Sprachreisen und Sprachschulen Tipps und Tricks mit denen man jede Sprache lernt

1Dez/091

Volkshochschule vs. Sprachreise

Volkshochschule Offenburg

Volkshochschule Offenburg

Bei einer Sprachreise für Jugendliche werden von den Behörden meist anerkannte und gut ausgewählte Schulen ausgesucht. Unterrichtet wird meist von einheimischen Lehrern (sogenannten native speakern) und gestaltet sich altersgerecht. Typische Sprachreisedestinationen sind England, Malta oder auch Spanien. Sprachreisen lassen sich als Einzelperson realisieren, mit Freunden oder mit der ganzen Familie. Die Sprachreisevermittler sind auch für die Unterkunft zuständig. Neben Gastfamilien kann man oft auch Residenzen buchen. Wer mit der Familie unterwegs ist, entscheidet sich vielleicht für eine Ferienwohnung vor Ort. Eine Ferienwohnung ist beispielsweise eine beliebte Unterkunft in Spanien.

Der Nachteil ist aber ganz klar und deutlich, daß man ohne Vorkenntnisse der Fremdsprache auf einer Sprachreise Schwierigkeiten bekommen wird, da in dem fremden Land ja nun mal zum Großteil eine fremde Sprache gesprochen wird. Natürlich ist eine Sprachreise ein tolles Erlebnis, denn man hat die Möglichkeit das Land kennen zu lernen. Durch den Aufenhalt ist man ja zum Teil gezwungen sich zu verständigen und somit ist es ein bischen learning by doing. Dadurch, daß ein fremdes Land immer sehr viele neue Eindrücke auf die Menschen auswirkt könnte sich dies als Ablenkung des Lernens zeigen.

Auch für Erwachsene gibt es Sprachreisen, welche aber meist mit Crashkursen verbunden sind. Die Kosten sind meist nicht niedrig und somit nicht unbedingt von jeder Mann tragbar.

Ein Sprachkurs an der Volkshochschule findet meistens in Form eines Abendkurses statt, was meist bei berufstätigen einen sehr guten Anklang findet. Dort hat man die Wahl zwischen Grundkursen oder Anfängerkursen, wobei so gut wie keine Vorkenntnisse nötig sind, zu Vortgeschrittenenkursen und erweiterten oder Auffrischungskursen.

Ganz sicher fällt das Lernen auf der Volkshochschule nicht so schwer, weil dort meist die eigene Muttersprache gesprochen wird. Meist finden diese Kurse in nicht allzu grossen Gruppen statt, was manchen Lernenden die manchmal vorhandene Hemmschwelle des Fremdsprachen sprechens nimmt. Für manche Sprachen, die nicht allzu groß vertreten sind gibt es an einigen Volkshochschulen keine Anfänger- sondern nur Auffrischungs- oder weiterführende Kurse. Der Kostenpunkt hält sich im Rahmen und ist somit recht gut finanzierbar.

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Kommentare (1) Trackbacks (0)
  1. Hi, viele Grüße aus Dresden. Ein sehr gelungener Artikel wie ich finde. Allerdings haben meine Erfahrungen gezeigt, dass die Kurse in Volkshochschulen oft doch sehr große Teilnehmerzahlen aufweisen. Da bleibt der Lernerfolg für den Einzelnen meistens überschaubar. Eine sinnvolle, wenn auch etwas kostspieligere Variante wären Kleingruppen-Kurse oder Einzelunterricht. Immernoch die effektivste Variante (nicht vor Ort) eine Sprache zu lernen. Diese Angebote findet man in kleinen unabhängigen Instituten wie dem KULI Lernzentrum.


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