Sprachreisen und Sprachschulen Tipps und Tricks mit denen man jede Sprache lernt

25Jun/150

Bildungsurlaub – was viele nicht wissen

Fast alle Bundesländer in Deutschland bieten Bildungsurlaub an. Eine Ausnahme sind nur Thüringen, Sachsen und Bayern. Baden Württemberg ist allerdings ganz neu mit dabei und zwar ab Juli 2015 bietet es ebenfalls Bildungsurlaub an.

Bildungsurlaub ist eine optimale Möglichkeit für die Weiterbildung von Berufstätigen. Arbeitnehmer können sich bis zu 5 aufeinander folgende Tage im Jahr vom Arbeitgeber freistellen lassen und die Zeit in ihre Weiterbildung investieren.

Was sollte man über Bildungsurlaub wissen:

1. Das Gute am Bildungsurlaub ist, dass dieser zusätzlich zum Urlaub genommen werden kann, der für Erholung gedacht ist.

2. Der Bildungsurlaub kann für Sprachreisen genutzt werden. Hierzu gibt es jedoch unterschiedliche Regelungen in den verschiedenen Bundesländern. Zu empfehlen ist, dass man sich bei den Sprachreiseanbietern im Vorfeld über diese informiert.

3. Nicht alle Sprachschulen im Ausland sind für Bildungsurlaub anerkannt.

4. Man braucht immer eine Mindestanzahl an Unterrichtseinheiten pro Woche. Meistens eigenen sich die Intensiv Sprachkurse ganz gut, weil sie mit 30 Unterrichtseinheiten pro Woche absolviert werden können. Eine weitere Möglichkeit wären zusätzliche Privatstunden, falls man 40 Unterrichtseinheiten nachweisen muss.

5. Einige Bundesländer wie Nordrhein Westfalen haben eine Begrenzung, wie weit die Sprachschule entfernt sein darf.

6. Es soll kein Feiertag im Reisezeitraum liegen, zumindest was die Feiertage im Zielland betrifft.

7. Manche Bundesländer erlauben, dass man die jeweils 5 Tage aus zwei Jahren verbindet, so dass man 10 aufeinander folgende Tage Bildungsurlaub nehmen kann.

9Apr/150

„Sprachen sind mein Beruf“ – Ein Interview mit Barbara R.

Neulich führte Sprachschulvergleich ein Interview mit der Reisebloggerin und Übersetzerin Barbara R. Sie erzählt uns, wie sie gelernt hat und gibt uns Empfehlungen zum Spracherwerb.

Sprachschulvergleich: Hallo Barbara, möchtest du uns erst mal erzählen, wer du bist und was du machst?

Barbara: Gerne! Ich heiße Barbara R., bin 28 Jahre alt und arbeite seit sieben Jahren freiberuflich als Übersetzerin und Dolmetscherin für die Sprachen Englisch, Italienisch und Spanisch. Letztes Jahr habe ich außerdem meinem Reiseblog barbaralicious.com gelauncht. Ich liebe es allgemein, zu reisen, neue Länder und Kulturen kennenzulernen und meine Sprachkenntnisse anzuwenden. Da war es eine logische Konsequenz, dass ich angefangen habe, darüber zu schreiben.

Sprachschulvergleich: Wie bist du denn dazu gekommen, Sprachen zu deinem Beruf zu machen?

Barbara: Gute Frage! Das hat sich mehr oder weniger so entwickelt. In der Schule – ich war auf einem altsprachlichen Gymnasium – hatte ich Latein und Altgriechisch. Ich kann also nicht sagen, dass es für mich immer klar gewesen wäre, dass ich das machen will. Aber meine Mutter ist Italienerin und ich hatte nach meinem Abi das Gefühl, dass es noch so viel über dieses wunderschöne Land und die italienisch Kultur zu erfahren gibt und dass das ein Teil von mir ist. Ein Teil, den ich noch nicht richtig kannte. Also habe ich mich mehr oder weniger spontan für den Studiengang Romanistik eingeschrieben. Da ich neben Italienisch eine zweite romanische Sprache studieren musste, habe ich wahllos Spanisch gewählt.

Sprachschulvergleich: Wahllos? *lacht* Das ist ja lustig! Und wie ging es dann weiter?

Barbara: Ich habe beide Sprachen lieben gelernt! Viel mehr als ich es erwartet hatte. Das Lernen fiel mir leichter als vielen meiner Kommilitonen. Nebenbei fing ich an auf der Messe in Frankfurt zu arbeiten. So kam ich ganz zufällig erst zum Dolmetschen und dann auch zum Übersetzen. Dann habe ich mich sehr schnell selbstständig gemacht. Nach dem Magister in Romanistik habe ich noch einen Master in Konferenzdolmetschen und Fachübersetzen gemacht, um meine Ausbildung abzurunden.

Sprachschulvergleich: Cool! Aber bringst du die Sprachen nicht manchmal durcheinander? Italienisch und Spanisch sind doch total ähnlich!

Barbara: Naja, also ich würde lügen, wenn ich sagen würde, dass das nie passiert. Aber das ist schon eher selten. Es passiert viel häufiger, dass ich mich mit einer meiner anderen Sprachen rette, wenn ich mal ein Wort nicht weiß – denn ja: auch Übersetzer sind keine wandelnden Wörterbücher. Das funktioniert ganz gut. Auch nicht immer, aber einen Versuch ist es ja Wert, oder?

Sprachschulvergleich: Stimmt! Hast du diesbezüglich eine lustige Geschichte für uns?

Barbara: Wenn du so fragst… Im Prinzip sogar mehrere! Aber die lustigste war an meinem ersten Tag meines Auslandspraktikums in Spanien. Ich habe dort in einer WG gewohnt und meine Mitbewohner sagten, ich könne mich gerne am Kühlschrank bedienen und am nächsten Tag in Ruhe einkaufen gehen. Also schaute ich hinein, holte ein paar Sachen raus und suchte erfolglos die Butter. Begriffe aus dem Haushalt hatte ich zuvor nie gebraucht, also versuchte ich meinen „Trick“ und benutzte das italienische Wort für Butter, um zu fragen, ob sie welche da haben: „Teneis burro?“ Ich blickte in sehr erstaunte Gesichter… Denn burro heißt auf Spanisch nicht Butter, sondern Esel!

Sprachschulvergleich: Und wie hältst du deine Fremdsprachenkenntnisse auf einem guten Stand?

Barbara: Oh, da gibt es viele Möglichkeiten: das Beste ist natürlich, regelmäßig in die entsprechenden Länder zu reisen. Aber heutzutage gibt es noch so viele andere Wege. Zum Beispiel kann man viele Fernsehsendungen online sehen. Sowohl das spanische als auch das italienische Fernsehen bieten das an. Teilweise im Live Stream, teilweise Aufzeichnungen in einer Mediathek. Auch Webradio hören hilft, ein Ohr für die alltägliche Sprache zu bekommen. Außerdem habe ich mir angewöhnt, Bücher nur noch in Originalsprache zu lesen. Das erweitert den Wortschatz ungemein!

Sprachschulvergleich: Hast du schon mal eine Sprachreise gemacht?

Barbara: Oh ja! Nach Nizza. Das war eine tolle Zeit und ich würde es jederzeit sofort wieder tun. Mein Praktikum in Spanien habe ich außerdem in einer Sprachschule gemacht. Ich liebe die internationale Atmosphäre dort. Und ich finde es toll, wenn man in einer Familie vor Ort untergebracht ist und auf diese Weise mit den Menschen vor Ort in Kontakt kommt.

Sprachschulvergleich: Vielen Dank für das Interview, Barbara! Wir haben uns sehr gefreut, dass du dich dafür bereit erklärt hast, ein paar deiner Tricks und Erfahrungen mit uns zu teilen!

Barbara: Gerne! Hat mich auch gefreut.

Die Bildrechte liegen bei BarbaraLicious

29Nov/130

Madrid: der perfekte Ort für einen spanischen Sprachschulbesuch

Sprachschulen in MadridMadrid ist der ideale Ort, um die temperamentvolle Sprache Spaniens zu erlernen oder vorhandene Spanisch-Kenntnisse auf Vordermann zu bringen. Trotz aller touristischen Einflüsse hat sich die iberische Metropole ihren ursprünglichen Charakter bewahrt – vom typischen Lebensgefühl über Sprache und Musik bis hin zu Kunst und Architektur. Bei Sprachreisen in die spanische Hauptstadt lernt man daher nicht nur Vokabeln und Grammatikformen, sondern gewinnt außerdem einen authentischen Eindruck von Land und Leuten.

Die Besonderheiten der verschiedenen Stadtteile Madrids lassen sich besonders gut bei ihren Festen erleben – etwa bei der „Día del Orgullo Gay“ im Schwulenviertel Chueca und bei der „Verbena de la Paloma“ in La Latina. Die Vielfalt ganz Spaniens spiegeln u.a. andalusische Flamenco-„Tablaos“, asturische Cider-Bars sowie baskische und galizische Fischrestaurants wider. Wer sich auf kulinarischem Wege der Hauptstadt selbst nähern will, dem sei der berühmte Kichererbseneintopf „Cocido madrileño“ empfohlen.

Attraktive Ziele nur einen Katzensprung entfernt

Die Hauptstadt SpaniensDas vielfältige Kultur- und Freizeitangebot Madrids macht es zu einem Vergnügen, die frischen Sprachkenntnisse in der Praxis zu erproben. Kunstliebhaber zieht es in den Prado, das Thyssen-Bornemisza Museum und das Museum Reina Sofia. Bei Naturfreunden stehen die Madrid flankierenden Sierras Guadarrama und Gredos hoch im Kurs; Ski fahren kann man im 50 Kilometer entfernten Navacerrada.

Wer sich für spanische Geschichte interessiert, kann Tagesausflüge zu traditionsreichen Orten wie Toledo, Segovia und Avila unternehmen. Auch für Exkursionen nach Valencia, Sevilla und Barcelona ist die Hauptstadt ein idealer Ausgangspunkt. Kann man sich einen besseren Standort für eine Spanisch-Sprachschule vorstellen?

22Mai/120

Sprachurlaub in Spanien

Sprachschüler in SpanienMöchten Sie eine Sprache lernen, so sind Sprachkurse natürlich eine Alternative. Doch um eine Sprache tatsächlich zu sprechen, sollten Sie sich eher für einen Sprachurlaub entscheiden. Lernen Sie zum Beispiel Spanisch, so können Sie eine solche Sprachreise in Spanien verbringen und das Lernen mit Entspannung in Feriengebieten verbinden.

Obwohl ein Sprachurlaub Ihnen natürlich dabei helfen soll, eine Sprache zu erlernen, muss nicht, wie dies oft bei Teenagern der Fall ist, bei einer lokalen Familie gewohnt werden. Stattdessen bietet sich in diesem Fall für Sie zum Beispiel ein Ferienhaus Spanien an. Und obwohl Sie bisher vielleicht lediglich Zeit in einem Ferienhaus Mallorca verbracht haben, bieten sich für eine Sprachreise eher andere Teile von Spanien an. Besonders auch Regionen, die weniger touristisch sind, erlauben es Ihnen, während einer Sprachreise in die Kultur sowie die spanische Sprache einzutauchen.

Die spanische Hauptstadt MadridIn jedem Fall sollten Sie darauf achten, in Ihrem Urlaub viel Zeit mit der spanischen Sprache zu verbringen. So eignen sich zum Beispiel Broschüren, aber auch tägliche Einkäufe, um die Sprache zu üben und zum Ende des Urlaubs sicherer und flüssiger Spanisch sprechen zu können.

Außerdem können Sie im Rahmen eines Sprachurlaubs zusätzlich die Kultur Spaniens und seiner Einwohner erleben und somit einen Eindruck der Hintergründe der Sprache gewinnen. Zu diesem Zweck ist es natürlich sinnvoll, auch Städte zu besuchen, die Ihnen viele Sehenswürdigkeiten bieten. Nur so können Sie aus dem Sprachurlaub auch einen in anderen Aspekten lehrreichen Urlaub machen und letztendlich nach einigen Wochen zufrieden nach Hause zurückkehren.

veröffentlicht unter: Allgemein, Spanien, Sprachreisen keine Kommentare
10Apr/120

Im ewigen Frühling die spanische Seele kennenlernen – Sprachschulen auf den Kanaren

Spanisch lernen unter Palmen - Sie wollen die Landessprache da erlernen, wo sie gesprochen wird, jedoch nicht unbedingt auf dem Festland? Dann genießen Sie das entspannende Klima der Kanarischen Inseln und wenden sich nach Gran Canaria! Hier ist das Angebot an Sprachkursen, deren verblüffende Erfolge Sie im Urlaub unter Palmen erfahren und sogleich in die Praxis umsetzen können, groß. Sprachschulen, auch private, sind zahlreich vertreten, selbst die Alma Mater öffnet Interessierten ihre Tore, wenn sie nur willens sind.

Spanisch ist mittlerweile auf dem besten Weg, neben Englisch zur zweiten Weltsprache zu avancieren, was angesichts ihrer Verbreitung in der Welt kein Wunder ist. Gerade im Zeichen der zunehmenden Globalisierung kann ein effektiver Spanischkurs ein wichtiger Schritt auf der Karriereleiter sein. Auf Gran Canaria Spanisch lernen verbindet das Angenehme mit dem Nützlichen auf sehr erholsame Weise. Gran Canaria hat neben den international frequentierten Treffpunkten des Fremdenverkehrs noch Einiges mehr zu bieten.

Strand auf den Kanarischen InselnDas Wahrzeichen der Sonneninsel sind die Sanddünen von Maspalomas im Süden. Auf sechs Kilometer Länge verschaffen sie einen bezaubernden Eindruck der Wüstenlandschaft auf dem afrikanischen Kontinent, die gar nicht weit entfernt liegt, aber wesentlich erbarmungsloser ist. Die Hitze der Wüste bringt selbst das Nachtleben schnell zum Kochen. Wesentlich fruchtbarer ist der Nordteil der drittgrößten Insel der Kanaren, die Passatwinde kommen über den Pico de las Nieves im zentralen Bergland nicht hinweg. Bis auf knapp 2.000 Meter Höhe verstellen Felsen, Schluchten und Stauseen den Weg in die Bergdörfer. Wer den Sport lieber im Wasser betreibt, findet beim Surfen und Tauchen Gleichgesinnte, über die ganze Insel verteilt sind Golfplätze für jedes Handicap.

Auf Gran Canaria Spanisch lernen hilft Anfängern auf die Sprünge und Fortgeschrittenen zur weiteren Qualifizierung. Kursräume werden mit Meerblick angeboten, direkt am Strand oder mitten in der Stadt. Manche Sprachschule hat seit der Mitte der 1960er Jahre Erfahrungen mit der Lernfähigkeit sprachbegabter Schüler gesammelt, die Universität bietet Standard-, Intensiv- und Businesskurse an, speziell ausgerichtet für den Bedarf von Studenten, jungen Leuten und Älteren.

Im privaten Rahmen studiert sich's oft noch angenehmer. Nach Schulschluss kann der Unterricht nahtlos fortgesetzt werden, frisch erworbene Kenntnisse lassen sich gleich anwenden, was in dem durchweg frühlingshaften Klima auf den Inseln nicht allzu schwerfallen dürfte. Denn Übung macht auch hier den Meister, was man nicht trainiert, vergisst man auch schnell. Und auf diese Weise können Kontakte zu der einheimischen Bevölkerung viel leichter geknüpft werden, ihre Lebensweise, Mentalität und Anschauung bleibt mehr als nur eine Urlaubserinnerung.

veröffentlicht unter: Allgemein, Spanien, Sprachreisen keine Kommentare