Die sächsische Wirtschaft hat nach dem Zusammenbruch der Deutschen Demokratischen Republik einen enormen Strukturwandel erlebt. Viele der meist Industriebetriebe wurden geschlossen. Als Grund kann vor allem deren Rückständigkeit herangezogen werden. Viele ineffiziente Braunkohletagebaue und Braunkohlekraftwerke wurden stillgelegt. Heute steht Sachsenauf einem Spitzenplatz innerhalb der neuen Bundesländer obwohl die Problematik der hohen Arbeitslosigkeit noch nicht gelöst werden konnte. Die Wachstumsraten einzelner Industriebereiche (wie z.B. der Solarindustrie) bewegen sich zwischen 8 und 10% und liegen damit weit über Bundesdurchschnitt. Im Gegensatz zu anderen Bundesländern verdienen in Sachsen die 25-30 Jährigen Bürger am meisten, die Über-40-Jährigen am wenigsten. Zu erklären ist dies z.B. mit fehlenden Sprachkenntnissen und fehlender Flexibilität. Die jungen Menschen haben oft eine höhere Bildung, sind einen höheren Konkurrenzdruck gewöhnt und sprechen meist 1-2 Sprachen fließend. Gerade die ältere Bevölkerungsschicht sollte daher auf Weiterbildungsangebote und Sprachkurse des Arbeitsamtes zurückgreifen.
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