Sprachreisen und Sprachschulen Tipps und Tricks mit denen man jede Sprache lernt

25Aug/140

Erst der Kurs, dann der Urlaub

(c) weltvermessen.deDie Universia di Stranieri Perugia ist eine Hochschule im italienischen Perugia, die speziell dafür konzipiert ist, ausländischen Studierenden ein Lehrangebot, vorwiegend über die italienische Kultur und Sprache anzubieten.

Regelstudium und Sprachkurse im Angebot

Diese Hochschule wurde im Jahr 1925 gegründet und ist seit 1992 eine eigenständige Universität. Die Universia di Stranieri Perugia bietet die Möglichkeit eines dreijährigen Bachelorstudiums auf den Gebieten Italienische Sprache und Kultur, aber auch für den Studienzweig Internationale Kommunikation und Werbekommunikation.

Ein breitgefächertes Angebot an ein- bis sechsmonatigen Kursen zur Erlernung der Sprache und über die Kultur des Landes wird regelmäßig, auch über die Sommermonate hinweg, offeriert. Dabei kann ein Stipendium beantragt werden, wobei man dann aber zu 80 % an allen Unterrichtsstunden teilgenommen haben muss. Kombiniert wird der Sprachunterricht mit wissenswerten Fakten über Kunstgeschichte, Literatur sowie der Wirtschafts- und der Handelslehre. Die Universität wird derzeit von Prof. Stefania Giannini als Rektorin geleitet. Aktuell besuchen um die 2.400 Studierende die Universia di Stranieri Perugia, begleitet von insgesamt 150 wissenschaftlichen Angestellten.

Mittags im Grünen lernen, abends zum Fontana Maggiore

Entscheidet man sich für einen Kurs auf der Universität Perugia, erlernt man nicht nur die italienische Sprache auf höchstem Niveau, man kann dieses Wissen auch tagtäglich vor Ort nutzen und weiter vertiefen. Perugia gehört zu den geschichtsträchtigsten Kunst- und Monumentalstädten Italiens und liegt in Mittelitalien, zwischen Florenz und Rom. In dieser Region steht Genuss und Lebensfreude an erster Stelle. Gerade in den Sommermonaten gibt es hier ein breit gefächertes Angebot an Veranstaltungen und Festivitäten. Die Lage der Universität besticht vor allem durch die wunderschöne Umgebung. Im Stadtzentrum, im Palazzo Gallenga, befindet sich der Hauptsitz der Universia di Stranieri Perugia. Weitere Lehrgebäude befinden sich unweit des wunderschönen Stadtparks Stanta Margherita, im Palazzine Proscuiutti, Valitutti, Orvieto und Lupattelli. Abends trifft man sich oft am großen Brunnen der Stadt, auf dem Platz Fontana Maggiore. Durch die Internationalität der Studierenden der Universität findet eine interkulturelle Begegnung statt, die zu einflussreichen Beziehung führen kann. Hat man nur wenig Zeit und möchte man trotzdem einen Kurs an dieser angesehenen Universität absolvieren, dann eignet sich besonders der einmonatige Sommerkurs, der in allen Niveaustufen abgehalten wird.

Das Gelernte in der Umgebung gleich anwenden(c) weltvermessen.de

Hat man einen einmonatigen Intensivkurs auf der Universität in Perugia absolviert, bietet es sich an, das Gelernte vor Ort sogleich anzuwenden. Umbrien, das Umland von Perugia, wird landschaftlich vom Ackerbau, der Weidewirtschaft und den ausgedehnten Bergrücken geprägt, wie beispielsweise vom 2478 Meter hohem Monte Vettore. Die Toskana, die an Umbrien angrenzt, ist kulturgeschichtlich und auch landschaftlich eine Region, die man unbedingt gesehen und erlebt haben muss. Auf dem Weg dorthin liegt der Trasimenische See, der als beliebtes Ausflugsziel gilt. Viele Städte in der Toskana sind meist etruskischen Ursprungs. Florenz bietet seinen Besuchern viele Renaissancepaläste, den bekannten Dom und neben vielen anderen Sehenswürdigkeiten den Ponte Vecchio.

Der schiefe Turm von Pisa kann in der gleichnamigen Stadt ebenfalls mit eigenen Augen bewundert werden. In Siena sind die alljährlichen Pferderennen, Palio genannt, weltberühmt. Eine mittelalterliche Stadt ist beispielsweise San Gimignano, die auf die Liste des Weltkulturerbes der UNESCO aufgenommen wurde. Für Badeferien im Anschluss zum Sprachkurs bietet die Toskana die etruskische Riviera oder auch die Küste der Maremma an.

In zahlreichen Hotels der Toskana kann man seine Sprachkenntnisse ebenfalls anwenden, wenn man in den blühenden Weiten der Region nicht ausreichend Gesprächspartner gefunden haben sollte.

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