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Ischia – ein Gastbeitrag

Die 46,3 qkm große Insel Ischia im Golf von Neapel übt zu Recht eine große Anziehungskraft auf Touristen aus, die Sonne tanken und wildromantische Natur erleben möchten! Die Mineralquellen, die auf der Vulkaninsel Ischia zahlreich sprudeln, bilden die Grundlage für Wellness- und Kuranwendungen. Als beste Reisezeit für Ischia sind die Monate von Mitte April bis Mitte Oktober empfehlenswert. Das milde mediterrane Klima Süditaliens sorgt dann für Trockenheit und Wärme, und die Sonne scheint viele Stunden am Tag (im Juli und August rund zehn Stunden täglich, im Mai und Juni neun Stunden ...). Die Badesaison an den Stränden beginnt allerdings erst im Juni, wenn das Meerwasser sich auf rund 21 °C erwärmt hat. Im Juli ist das Wasser dann ca. 24 °C warm und im August 26 °C! Um möglichst schnell und problemlos auf Ihre Urlaubsinsel zu gelangen, buchen Sie von Deutschland aus am besten einen Direktflug nach Neapel und setzen dann mit der Fähre von Neapel nach Ischia über.

Ischia tut der Gesundheit gut!

Die Strände von Ischia haben einen hohen Erholungswert. Genießen Sie das Strandleben beispielsweise am Maronti-Strand an der Südküste! Da tummeln sich Schwimmer und Surfer, rasante Wasserskiläufer und gemütliche Tretbootfahrer. Manche Besucher des Maronti-Strandes nehmen auch ein Sandbad im heißen Dampf, der aus dem Boden aufsteigt - hier ist der Vulkanismus auf Ischia noch lebendig! Äußerst beliebt ist auch der Citara-Strand an der Westküste bei Forio, wo abends der Sonnenuntergang besonders romantisch wirkt. Das Wasser der Mineralquellen von Ischia enthält u.a. Schwefel, Eisen und Radon. Kuranwendungen mit diesem Wasser (Fangopackungen, Wannenbäder, Wassergymnastik ...) wirken gesundheitsfördernd bei Gicht und Rheuma und helfen bei der Rehabilitation nach Unfällen und Operationen. Inhalationen mit dem Mineralwasser werden bei Problemen mit Lungen oder Bronchien empfohlen. Viele Urlaubsgäste auf Ischia nehmen die Kur- und Wellness-Angebote auch einfach zur Stärkung der Gesundheit und zur Vorbeugung in Anspruch, ohne akute Gesundheitsprobleme zu haben. In vielen Hotels können Wellness-Anwendungen wie etwa Massagen oder Wannenbäder gebucht werden. Während der Sommersaison sind auf Ischia die berühmten Thermalparks geöffnet. Diese Parks sind eine geniale Kombination aus gepflegten Gartenanlagen, Freibad und Kurzentrum. Der "Tropical Garten" in St. Angelo an der Südküste verfügt beispielsweise über neun verschieden temperierte Mineralwasser-Schwimmbecken, einen Whirlpool und ein Dampfbad sowie Gastronomie und Kurhaus. Er ist von März bis November täglich geöffnet. Und im Thermalpark "Castiglione" in Casamicciola Terme an der Nordküste haben die Besucher die Wahl zwischen sieben Außenschwimmbecken, zwei Hallenbädern, Kneipp-Anlage und Sauna; zudem besitzt der "Castiglione"-Park einen eigenen Strandabschnitt. Über die zahlreichen Wellness-Möglichkeiten auf Ischia und vor allem auch über die Ferienquartiere (vom Vier-Sterne-Hotel bis zum Agroturismo) informiert die Webseite www.bella-ischia.de. Schauen Sie sich auf der Seite um; möglicherweise finden Sie dort Ihr preisgünstiges Traum-Ferienquartier auf Ischia!

Naturerlebnisse auf der Vulkaninsel

Wenn das Ferienquartier gefunden ist, steht herrlichen Ausflügen über die Insel nichts mehr im Wege! Auf Ischia werden u.a. Wein, Zitrusfrüchte und Tomaten kultiviert. Wer eine Wandertour auf den Monte Epomeo (789 m), den höchsten Gipfel der Insel, unternimmt, kommt unterwegs durch Gärten, Plantagen und schließlich durch ausgedehnte Waldstücke. In Forio an der Westküste warten gleich zwei wunderschöne botanische Gärten auf die Besucher, die Mortella-Gärten und die Giardini Ravino. In den Mortella-Gärten wachsen exotische Pflanzen wie etwa ein Ginkgo Biloba-Baum, und auf den künstlichen Teichen sprießen Lotos und Seerosen. Die Giardini Ravino sind auf Kakteen spezialisiert, besitzen aber auch Palmen und viele mediterrane Pflanzen.

Faszinierende Bauwerke

Ischia ist seit Jahrtausenden besiedelt. Kein Wunder also, dass die Geschichte vieler sehenswerter Bauwerke auf der Insel weit zurückreicht! Vor Jahrhunderten schwebten die Bewohner des Mittelmeerraums (vor allem die Inselbewohner) ständig in der Gefahr von Piratenüberfällen. Die Bevölkerung von Ischia schützte sich durch Wachtürme. Besichtigen Sie den alten "Torrione" von Forio, den historischen Wachturm aus dem Spätmittelalter. Er beherbergt heute eine Kunstausstellung. Unbedingt sehenswert ist auch die Wallfahrtskirche "Santa Maria del Soccorso" in Forio. Sie steht auf einem weitläufigen Platz direkt oberhalb der Meeresküste. Die Aussicht von dem Kirchplatz hinaus auf das Meer ist fantastisch! Die Kirche selbst, die leuchtend weiß angestrichen ist, bildet mit ihrem kleinen gotischen Türmchen und ihrem mächtigen Renaissance-Portal ein hübsches Fotomotiv. Sie zählt zu Recht zu den Wahrzeichen der Insel. Der Gemeinde Ischia Porto an der Ostküste ist eine kleine Felseninsel vorgelagert. Auf dieser Insel steht das "Castello Aragonese", eine uralte Festung. Unternehmen Sie einen Tagesausflug hinüber auf diese interessante kleine Insel, die per Boot oder über eine Steinbrücke zu erreichen ist. Innerhalb der Festungsmauern können Sie verschiedene altehrwürdige Kirchen besichtigen, z.B. die "Cattedrale dell' Assunta" aus dem 14. Jahrhundert und die Immacolata-Kirche mit ihrer beeindruckenden Kuppel, die im 18. Jahrhundert errichtet wurde.

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