jeweiligen Sprache zu bestellen oder Passanten nach dem Weg zu fragen.

Ihr seht, auch ohne Sprachkurs bzw. als Ergänzung zu diesem gibt es eine Vielzahl an Möglichkeiten, die eigenen Fremdsprachenkenntnisse zu verbessern. Und das Beste: Ab und zu sind diese sogar mit Vorteilen verbunden, in deren Genuss ihr sonst gar nicht erst kommt!

22Aug/160

Sprachen lernen – Einfach Sprechen!

Die effektivste Art, Sprachen zu lernen ist viel zu sprechen.
Aber warum ist das so?

Studien zeigen, dass 95% derjenigen, die eine Sprache während eines Aufenthalts in einem fremden Land lernen, die Sprache viel besser sprechen und verstehen.

SpanienWenn ich mich an mein Erasmusjahr im wunderschönen Valencia in Spanien erinnere, dann fällt mir eines auf: Obwohl ich in der Schule und mit vorherigen Sprachkursen keinerlei Erfolge hatte, konnte ich nach 6 Monaten in Spanien fließend Spanisch sprechen. Andere Freunde, die mit mir in Spanien waren, haben die Sprache leider nie gelernt. Die Kenntnisse reichten zwar für’s Bestellen von Bier, aber ein schönes Gespräch auf einer spanischen Veranda mit spanischen Freunden während eines atemberaubenden Sonnenuntergangs war leider vollkommen unmöglich.

Viele lernen in ihrem Erasmusjahr nichts außer Trinkspiele.

Der große Unterschied zwischen denen, die Sprachen gut lernen und allen anderen, die es ein Leben lang erfolglos versuchen, ist der intensive Kontakt mit der Wunschsprache.

Die beste Methode ist die Liebe. Wer in einer aufregenden Beziehung die fremde Sprache täglich spricht, lernt so rasend schnell, dass die Wissenschaft sich diese Erfolge lange Zeit kaum erklären konnte.

Heutzutage ist klar, wer Sprachen lernen will, muss diese sprechen, täglich und so viel wie möglich. Das Sprechen einer Sprache ist eine so intensive Aufgabe für das menschliche Gehirn, dass sich schnell Millionen von neuen neuronalen Verknüpfungen im Gehirn bilden. Umso mehr Verknüpfungen im Gehirn entstehen, umso besser kann man neu Gelerntes anwenden.

Die drei besten Methoden um Sprachen zu lernen sind:

  • Wohne in deinem Wunschland
    • Die Sprache täglich sprechen
    • Beziehung in deiner Wunschsprache
  • Sprachreisen in dein Wunschland
    • Aufregende Umgebung und tägliches Anwenden
    • Wichtig: Kein DEUTSCH sprechen
  • Sprachpartner, um die neue Sprache regelmäßig zu sprechen
    • Suche dir jemanden, der deine Wunschsprache spricht und deine Muttersprache lernen möchte
    • Im Café kann man dann gemütlich beide Sprachen üben

Es gibt derzeit unzählige Angebote zum Sprachen lernen. Beachte aber, dass bei deinem Sprachkurs ein klarer Fokus auf das Sprechen gelegt wird. Gerade als Anfänger ist das Erlernen von Grammatik und stures Vokabelpauken oft Zeitverschwendung. Schnell verliert man die Lust an der neuen Sprache.

Wäre es nicht schön, wenn man von Anfang an lossprechen könnte? - Genau das solltest du auch machen - Sprich die Sprache von Anfang an. Führe kleine Gespräche mit dir selbst, unter der Dusche oder beim Spazieren. Das klingt vielleicht ein wenig abgedreht, aber du weißt ja; Genie und Wahnsinn gehen Hand in Hand.

Ein oft unterschätztes Problem beim Sprachen lernen ist das Vergessen von bereits Gelerntem. Kennst du das? Nach ein paar Monaten Sprachkurs kannst du ein wenig sprechen und schreiben, aber schon nach wenigen Wochen Pause scheint all das mühsam Erlernte wieder vergessen. Im Amerikanischen sagt man: USE IT OR LOSE IT! - Was so viel bedeutete wie: WENDE DIE SPRACHE REGELMÄßIG AN, ANSONSTEN VERGISST DU WIEDER ALLES.

FlaggenHeinrich Schliemann, der Entdecker Trojas, hatte seiner Zeit kein Geld für Sprachunterricht und brachte sich alle seine Sprachen selber bei. Er lernte 20 und mehr Seiten seines Lieblingsbuchs in der neuen Sprache auswendig und sagte den Text täglich auf.

Sieben Jahre später konnte Heinrich Schliemann sich fließend in mehr als 15 Sprachen verständigen. Das ist ein wunderbares Beispiel, wie schnell und einfach man neue Sprachen lernen kann, wenn man viel spricht.

 

Viel Erfolg!

Artikel verfasst von:

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21Jul/160

Wissenswertes rund um das Thema Sprachen

Mit diesem Blog-Artikel möchten wir euch näher über die Verbreitung und die Verwandtschaft verschiedener Sprachen informieren. Vorab müssen wir euch aber gleich darauf hinweisen, dass es sich hierbei um ein sehr schwieriges Thema handelt. Die Klassifizierung, welche Mundart „nur“ ein eigener Dialekt ist und welche tatsächlich eine eigene Sprache darstellt, ist nicht immer eindeutig. Es kann also durchaus sein, dass ihr bei eigener Recherche auf andere Ergebnisse stoßt.

Sprachwissenschaft als schwieriges Forschungsgebiet

Aufgrund der häufig unklaren Einordnung verschiedener Mundarten variiert auch die Schätzung, was die Anzahl der weltweit gesprochenen Sprachen betrifft. Natürlich spielt auch die Tatsache eine Rolle, dass es in einigen abgelegenen Regionen immer noch eine Vielzahl unkontaktierter Völker gibt, deren Mundarten schlicht zu unerforscht sind. Die Angaben über die Anzahl an existierenden Sprachen gehen daher stark auseinander. Selbst auf diesem Gebiet angesehene Forscher, wie der Linguistik-Professor der Universität Leipzig, Prof. Dr. Martin Haspelmath, legen sich diesbezüglich nur grob fest. Haspelmath spricht in seinem Dokument „Sprachen der Welt“ von „ca. 6500 – 7000 Sprachen auf der Welt“.

Weltsprache Englisch – doch Chinesisch ist nicht zu unterschätzen

Aber natürlich unterscheiden sich diese stark voneinander hinsichtlich ihrer Anzahl an Sprechern. Die meistgesprochenen sind in der nebenstehenden Tabelle von Statista aufgelistet.

Mit ca. 1,5 Milliarden Sprechern ist Englisch unangefochten die Weltsprache schlechthin. Betrachtet man allerdings lediglich die Anzahl an Muttersprachlern, ist Chinesisch mit 982 Millionen die klare Nummer 1. Englisch rangiert in dieser Rangliste sogar hinter Hindi nur auf Platz 3.

Beziehung der Sprachen untereinander

Interessant ist auch, wie die einzelnen Sprachen untereinander verwandt sind, wie das Beispiel Europa zeigt. Zwar gehören mit Ausnahme von Ungarisch und Finnisch so gut wie alle europäischen Sprachen der indogermanischen Sprachfamilie an, allerdings lässt sich diese noch weiter unterteilen, wie die beigefügte Karte zeigt. Während Deutsch, Englisch und die skandinavischen Sprachen (ohne Finnisch) dem germanischen Zweig angehören, werden z.B. Französisch, Spanisch und Italienisch dem romanischen zugerechnet.

Papua-Neuguina – das Land mit der größten sprachlichen Vielfalt

Zum Abschluss möchten wir euch noch auf einen interessanten Punkt hinweisen. Wusstet ihr, dass Papua-Neuguinea das Land ist, in dem die meisten Sprachen gesprochen werden? Wikipedia widmet der sprachlichen Vielfalt des Staates sogar einen eigenen Artikel und schreibt von „700-860 unterschiedlichen Sprachen“.

 

 

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15Jun/160

Herkömmlicher Sprachunterricht vs. alternative Unterrichtsmethoden – Was bringt mehr?

Spanischunterricht in Sevilla

Sprachschule Sevilla

Viele unserer Blogleser haben sich zu Schulzeiten im Fremdsprachenunterricht sicherlich des Öfteren Folgendes gedacht: „Warum muss ich wissen, wie man in Französisch das Futur II bildet – das benutzt sowieso kein Mensch?!“ oder „Die dritte Vergangenheit in Englisch?! Die ist doch vollkommen überflüssig“.

Vorab möchten wir betonen, dass wir an dieser Stelle nicht den deutschen Schulunterricht in Frage stellen. Dennoch ist es im Sinne der Neutralität unsere Pflicht, auch Missstände anzusprechen. Deshalb müssen wir uns eingestehen, dass die oben genannten Gedankengänge nicht unbegründet sind und das „sture Grammatikpauken“ nicht immer sinnvoll ist. Wer weiß, wie ein für den Fremdsprachenunterricht genutztes Deutschbuch aussieht und die dortigen Grammatikregeln mit seinen eigenen Sprachgebrauch vergleicht, wird uns in dieser Hinsicht zustimmen. Es drängt sich also der Verdacht auf, dass im „herkömmlichen“ Sprachunterricht viel Zeit für unnötige Dinge vergeudet wird und das Sprechen und Hören der Sprache – also das wirklich Wichtige – zu kurz kommt.

Die Frage ist auch, ob diese „Art“ des Sprachen Lernens überhaupt „natürlich“ ist und das menschliche Gehirn dafür geschaffen ist. Eine klare Antwort kann man darauf selbstverständlich nicht geben, fakt ist aber, dass sie für unser Gedächtnis zumindest ungewohnt ist. Unsere Muttersprache haben wir schließlich auch nicht mit dieser Methode gelernt, sondern äußerst erfolgreich lediglich durch Sprechen und Zuhören. Deshalb hat sich dieser Lernansatz in der jüngeren Vergangenheit folgerichtig auch im Fremdsprachenunterricht zunehmend etabliert und ist als „Immersions-Methode“ anerkannt. „Immersion“ stammt aus dem Lateinischen und kann mit „Eintauchen“ übersetzt werden – das heißt, man kommt somit nicht „nur“ mit der Sprache in Berührung, sondern wird so gesehen sogar ein Teil von ihr.

Der Unterricht erfolgt in diesem Fall ausschließlich in der zu erlernenden Fremdsprache ohne zusätzliche Erklärungen auf Deutsch. Man „hängt sich also nicht daran auf“, ob der Sprachschüler in seinem zuletzt gesprochenen Satz das Verb im Konjunktiv II in der 3. Person Plural richtig konjungiert hat, sondern setzt den Fokus auf den praktischen Gebrauch der Sprache. In den meisten ausländischen Sprachschulen, die man im Rahmen von Sprachreisen besuchen kann, hat sich diese Unterrichtsmethode übrigens schon vor einiger Zeit durchgesetzt, was deren positiven Effekt unterstreicht. Man darf also gespannt sein, wie sich deren Stellenwert in naher Zukunft auf den Unterricht in Deutschland auswirkt.

Abschließend sollte ihr aber bedenken, dass ein auf das Auswendiglernen von Grammatikparagraphen und –regeln zugeschnittener Fremdsprachenunterricht sicherlich nicht optimal ist, aber mit der nötigen Motivation dennoch hilfreich sein kann. Also bleibt auch im heimischen Sprachkurs mit Elan bei der Sache, aber haltet auch Ausschau nach alternativen Weiterbildungsmöglichkeiten!

3Mai/160

Erfahrungsbericht einer Sprachreise nach Sydney

Skyline Sydney Harbour Bridge

Skyline Sydney

Drei Jahre ist es mittlerweile her, dass ich nach einigen Monaten erfolgloser Jobsuche in Deutschland etwas ganz Anderes machen wollte und mich auf dem internationalen Arbeitsmarkt umgesehen habe. Nach kurzer Suche wurde ich dann tatsächlich in Sydney in einer Marketing-Agentur fündig und habe mich dort im Februar 2013 niedergelassen. Vor Start des neuen Jobs musste ich aber noch dringend mein Englisch etwas aufpolieren und habe deshalb noch einen einmonatigen Business-Englischkurs in einer Sprachschule in Sydney besucht. Im folgenden Erfahrungsbericht möchte ich für euch anschaulich zusammenfassen, wie es mir währenddessen und im Nachhinein ergangen ist.

Auch wenn mein Aufenthalt in Sydney keine Sprachreise im wörtlichen Sinne ist, da ich ja seitdem nie heimgeflogen bin und ich ihn deshalb lediglich als „Sprachkurs im Ausland“ bezeichnen würde, bin ich mir sicher, dass er vielen an Sprachreisen Interessierten eine Hilfe sein kann.

Buchung über Sprachreise-Anbieter ist empfehlenswert

Grundsätzlich solltet ihr natürlich nicht auf „gut Glück“ ins Ausland reisen und euch nicht erst vor Ort nach Sprachschulen umschauen, sondern bereits im Vorfeld in der Heimat nach geeigneten Schulen suchen. Besonders hilfreich können dabei deutsche Sprachreisen-Anbieter sein, auf deren Websiten ihr euch über Sprachschulen in allen erdenklichen Ländern informieren könnt. Der Vorteil ist die Fachkompetenz der Angestellten, die euch hilft, eine qualitativ hochwertige und für euch passende Sprachschule zu finden. Für viele Sprachreisende ist es vielleicht auch seriöser, einen Geldbetrag an eine deutsche Firma überweisen zu können und nicht direkt an eine Sprachschule auf der anderen Seite der Erde in Australien, Südafrika oder wo immer ihr auch hin wollt. Der Anbieter der Sprachreisen ist dann für euch auch der erste Ansprechpartner und erledigt sämtlichen Schriftverkehr, sodass ihr euch um nichts weiter kümmern müsst.

Sprachreisen rentierten sich für alle, die eine Sprache lernen

Wie ich eingangs bereits erwähnt habe, bieten eigentlich alle Sprachschulen auch spezielle Businesskurse an. Aber natürlich ist die Bandbreite des Angebots riesig und für alle Bedürfnisse sind Sprachkurse vorhanden, egal ob zur Prüfungsvorbereitung, spezielle Kurse für Lehrer oder schlicht der herkömmliche Standardkurs – hier wird also jeder von euch fündig! Das ist auch das Gute an einer Sprachreise, denn durch die Vielzahl an verschiedenen Kursen ist sie praktisch für alle, die gerade eine Sprache lernen, geeignet.

Interessanter Englischkurs

Aber jetzt zurück zu meinem Sprachkurs: Ab Anfang Februar 2013 belegte ich also einen Kurs für Business-Englisch. Schnell fiel mir auf, dass selbst in der kleinen Gruppe von zehn Sprachschülern viele verschiedene Nationalitäten vorhanden waren und auch alle den Englischkurs aus unterschiedlichen Gründen besuchten. Manche schlicht, um die Karrierechancen und das Allgemeinwissen zu verbessern, andere für eine Prüfung in der Heimat und wiederum andere wie ich als eine Art Vorbereitung auf das „neue Leben“ in Down Under. Nun, ich muss sagen, dass gerade diese Mischung ideal war, da sie für viel Gesprächsstoff im Kurs sorgte.

Der Sprachkurs an sich war seitens der muttersprachlichen Englischlehrer auch äußerst interessant gestaltet. Man hat echt richtig gemerkt, dass sie den Unterricht nicht nur abhalten, weil es „ihr Job“ ist, sondern weil sie wirklich Spaß daran haben, uns etwas beizubringen. Das hat natürlich auch auf uns abgefärbt, denn so waren wir Sprachschüler auch gleich mit mehr Elan und Freude bei der Sache! Ich habe auch den Eindruck, in den vier Wochen viel gelernt zu haben. Speziell im Bereich Fachausdrücke aus dem Business-Bereich und Präsentationen halten kommt es mir so vor, als wüsste ich deutlich mehr als vorher.

Sprachkurse erleichtern den Einstieg in den „neuen Alltag

Natürlich weiß ich nicht, wie ich heute in meinem Job ohne den Kurs zurechtkommen würde, aber ich bin mir sicher, dass er mir zumindest in den ersten Monaten extrem geholfen hat. Wenn man z.B. nie geschäftliche Telefonate auf Englisch geführt hat, ist es sicherlich ratsam, im Rahmen eines derartigen Kurses erste Erfahrungen in diesem Bereich zu sammeln, um nicht am ersten Arbeitstag „ins kalte Wasser“ geworfen zu werden.

Enges Zusammenleben erleichtert das Kennenlernen

Für viele Sprachreisende ist natürlich auch die Unterkunft interessant. Ich muss klar sagen, da ich ja von Anfang wusste, dass ich länger in Australien bleiben würde, ging es mir vor allem darum, möglichst schnell viele Kontakte zu knüpfen. Deshalb bot sich für mich an, während des Kurses in einer WG mit anderen Sprachschülern zu wohnen. Unter den vielen neuen Gesichtern, die sich mir gleich am Anfang vorstellten, war sogar ein Belgier, der ebenfalls vorhatte, auf unbestimmte Zeit in Australien zu bleiben. Spätestens, als wir nach Kursende noch für ein paar Wochen das Umland von Sydney zusammen erkundet haben, sind wir richtig gute Freunde geworden. Und wir haben sogar heute noch Kontakt und unternehmen regelmäßig etwas zusammen.

Zusammenfassend kann ich sagen, dass mein Sprachkurs in Sydney wirklich in allen Belangen ein richtiger Erfolg war. Im Nachhinein möchte ich betonen, dass ich nun auch ohne meinen langfristigen Australien-Aufenthalt eine Sprachreise gebucht hätte – obwohl ich mir das im Vorfeld eigentlich nicht vorstellen konnte!

5Apr/160

Neues von unseren Reisen: Parla italiano? Solamente un po…

Wir freuen uns sehr, dass die Blogger von www.carrys.de in folgendem Gastartikel mit uns ihre Erfahrungen zum Thema "Fremdsprachkenntnisse im Ausland" teilen und ihren Online Shop vorstellen.

 

Reisen in nahe uStartseite_carrysnd auch ferne Länder waren schon immer unsere Passion. Freunden und Familie haben wir von unseren Reisen immer wieder Besonderes und Außergewöhnliches mitgebracht. Aus unserer Leidenschaft „Reisen“ ist unser Online Shop CARRYS entstanden, weil wir nicht nur unseren eigenen Freundinnen Geschenke aus der ganzen Welt mitbringen möchten, sondern auch euch allen!

Unterwegs kommen wir auf unseren Reisen immer gern mit Menschen ins Gespräch. Zum einen natürlich geschäftlich, aber gern auch privat. Englisch sprechen wir fließend, das erleichtert die Kommunikation. Dazu Französisch und ein paar Grundkenntnisse in Italienisch und Spanisch. Beruflich sind wir aktuell viel in Italien unterwegs. Im Geschäftsbereich kommen wir hier mit Englisch gut klar. Wenn wir aber einige unserer wenigen italienischen Sätze einwerfen und zu erkennen geben, dass wir die Sprache relativ gut verstehen, haben wir alle Sympathien der Italiener. Gerade Italiener freuen sich sehr, wenn sie merken, dass der Gesprächspartner Interesse ihrer Sprache hat. Einziger Nachteil: Viele Italiener reden dann umso mehr und schneller…

Wir bringen von unseren Reisen alles mit, was uns gefällt: Tücher aus Sommer-Cashmere, Crème aus der Provence oder zarter Roségold-Schmuck aus Italien – dabei lassen wir uns stets von unserem eigenen Geschmack leiten und kaufen nur das, was uns überzeugt. Unser Sortiment wechselt abhängig von unseren Reisen. Und gerade wenn wir über Märkte schlendern und mit Händlern sprechen, sind Sprachkenntnisse besonders wichtig. Es erwartet niemand, dass wir die Sprache des jeweiligen Landes fließend sprechen, aber unsere Sprachkenntnisse haben uns schon so manche Tür geöffnet. Wir erleben dadurch auf unseren Reisen nebenbei so viel Schönes und Interesssantes. Auch das möchten wir auch mit unseren Kunden teilen und berichten darüber in unserem Travel-Blog. Hier gibt es Ideen für Reisen in nahe und ferne Länder, Tipps für Ausstellungen in Museen und interessante Rezepte. Für alle, die nicht so viel Reisen können.

Unser Tipp an alle, die gerne reisen: Egal in welches Land wir fahren, Basiswörter wie „Guten Tag“, „Auf Wiedersehen“, „Bitte“ und „Danke“ lernen wir vorher in der Landessprache. Euer Gegenüber wird es euch danken.

18Mrz/160

Das Lernklima als entscheidende Motivationshilfe beim Sprachen lernen

Sprachschüler am Strand von Costa Rica

Sprachschüler am Strand von Costa Rica

Denkt man heutzutage an „Schule“, kommen einem Begriffe wie „Betonbunker“, „Lernstress“, „Klausuren“ oder „Hausaufgaben“ in den Sinn – also nichts, das man mit positiven Eindrücken verbindet. Dies liegt vor allem daran, dass wir in Deutschland häufig mit einem unangenehmen Lernklima in Berührung kommen.

Dies lässt sich allerdings leicht umgehen, wenn man sich für eine Sprachreise entscheidet. Gerade durch die weltweite Verbreitung einiger Sprachen lässt sich bspw. oftmals unter Palmen am Stand eine paradiesische Lernatmosphäre schaffen. So besteht z.B. die Möglichkeit, in Karibikstaaten wie Mexiko oder Costa Rica Spanisch zu lernen oder auf dem Inselstaat Jamaica bzw. der zu den USA gehörenden Inselgruppe Hawaii Englisch. Liebhaber der französischen Sprache werden dagegen auf Guadeloupe fündig, während Portugiesischfans an der Copacabana in Rio de Janeiro sicherlich zahlreiche Sprachschulen vorfinden. Ihr seht, welches „Klima“ im wörtlichen und übertragenen Sinne in und rund um eure Sprachschule herrscht, hängt ganz von eurer Auswahl ab. Denkt ihr nicht auch, dass es eure Motivation fördern würde, abends am Strand von Costa Rica zu sitzen (ob Karibik- oder Pazifikstrand bleibt natürlich euch überlassen) und in der Hängematte bei ein paar kühlen Drinks Vokabeln zu lernen anstatt zuhause hinterm Schreibtisch im kalten Deutschland? Also wenn das keine Motivationshilfe ist, dann weiß ich auch nicht. Natürlich müsst ihr, um dieses Vorhaben in die Tat umzusetzen, nicht bis ans Ende der Welt reisen, sondern könnt auch in Barcelona oder Rom eure Fremdsprachenkenntnisse unter Palmen verbessern – wenn auch nicht bei sommerlichen Temperaturen im Winter.

Aber mit Sicherheit gibt es unter euch auch einige Kälte- und Schneebegeisterte, die in Kanada bzw. den USA in den Wintermonaten bei Minusgraden und Blizzards ihre Erfüllung finden und unter diesen Bedingungen Englisch bzw. Französisch lernen möchten. Nebenbei lässt sich dort auf den Skipisten der Rocky Mountains außerhalb der Unterrichtszeiten beim Ski- und Snowboardfahren Kraft für den nächsten Tag in der Sprachschule tanken.

Ihr seht also, das Lern„klima“ hängt größtenteils von der Region ab, die ihr für eure sprachliche Weiterbildung ausgewählt habt. Damit auch wirklich alle Rahmenbedingungen passen und ihr Spaß habt beim Sprachen lernen, ist es empfehlenswert, auch diesen Punkt bei der Auswahl der jeweiligen Destination miteinzubeziehen.

22Feb/160

Globalisierung und ihre Auswirkung auf die Bedeutung von Fremdsprachenkenntnissen

Sprachschüler Englisch

Englisch Sprachschüler

Die Kolonialisierungswelle der europäischen Staaten, allen voran England, Frankreich, Spanien und Portugal, kann als der Vorläufer der Globalisierung der Gegenwart betrachtet werden. Beides sind heutzutage die Punkte, die den größten Einfluss auf die Bedeutung von Fremdsprachenkenntnisse aufweisen.

Zum einen sorgte die Eroberung verschiedener Länder und Erdteile seitens der o.g. Staaten dafür, dass heutzutage wenige Sprachen ausreichen, um sich in weiten Teilen der Erde weitestgehend problemlos zu verständigen. Gerade deshalb sind zumindest Grundkenntnisse in diesen Sprachen umso wichtiger, sei es aus beruflicher oder touristischer Sicht. Bedingt durch die Globalisierung, die dafür sorgt, dass immer größere internationale Verflechtungen in sämtlichen Bereichen – und damit auch in der Arbeitswelt – entstehen, sind Fremdsprachenkenntnisse auch im Berufsalltag heutzutage unabdingbar. Kunden in den USA, Zulieferer in China, Zweigstellen in Australien, Messeauftritte in Brasilien… Die Bandbreite an internationalen Geschäftskontakten ist dank der Globalisierung schier unendlich und bedingt durch kürzere Reisezeiten und digitale Kommunikationsmittel wird diese in nächster Zeit noch stärker zunehmen, sodass sich Weiterbildungen in Sachen Englisch und Co. noch mehr rentieren werden als es ohnehin schon der Fall ist.

Bedingt durch die bereits angesprochenen immer kleiner werdenden Reisezeiten werden auch die exotistischen Ziele immer häufiger bereist. Selbst die abgelegensten Länder wie Neuseeland oder die Fidschi Inseln erreicht man heutzutage innerhalb eines Tages, sodass gerade für Reisefreunde die Motivation, Fremdsprachen zu erlernen, groß sein sollte. Und das Beste ist: Selbst in diesen beiden Staaten, gefühlt „am Ende der Welt“, ist Englisch Amtssprache, was die oben erklärte These, dass Grundkenntnisse in einigen wenigen Sprachen weitestgehend ausreichen, bestätigt.

Aber natürlich kann man Reisen in diese Länder auch dazu nutzen, um seine Sprachkenntnisse zu erweitern. Möglich ist dies in Form von Sprachreisen, die es dir ermöglichen, die Sprache des jeweiligen Staats vor Ort zu erlenen. Hierbei handelt es sich um eine besonders effektive Lernmöglichkeit, da du den ganzen Tag über mit der Sprache konfrontiert wirst und nicht „nur“ in der Schule. Somit entsteht durch die Globalisierung sozusagen ein Kreislauf, der Kenntnisse in verschiedenen Sprachen auf der einen Seite erfordert, aber auf der anderen diese auch fördert – ein Kreislauf, dem man in der heutigen Zeit nur noch schwer entfliehen kann.

14Jan/160

Die Weltsprache Englisch und ihre regionalen Unterschiede

Tower Bridge London

Tower Bridge London

Englisch gilt heutzutage gemeinhin als „Weltsprache“ und „universelle Verständigungsmöglichkeit“, denn die Sprache des Commonwealth ist aufgrund der britischen Kolonialpolitik weltweit verbreitet. Dennoch besitzen die unterschiedlichen „Arten“ des Englischen alle ihre eigenen Feinheiten, die Sprecher des „herkömmlichen“ Englisch nicht zwangsläufig verstehen. Exemplarisch werden diese im vorliegenden Text am Vergleich zwischen amerikanischem und britischem Englisch erläutert.

Verschiedenes Vokabular

Aufzeigen kann man diese zunächst gut am englischen Nationalgericht „fish and chips“ – auf Deutsch: Fisch mit Pommes. Doch was bestellt zum Beispiel ein Amerikaner wörtlich, wenn er in „seinem“ Englisch „fish and chips“ ordert? Da er unter „chips“ das Gleiche versteht wie auch wir Deutsche, würde er Fisch mit Chips zum Knabbern bestellen – verrückt, oder? Pommes bezeichnet er dagegen als „french fries“. Die Chips zum Knabbern sind für einen Briten dagegen „crisps“.

Unterschiedliche Bedeutung der selben Wörter

Aber zwischen diesen beiden Ausprägungen des Englischen existieren nicht nur Unterschiede, die auf ein anderes Vokabular zurückzuführen sind, sondern auch auf eine andere Bedeutung ein und des selben Ausdrucks. Die Engländer beginnen die zählweise, was Stockwerke in Gebäuden betrifft, wie wir mit dem Erdgeschoss und erst danach folgt der „1. Stock“. Die Amerikaner bezeichnen dagegen schon das Erdgeschoss als „first floor“ und den eigentlichen 1. Stock als „second floor“. US-Amerikaner bzw. Engländer sollten also bei Wegbeschreibungen in Häusern im jeweils anderen Land ggf. genau nachfragen, welche Etage tatsächlich gemeint ist. Gleiches gilt für den Begriff „football“: Während England als das Mutterland des Fußballs gilt und mit „football“ auch genau diese Sportart meint, bezeichnet ein US-Amerikaner zwar mit diesem Wort auch seinen Nationalsport, meint damit aber „American Football“ und somit das Spiel mit dem eiförmigen Ball.

Eigene Schreibweisen

Häufig sind auch minimal andere Schreibweisen einzelner Wörter anzutreffen. Die in Großbritannien übliche Buchstabenfolge „ou“ in „colour“, „harbour“ oder „favourite“ kennt man auf der anderen Seite des großen Teichs nicht und dort man lässt das „u“ in diesen Wörtern grundsätzlich weg. Auch die Endung der Wörter „metre“, „centre“ oder „litre“ ist in den USA nicht vorzufinden, denn dort enden diese Begriffe allesamt auf „er“.

 

Exemplarisch listen wir euch noch weitere unterschiedliche Wörter auf:

Deutsch Britisches Englisch Amerikanisches Englisch
Staubsauger hoover vacuum cleaner
Blinker indicator blinker
Aufzug lift elevator
Film film movie
Keks biscuit cookie
Lastwagen lorry truck

 

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