Sprachreisen und Sprachschulen Tipps und Tricks mit denen man jede Sprache lernt

16Jan/170

Sprachreisen ins englischsprachige Ausland – Welche Möglichkeiten gibt es?

Gerade in der Weshutterstock_453746197ltsprache Englisch sind ausgeprägte Sprachkenntnisse heutzutage Pflicht, um auf dem hart umkämpften Arbeitsmarkt konkurrenzfähig zu bleiben. Eine Sprachreise ist deshalb für viele angehende Berufstätigte oder bereits fest angestellte Arbeitnehmer ein beliebtes Mittel, sich weiterzubilden. Bedingt durch die weltweite Verbreitung des Englischen bieten sich hierfür viele verschiedene Länder an, von denen wir euch im Folgenden einige vorstellen möchten.

  • England: Der Klassiker schlechthin ist natürlich das Mutterland der Weltsprache, da dort das „sauberste“ Englisch gesprochen wird. Beliebte Ziele für Sprachreisen sind vor allem die an der Südküste gelegenen Städte Brighton und Bournemouth, die bekannten Hochschul-Standorte Cambridge und Oxford sowie die Hauptstadt London. Letztere ist eine richtige Weltstadt und bekannt für ihr mondänes Image, das ihr durch das dort ansässige Königshaus verliehen wird.
  • Die anderen Landesteile Großbritanniens und Irland: Doch auch der Rest der britischen Inseln bietet mit seinen Metropolen Cardiff (Wales), Edinburgh und Glasgow (Schottland), Belfast (Nordirland), Dublin und Cork (Irland) interessante Reiseziele für eine Sprachreise, die allesamt qualitativ hochwertige Sprachschulen beherbergen.
  • Malta: Die ehemalige britische Kolonie bietet in Europa die einzige Möglichkeit, einen Englischkurs mit einem erholsamen Urlaub bei mediterranen Temperaturen zu verbinden. Die 1964 unabhängig gewordene Mittelmeerinsel hat ihr britisches Erbe bis heute erhalten, sodass Englisch immer noch fest im Alltag verankert ist und von jedem Malteser gesprochen wird. Da die Lebenshaltungskosten und damit verbunden die Kurspreise deutlich niedriger sind als in Großbritannien, ist es auch ein relativ günstigstes Sprachreiseziel.
  • Nordamerika: Doch auch Übersee bietet zahlreiche Möglichkeiten, die eigenen Englischkenntnisse zu verbessern. Vor allem die USA sind in dieser Hinsicht beliebt. Jede Metropole verfügt dort über eine Vielzahl an Sprachschulen. New York, Boston, Miami, Dallas, Las Vegas, Los Angeles, San Francisco oder Honolulu – in den USA sollte aufgrund der Größe des Landes so gut wie jeder fündig werden, der auf der Suche nach einer geeigneten Sprachschule samt lehrreichem Englischkurs ist. Aber auch Kanada, der nördliche Nachbar der USA, verfügt in Metropolen wie Toronto, Vancouver oder Montreal (Besonderheit: viele Einrichtungen bieten dort Englisch- und Französischkurse an) über viele zertifizierte Sprachschulen, die sich für Sprachreisen eignen.
  • Südliche Hemisphäre: Auf der Südhalbkugel liegen ebenso einige englischsprachige Länder, die zu einem Sprachkurs einladen. Die bekanntesten sind Südafrika, Neuseeland und Australien, welche neben erstklassigen Sprachkursen vor allem mit einer atemberaubenden Natur- und Pflanzenwelt überzeugen. Wer dorthin reist, sollte aber darauf achten, dass die dortigen Jahreszeiten den unseren entgegengesetzt sind. Wenn wir auf der Nordhalbkugel Sommer haben, ist südlich des Äquators Winter.
  • Sonstiges: Die englischsprachige Welt bietet natürlich auch noch eine Vielzahl weiterer Reiseziele für Sprachkurse. Die nachfolgende, aber weitem nicht vollständige Aufzählung soll euch als kleine Hilfestellung dienen: Indien, Singapur, Jamaica oder die Bahamas. Weitere Länder findet ihr hier.

Ihr seht, der englische Sprachraum ist aufgrund der ehemaligen britischen Kolonialpolitik unfassbar groß und bietet unzählige Möglichkeiten, die eigenen Sprachkenntnisse zu verbessern. Bei so vielen Sprachreisezielen sollten doch eigentlich alle Geschmäcker abgedeckt sein, oder?

14Jan/160

Die Weltsprache Englisch und ihre regionalen Unterschiede

Tower Bridge London

Tower Bridge London

Englisch gilt heutzutage gemeinhin als „Weltsprache“ und „universelle Verständigungsmöglichkeit“, denn die Sprache des Commonwealth ist aufgrund der britischen Kolonialpolitik weltweit verbreitet. Dennoch besitzen die unterschiedlichen „Arten“ des Englischen alle ihre eigenen Feinheiten, die Sprecher des „herkömmlichen“ Englisch nicht zwangsläufig verstehen. Exemplarisch werden diese im vorliegenden Text am Vergleich zwischen amerikanischem und britischem Englisch erläutert.

Verschiedenes Vokabular

Aufzeigen kann man diese zunächst gut am englischen Nationalgericht „fish and chips“ – auf Deutsch: Fisch mit Pommes. Doch was bestellt zum Beispiel ein Amerikaner wörtlich, wenn er in „seinem“ Englisch „fish and chips“ ordert? Da er unter „chips“ das Gleiche versteht wie auch wir Deutsche, würde er Fisch mit Chips zum Knabbern bestellen – verrückt, oder? Pommes bezeichnet er dagegen als „french fries“. Die Chips zum Knabbern sind für einen Briten dagegen „crisps“.

Unterschiedliche Bedeutung der selben Wörter

Aber zwischen diesen beiden Ausprägungen des Englischen existieren nicht nur Unterschiede, die auf ein anderes Vokabular zurückzuführen sind, sondern auch auf eine andere Bedeutung ein und des selben Ausdrucks. Die Engländer beginnen die zählweise, was Stockwerke in Gebäuden betrifft, wie wir mit dem Erdgeschoss und erst danach folgt der „1. Stock“. Die Amerikaner bezeichnen dagegen schon das Erdgeschoss als „first floor“ und den eigentlichen 1. Stock als „second floor“. US-Amerikaner bzw. Engländer sollten also bei Wegbeschreibungen in Häusern im jeweils anderen Land ggf. genau nachfragen, welche Etage tatsächlich gemeint ist. Gleiches gilt für den Begriff „football“: Während England als das Mutterland des Fußballs gilt und mit „football“ auch genau diese Sportart meint, bezeichnet ein US-Amerikaner zwar mit diesem Wort auch seinen Nationalsport, meint damit aber „American Football“ und somit das Spiel mit dem eiförmigen Ball.

Eigene Schreibweisen

Häufig sind auch minimal andere Schreibweisen einzelner Wörter anzutreffen. Die in Großbritannien übliche Buchstabenfolge „ou“ in „colour“, „harbour“ oder „favourite“ kennt man auf der anderen Seite des großen Teichs nicht und dort man lässt das „u“ in diesen Wörtern grundsätzlich weg. Auch die Endung der Wörter „metre“, „centre“ oder „litre“ ist in den USA nicht vorzufinden, denn dort enden diese Begriffe allesamt auf „er“.

 

Exemplarisch listen wir euch noch weitere unterschiedliche Wörter auf:

Deutsch Britisches Englisch Amerikanisches Englisch
Staubsauger hoover vacuum cleaner
Blinker indicator blinker
Aufzug lift elevator
Film film movie
Keks biscuit cookie
Lastwagen lorry truck

 

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