Sprachreisen und Sprachschulen Tipps und Tricks mit denen man jede Sprache lernt

31Jan/100

Schüleraustausch Leeds Bradford

Blick auf die Bradford University

Blick auf die Bradford University

Die ganzen letzten Wochen hatte ich auf den Termin hin gefiebert und jetzt war es endlich so weit: Ich saß im Flugzeug von Frankfurt nach Leeds, das sich bereits im Sinkflug befand. Dann ging alles ganz schnell, Landung, Passkontrolle, Koffer holen und dann den Info-Punkt suchen, an dem ich mit meiner Gastfamilie verabredet war.

Keine Frage, das mussten sie sein. Andrew, Jane und die beiden Kinder Mark (12) und Jason (15). Erst gab es ein großes Hallo und ‚How do you do?’ und es dauerte eine Weile, bis Andrew mein ganzes Gepäck und seine Familie samt mit ihrem Austauschschüler in seinem Auto verstaut hatte.

Weil es schon dämmerig war, konnte ich von der Stadt nicht allzu viel sehen. Aber ich sah doch, dass wir durch einen Stadtteil fuhren, der zumeist aus roten Klingerhäusern mit hohen Schornsteinen bestand. Dann bogen wir in die Pennington Lane ein und Andrew hielt vor genau so einer roten Doppelhaushälfte, wie ich sie zu hunderten im Vorbeifahren gesehen hatte. Der Vorgarten bestand aus einem traurigen Stückchen Rasen, auf dem freudig wedelnd ein Westhighlandterrier, der mir als George vorgestellt wurde, entlang lief.

Die heiligen Schuluniformen

Die heiligen Schuluniformen

Im Haus bekam ich das Zimmer ganz unter dem Dach, das Badezimmer teilte ich mir mit der Familie. Nachdem mir Jane alles gezeigt hatte, sagte sie, dass ich meine Sachen schnell auspacken und dann zum 5 o’clock tea in die Küche kommen sollte. Zuerst hielt ich das für einen Witz, aber als der süße Geruch von Muffins die Treppe hochzog und aus der Küche eindeutige Geräusche zu hören waren, beeilte ich mich, um zu meiner ersten echten Teatime zu kommen. Very British!

Genau so ging es am nächsten Morgen, bevor ich mit Jason zu seiner Schule aufbrach, dann auch weiter. Vor dem Gang ins Badezimmer klopfte es leise bei mir an die Tür. Jason stand davor und hielt einen Stapel gefalteter Kleidung in der Hand: ‚Your school uniform.’ ‚Du machst Witze, wollte ich sagen, verkniff es mir aber dann, denn danach sah es nicht aus. Also zog ich mir Hose, Hemd und Jackett über. Nur mit der Krawatte kam ich nicht zurecht. Mit dem Knoten half mir dann James unten in der Küche, und dann ging es los Richtung Mount St. Marys Catholic High School, wo ich die nächsten sechs Monate als Gastschüler zubringen sollte.

Obwohl ich die Schuluniform erst als lästig empfand bemerkte ich bald welche Vorzüge diese Kleidung hatte. Gerade die Schülerinnen gefielen mir in dieser Kleidung sehr gut und der Mädchenanteil in meiner Klasse überwiegte stark.

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