Sprachreisen und Sprachschulen Tipps und Tricks mit denen man jede Sprache lernt

25Jul/170

Fremdsprachenunterricht in der Grundschule – sinnvoll oder nicht?

Glückliche SprachschülerKinder lernen mittlerweile in allen Bundesländern bereits in der Grundschule (teilweise sogar ab der 1. Klasse) eine Fremdsprache. Während es sich dabei in den meisten Fällen um Englisch handelt, wird im Saarland und teilweise in Rheinland-Pfalz sowie in Baden-Württemberg sogar Französisch bereits im Kindesalter gelehrt.

In der Vergangenheit wurde vielfach wissenschaftlich bewiesen, dass Kindern das Erlernen einer Fremdsprache leichter fällt als Erwachsenen. Dies ist vor allem auf die in jungen Lebensjahren noch größere Flexibilität des Gehirns zurückzuführen, aber auch die Sprachmuskulatur „gewöhnt“ sich im Laufe der Jahre an eine bestimmte Sprache und ist irgendwann stark auf diese eingestellt.

Dennoch stellt sich die Frage, ob Fremdsprachenunterricht in der Grundschule für Schüler sinnvoll ist und in wie weit den Kindern das „spielerische Lernen“ für die Zeit auf den weiterführenden Schulen wirklich einen Vorteil verschafft. Hans-Ulrich Rülke, baden-württembergischer Landtagsabgeordneter der FDP, bezweifelt dies:

„Als Ehemann einer Englischlehrerin und Vater von drei Kindern komme ich zu dem Ergebnis: Der Englischunterricht in der Grundschule ist nicht sehr ergiebig. Deshalb ist es sinnvoll, die Ressourcen auf andere Fächer zu konzentrieren.“

Aufgrund des unklaren Nutzens des frühen Fremdsprachenunterrichts tendiert man in Baden-Württemberg mittlerweile sogar dazu, dessen Beginn auf die 3. Klasse zu verschieben, um Defizite beim Lesen, Schreiben und Rechnen auszugleichen, wie Susanne Eisenmann, die Kultusministerin des Bundeslandes, jüngst erklärte. „Eine Abwägung von Aufwand und Ertrag“ sorgt im Süd-Westen Deutschlands also dafür, dass verstärkter Deutsch- und Matheunterricht in jungen Jahren als wichtiger angesehen wird als Englisch- bzw. Französischstunden.

Auf die Frage, ob dieses Vorhaben richtig oder falsch ist, lässt sich sicherlich keine eindeutige Antwort geben. Fakt ist allerdings, dass mit Baden-Württemberg im ersten Bundesland ein Umdenken stattfindet und zumindest ein späterer Beginn des frühen Fremdsprachenunterrichts diskutiert wird. Wir sind auf jeden Fall gespannt, welche Entscheidung die zuständigen Politiker treffen und hoffen, dass diese langfristig dem Wohl der Kinder dienen!

 

Quelle: www.news4teachers.de/2017/01/englisch-in-der-grundschule-abschaffen-hitzige-diskussion-um-eisenmanns-vorstoss/

16Jan/170

Sprachreisen ins englischsprachige Ausland – Welche Möglichkeiten gibt es?

Gerade in der Weshutterstock_453746197ltsprache Englisch sind ausgeprägte Sprachkenntnisse heutzutage Pflicht, um auf dem hart umkämpften Arbeitsmarkt konkurrenzfähig zu bleiben. Eine Sprachreise ist deshalb für viele angehende Berufstätigte oder bereits fest angestellte Arbeitnehmer ein beliebtes Mittel, sich weiterzubilden. Bedingt durch die weltweite Verbreitung des Englischen bieten sich hierfür viele verschiedene Länder an, von denen wir euch im Folgenden einige vorstellen möchten.

  • England: Der Klassiker schlechthin ist natürlich das Mutterland der Weltsprache, da dort das „sauberste“ Englisch gesprochen wird. Beliebte Ziele für Sprachreisen sind vor allem die an der Südküste gelegenen Städte Brighton und Bournemouth, die bekannten Hochschul-Standorte Cambridge und Oxford sowie die Hauptstadt London. Letztere ist eine richtige Weltstadt und bekannt für ihr mondänes Image, das ihr durch das dort ansässige Königshaus verliehen wird.
  • Die anderen Landesteile Großbritanniens und Irland: Doch auch der Rest der britischen Inseln bietet mit seinen Metropolen Cardiff (Wales), Edinburgh und Glasgow (Schottland), Belfast (Nordirland), Dublin und Cork (Irland) interessante Reiseziele für eine Sprachreise, die allesamt qualitativ hochwertige Sprachschulen beherbergen.
  • Malta: Die ehemalige britische Kolonie bietet in Europa die einzige Möglichkeit, einen Englischkurs mit einem erholsamen Urlaub bei mediterranen Temperaturen zu verbinden. Die 1964 unabhängig gewordene Mittelmeerinsel hat ihr britisches Erbe bis heute erhalten, sodass Englisch immer noch fest im Alltag verankert ist und von jedem Malteser gesprochen wird. Da die Lebenshaltungskosten und damit verbunden die Kurspreise deutlich niedriger sind als in Großbritannien, ist es auch ein relativ günstigstes Sprachreiseziel.
  • Nordamerika: Doch auch Übersee bietet zahlreiche Möglichkeiten, die eigenen Englischkenntnisse zu verbessern. Vor allem die USA sind in dieser Hinsicht beliebt. Jede Metropole verfügt dort über eine Vielzahl an Sprachschulen. New York, Boston, Miami, Dallas, Las Vegas, Los Angeles, San Francisco oder Honolulu – in den USA sollte aufgrund der Größe des Landes so gut wie jeder fündig werden, der auf der Suche nach einer geeigneten Sprachschule samt lehrreichem Englischkurs ist. Aber auch Kanada, der nördliche Nachbar der USA, verfügt in Metropolen wie Toronto, Vancouver oder Montreal (Besonderheit: viele Einrichtungen bieten dort Englisch- und Französischkurse an) über viele zertifizierte Sprachschulen, die sich für Sprachreisen eignen.
  • Südliche Hemisphäre: Auf der Südhalbkugel liegen ebenso einige englischsprachige Länder, die zu einem Sprachkurs einladen. Die bekanntesten sind Südafrika, Neuseeland und Australien, welche neben erstklassigen Sprachkursen vor allem mit einer atemberaubenden Natur- und Pflanzenwelt überzeugen. Wer dorthin reist, sollte aber darauf achten, dass die dortigen Jahreszeiten den unseren entgegengesetzt sind. Wenn wir auf der Nordhalbkugel Sommer haben, ist südlich des Äquators Winter.
  • Sonstiges: Die englischsprachige Welt bietet natürlich auch noch eine Vielzahl weiterer Reiseziele für Sprachkurse. Die nachfolgende, aber weitem nicht vollständige Aufzählung soll euch als kleine Hilfestellung dienen: Indien, Singapur, Jamaica oder die Bahamas. Weitere Länder findet ihr hier.

Ihr seht, der englische Sprachraum ist aufgrund der ehemaligen britischen Kolonialpolitik unfassbar groß und bietet unzählige Möglichkeiten, die eigenen Sprachkenntnisse zu verbessern. Bei so vielen Sprachreisezielen sollten doch eigentlich alle Geschmäcker abgedeckt sein, oder?

14Jan/160

Die Weltsprache Englisch und ihre regionalen Unterschiede

Tower Bridge London

Tower Bridge London

Englisch gilt heutzutage gemeinhin als „Weltsprache“ und „universelle Verständigungsmöglichkeit“, denn die Sprache des Commonwealth ist aufgrund der britischen Kolonialpolitik weltweit verbreitet. Dennoch besitzen die unterschiedlichen „Arten“ des Englischen alle ihre eigenen Feinheiten, die Sprecher des „herkömmlichen“ Englisch nicht zwangsläufig verstehen. Exemplarisch werden diese im vorliegenden Text am Vergleich zwischen amerikanischem und britischem Englisch erläutert.

Verschiedenes Vokabular

Aufzeigen kann man diese zunächst gut am englischen Nationalgericht „fish and chips“ – auf Deutsch: Fisch mit Pommes. Doch was bestellt zum Beispiel ein Amerikaner wörtlich, wenn er in „seinem“ Englisch „fish and chips“ ordert? Da er unter „chips“ das Gleiche versteht wie auch wir Deutsche, würde er Fisch mit Chips zum Knabbern bestellen – verrückt, oder? Pommes bezeichnet er dagegen als „french fries“. Die Chips zum Knabbern sind für einen Briten dagegen „crisps“.

Unterschiedliche Bedeutung der selben Wörter

Aber zwischen diesen beiden Ausprägungen des Englischen existieren nicht nur Unterschiede, die auf ein anderes Vokabular zurückzuführen sind, sondern auch auf eine andere Bedeutung ein und des selben Ausdrucks. Die Engländer beginnen die zählweise, was Stockwerke in Gebäuden betrifft, wie wir mit dem Erdgeschoss und erst danach folgt der „1. Stock“. Die Amerikaner bezeichnen dagegen schon das Erdgeschoss als „first floor“ und den eigentlichen 1. Stock als „second floor“. US-Amerikaner bzw. Engländer sollten also bei Wegbeschreibungen in Häusern im jeweils anderen Land ggf. genau nachfragen, welche Etage tatsächlich gemeint ist. Gleiches gilt für den Begriff „football“: Während England als das Mutterland des Fußballs gilt und mit „football“ auch genau diese Sportart meint, bezeichnet ein US-Amerikaner zwar mit diesem Wort auch seinen Nationalsport, meint damit aber „American Football“ und somit das Spiel mit dem eiförmigen Ball.

Eigene Schreibweisen

Häufig sind auch minimal andere Schreibweisen einzelner Wörter anzutreffen. Die in Großbritannien übliche Buchstabenfolge „ou“ in „colour“, „harbour“ oder „favourite“ kennt man auf der anderen Seite des großen Teichs nicht und dort man lässt das „u“ in diesen Wörtern grundsätzlich weg. Auch die Endung der Wörter „metre“, „centre“ oder „litre“ ist in den USA nicht vorzufinden, denn dort enden diese Begriffe allesamt auf „er“.

 

Exemplarisch listen wir euch noch weitere unterschiedliche Wörter auf:

Deutsch Britisches Englisch Amerikanisches Englisch
Staubsauger hoover vacuum cleaner
Blinker indicator blinker
Aufzug lift elevator
Film film movie
Keks biscuit cookie
Lastwagen lorry truck

 

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25Jun/150

Bildungsurlaub – was viele nicht wissen

Fast alle Bundesländer in Deutschland bieten Bildungsurlaub an. Eine Ausnahme sind nur Thüringen, Sachsen und Bayern. Baden Württemberg ist allerdings ganz neu mit dabei und zwar ab Juli 2015 bietet es ebenfalls Bildungsurlaub an.

Bildungsurlaub ist eine optimale Möglichkeit für die Weiterbildung von Berufstätigen. Arbeitnehmer können sich bis zu 5 aufeinander folgende Tage im Jahr vom Arbeitgeber freistellen lassen und die Zeit in ihre Weiterbildung investieren.

Was sollte man über Bildungsurlaub wissen:

1. Das Gute am Bildungsurlaub ist, dass dieser zusätzlich zum Urlaub genommen werden kann, der für Erholung gedacht ist.

2. Der Bildungsurlaub kann für Sprachreisen genutzt werden. Hierzu gibt es jedoch unterschiedliche Regelungen in den verschiedenen Bundesländern. Zu empfehlen ist, dass man sich bei den Sprachreiseanbietern im Vorfeld über diese informiert.

3. Nicht alle Sprachschulen im Ausland sind für Bildungsurlaub anerkannt.

4. Man braucht immer eine Mindestanzahl an Unterrichtseinheiten pro Woche. Meistens eigenen sich die Intensiv Sprachkurse ganz gut, weil sie mit 30 Unterrichtseinheiten pro Woche absolviert werden können. Eine weitere Möglichkeit wären zusätzliche Privatstunden, falls man 40 Unterrichtseinheiten nachweisen muss.

5. Einige Bundesländer wie Nordrhein Westfalen haben eine Begrenzung, wie weit die Sprachschule entfernt sein darf.

6. Es soll kein Feiertag im Reisezeitraum liegen, zumindest was die Feiertage im Zielland betrifft.

7. Manche Bundesländer erlauben, dass man die jeweils 5 Tage aus zwei Jahren verbindet, so dass man 10 aufeinander folgende Tage Bildungsurlaub nehmen kann.

1Jun/140

Work and Travel nach der Schule

Nach der Schule im AuslandHast du in Kürze deine Schullaufbahn beendet und weißt noch nicht genau, wohin die Reise danach gehen soll? Studium? Ausbildung? Job? Urlaub? Eine sehr sinnvolle und nachhaltige Maßnahme, die Zeit nach der Schule und vor dem Eintritt in den nächsten Lebensabschnitt zu überbrücken, kann ein sogenannter Work and Travel-Aufenthalt sein. Was das bedeutet, wo du ihn machen kannst und was er dir bringt, erläutern wir nachfolgend.

Was bedeutet Work and Travel?

Wie der Name verrät, handelt es sich um die Kombination von Reisen und Jobben, meist für junge Menschen in einer Phase der Orientierung. Bei Work and Travel wirst du keine Reichtümer anhäufen. Meistens finanzieren die Reisenden durch einen oder mehrere Jobs ihre Reise und können vielleicht noch etwas zurücklegen. Sinn und Zweck ist es, „Urlaub“ mit dem hautnahen Entdecken eines Landes zu verbinden, indem man zeitweise Jobs übernimmt. Work and Travel ist seit Jahrzehnten sehr beliebt bei jungen, abenteuerlustigen Travellern. Es gibt dabei klassische Ziele wie die USA, Großbritannien, Kanada und fast alle europäischen Staaten, es gibt aber auch exotischer und ferne Ziele in Südamerika, Asien, Afrika oder Australien/Neuseeland. Viele Traveller kombinieren einen Work and Travel-Trip mit einem vorgeschalteten oder angehängten „normalen“ Urlaub oder auch mit einem Sprachkurs. Du kannst einen Work and Travel-Aufenthalt komplett selbst organisieren oder teilweise oder auch komplett in die Hände darauf spezialisierter Agenturen legen. Das kostet dann zwar Geld, vereinfacht die Sache aber insgesamt enorm. Andererseits bist du bei einer eigenen Organisation noch flexibler und kannst schneller den Job und/oder den Ort wechseln, wenn es dir nicht gefällt.

Die Jobs sind Nebenjobs und dienen eigentlich dazu, dass du Unterkünfte, Essen und Trinken, Reisen sowie den Lebensunterhalt vor Ort durch Arbeiten verdienst. Das kann in ganz unterschiedlichen Branchen und Bereichen sein. Meistens handelt es sich um Jobs aus den Bereichen Kinderbetreuung, Gastronomie, Landwirtschaft, Handel und Dienstleistungen, Marketing, Tourismus. Meistens kannst du solche Jobs im Ausland ohne größere bürokratische Hürden erlangen und ohne großen Papierkram. Je nachdem, in welchem Land du dich aufhältst, gibt es unterschiedliche gesetzliche Regelungen für Reisende, die vor Ort jobben möchten. Hier gilt es, sich gut und rechtzeitig vor Reiseantritt zu informieren, welche Jobs mit welcher Bezahlung überhaupt erlaubt sind. Manche Jobs kannst du dir bereits vor Reiseantritt organisieren (lassen), andere gibt es oft erst vor Ort. Das hängt auch davon ab, wie flexibel du bist und wie viel Zeit dir zur Verfügung steht. Wenn du einen Work and Travel-Aufenthalt machst, musst du darauf eingestellt sein, in der Hierarchie des Unternehmens unten zu stehen. Das kann auch harte körperliche Arbeit bedeuten, sollte aber nie heißen, dass du dich ausbeuten lassen solltest. Wenn du nicht einverstanden mit einem Job bist, sprich die Verantwortlichen darauf an oder wechsle den Job.

Warum nach der Schule Work and Travel?

Es gibt ein Vielzahl guter Gründe, warum junge Menschen nach der Schule eine Auszeit in Form eines Work and Travel-Aufenthaltes machen sollten. Zunächst kann dir diese Zeit dabei helfen, dich zu orientieren, dir helfen, herauszufinden, was du danach machen willst: Ausbildung, Studium, fester Job? Vielen Reisenden ist nach einer gewissen Auslandszeit klarer, wohin ihre persönliche Reise geht. Nicht zu unterschätzen sind die enorm vielfältigen und wichtigen Erfahrungen, die die meisten Work and Traveller sammeln. Sie lernen ein Land und seine Einwohner auf eine ganz andere Art kennen, als dies bei normalen Touristen der Fall ist. Denn du bist, zumindest stunden- oder tageweise – in den normalen Alltag vor Ort eingebunden. So lernst du die Menschen vor Ort – und natürlich auch viele andere Traveller – hautnah kennen. Fast automatisch wirst du bereits vorhandene Sprachkenntnisse perfektionieren oder eine neue Sprache intensiv kennenlernen. An dieser Stelle sei der Hinweis erlaubt, dass es natürlich sehr hilfreich ist, wenn du die Landessprache zumindest in Ansätzen bereits beherrscht, bevor du irgendwo einen Job antrittst. Denn bei erheblichen Sprachbarrieren ist keiner Seite geholfen. Ganz abgesehen von den genannten wichtigen Erfahrungen kannst du dich möglicherweise beruflich orientieren, kannst erste Netzwerke knüpfen und wirst ziemlich sicher viele deiner Soft Skills verbessern. Die meisten Traveller sind nach einem Auslandsaufenthalt – egal ob „nur“ ein paar Wochen oder ein ganzes Jahr – hinterher wesentlich flexibler, selbstbewusster und toleranter. Wenn du deinen Work and Travel-Aufenthalt gewissenhaft planst und ein offener und flexibler Mensch bist, wirst du nach deinem Trip ebendies gestärkt haben und dadurch dein ganzes Leben lang profitieren können. Was gäbe es also Sinnvolleres, als direkt nach der Schule zunächst dem Alltag zu entfliehen und eine sinnvolle Zeit im Ausland zu verbringen und dabei Reisen und Arbeiten zu kombinieren?

Welche Ziele für Work & Travel grundsätzlich in Frage kommen, zeigt das Working Holidays-Fachportal Auslandsjob.de auf http://www.auslandsjob.de/work-and-travel-weltweit.php .

30Aug/120

Cambridge: quirlige Sprachschulstadt im milden Osten Englands

Der Osten Englands ist für seine herrlichen Landschaften, eine malerische Küste, ein mildes Klima sowie für seine besonders abwechslungs- und fischreiche Küche bekannt. Gerade bei jungen Touristen stehen die Landesteile Norfolk, Suffolk, Cambridgeshire, Hertfordshire und Essex hoch im Kurs. In Englands Osten kommt jeder Besucher garantiert auf seine Kosten – gleich, ob er sich sportlich in der Natur betätigt (z.B. beim Reiten oder Surfen), ob er das vielfältige kulturelle Angebot genießt oder in eine der quirligen Shopping Malls eintaucht.

Die Universitätsstadt CambridgeEin besonderer Besuchermagnet ist seit jeher Cambridge, dessen renommierte Universität die liebenswerte Stadt zu einem in aller Welt bekannten und beliebten Reiseziel macht. Vor allem junge Leute genießen die inspirierende, lebhafte Atmosphäre der Studenten-Community und die vielfältigen Unterhaltungsangebote. Das ganze Jahr über lockt eine atemberaubende Auswahl an Restaurants, Bars, Clubs, Kinos, Theatern, Konzerten und Musik-Festivals Besucher aus aller Welt an. Wer sich für Theaterstücke und Musicals lokaler und internationaler Bühnen interessiert, kommt z.B. im ADC Theater voll auf seine Kosten. Auch an Galerien, die gegenwärtige und moderne Kunst ausstellen, besteht in Cambridge kein Mangel – eine der bekanntesten ist Kettle’s Yard mit einer einzigartigen Zusammenstellung von Kunstwerken des 20. Jahrhunderts. Das umfangreiche, für eine Stadt mit 120.000 Einwohnern sensationelle Kulturangebot ist natürlich vor allem der Universität und ihren Studenten zu verdanken.

Außer mit seinem pulsierenden Kultur- und Nachtleben begeistert Cambridge den Besucher mit seinem pittoresken architektonischen Erbe, zu dessen Prunkstücken die Universität mit ihren jahrhundertealten College-Gebäuden und der berühmten King’s College Kapelle zählt. Nicht verpassen sollte man die Gelegenheit, an einer der traditionellen Stocherkahnfahrten auf dem Fluss Cam teilzunehmen. Spätestens nach diesem höchst vergnüglichen Abenteuer weiß man, woher Cambridge seinen Namen hat. Dank des gut ausgebauten Bahn- und Busnetzes ist die Stadt ein hervorragender Ausgangspunkt für Exkursionen in den Osten Englands und nach London.