Sprachreisen und Sprachschulen Tipps und Tricks mit denen man jede Sprache lernt

1Jun/140

Work and Travel nach der Schule

Nach der Schule im AuslandHast du in Kürze deine Schullaufbahn beendet und weißt noch nicht genau, wohin die Reise danach gehen soll? Studium? Ausbildung? Job? Urlaub? Eine sehr sinnvolle und nachhaltige Maßnahme, die Zeit nach der Schule und vor dem Eintritt in den nächsten Lebensabschnitt zu überbrücken, kann ein sogenannter Work and Travel-Aufenthalt sein. Was das bedeutet, wo du ihn machen kannst und was er dir bringt, erläutern wir nachfolgend.

Was bedeutet Work and Travel?

Wie der Name verrät, handelt es sich um die Kombination von Reisen und Jobben, meist für junge Menschen in einer Phase der Orientierung. Bei Work and Travel wirst du keine Reichtümer anhäufen. Meistens finanzieren die Reisenden durch einen oder mehrere Jobs ihre Reise und können vielleicht noch etwas zurücklegen. Sinn und Zweck ist es, „Urlaub“ mit dem hautnahen Entdecken eines Landes zu verbinden, indem man zeitweise Jobs übernimmt. Work and Travel ist seit Jahrzehnten sehr beliebt bei jungen, abenteuerlustigen Travellern. Es gibt dabei klassische Ziele wie die USA, Großbritannien, Kanada und fast alle europäischen Staaten, es gibt aber auch exotischer und ferne Ziele in Südamerika, Asien, Afrika oder Australien/Neuseeland. Viele Traveller kombinieren einen Work and Travel-Trip mit einem vorgeschalteten oder angehängten „normalen“ Urlaub oder auch mit einem Sprachkurs. Du kannst einen Work and Travel-Aufenthalt komplett selbst organisieren oder teilweise oder auch komplett in die Hände darauf spezialisierter Agenturen legen. Das kostet dann zwar Geld, vereinfacht die Sache aber insgesamt enorm. Andererseits bist du bei einer eigenen Organisation noch flexibler und kannst schneller den Job und/oder den Ort wechseln, wenn es dir nicht gefällt.

Die Jobs sind Nebenjobs und dienen eigentlich dazu, dass du Unterkünfte, Essen und Trinken, Reisen sowie den Lebensunterhalt vor Ort durch Arbeiten verdienst. Das kann in ganz unterschiedlichen Branchen und Bereichen sein. Meistens handelt es sich um Jobs aus den Bereichen Kinderbetreuung, Gastronomie, Landwirtschaft, Handel und Dienstleistungen, Marketing, Tourismus. Meistens kannst du solche Jobs im Ausland ohne größere bürokratische Hürden erlangen und ohne großen Papierkram. Je nachdem, in welchem Land du dich aufhältst, gibt es unterschiedliche gesetzliche Regelungen für Reisende, die vor Ort jobben möchten. Hier gilt es, sich gut und rechtzeitig vor Reiseantritt zu informieren, welche Jobs mit welcher Bezahlung überhaupt erlaubt sind. Manche Jobs kannst du dir bereits vor Reiseantritt organisieren (lassen), andere gibt es oft erst vor Ort. Das hängt auch davon ab, wie flexibel du bist und wie viel Zeit dir zur Verfügung steht. Wenn du einen Work and Travel-Aufenthalt machst, musst du darauf eingestellt sein, in der Hierarchie des Unternehmens unten zu stehen. Das kann auch harte körperliche Arbeit bedeuten, sollte aber nie heißen, dass du dich ausbeuten lassen solltest. Wenn du nicht einverstanden mit einem Job bist, sprich die Verantwortlichen darauf an oder wechsle den Job.

Warum nach der Schule Work and Travel?

Es gibt ein Vielzahl guter Gründe, warum junge Menschen nach der Schule eine Auszeit in Form eines Work and Travel-Aufenthaltes machen sollten. Zunächst kann dir diese Zeit dabei helfen, dich zu orientieren, dir helfen, herauszufinden, was du danach machen willst: Ausbildung, Studium, fester Job? Vielen Reisenden ist nach einer gewissen Auslandszeit klarer, wohin ihre persönliche Reise geht. Nicht zu unterschätzen sind die enorm vielfältigen und wichtigen Erfahrungen, die die meisten Work and Traveller sammeln. Sie lernen ein Land und seine Einwohner auf eine ganz andere Art kennen, als dies bei normalen Touristen der Fall ist. Denn du bist, zumindest stunden- oder tageweise – in den normalen Alltag vor Ort eingebunden. So lernst du die Menschen vor Ort – und natürlich auch viele andere Traveller – hautnah kennen. Fast automatisch wirst du bereits vorhandene Sprachkenntnisse perfektionieren oder eine neue Sprache intensiv kennenlernen. An dieser Stelle sei der Hinweis erlaubt, dass es natürlich sehr hilfreich ist, wenn du die Landessprache zumindest in Ansätzen bereits beherrscht, bevor du irgendwo einen Job antrittst. Denn bei erheblichen Sprachbarrieren ist keiner Seite geholfen. Ganz abgesehen von den genannten wichtigen Erfahrungen kannst du dich möglicherweise beruflich orientieren, kannst erste Netzwerke knüpfen und wirst ziemlich sicher viele deiner Soft Skills verbessern. Die meisten Traveller sind nach einem Auslandsaufenthalt – egal ob „nur“ ein paar Wochen oder ein ganzes Jahr – hinterher wesentlich flexibler, selbstbewusster und toleranter. Wenn du deinen Work and Travel-Aufenthalt gewissenhaft planst und ein offener und flexibler Mensch bist, wirst du nach deinem Trip ebendies gestärkt haben und dadurch dein ganzes Leben lang profitieren können. Was gäbe es also Sinnvolleres, als direkt nach der Schule zunächst dem Alltag zu entfliehen und eine sinnvolle Zeit im Ausland zu verbringen und dabei Reisen und Arbeiten zu kombinieren?

Welche Ziele für Work & Travel grundsätzlich in Frage kommen, zeigt das Working Holidays-Fachportal Auslandsjob.de auf http://www.auslandsjob.de/work-and-travel-weltweit.php .

31Mai/130

Pazifik, Dschungel und wilde Wasser: Abenteuer-Sprachreisen machen Laune

Das Setzen von Segeln finde ich aufregender als das von Kommas, und einen perfekten Satz erlebe ich lieber auf dem Tennisplatz als in der Zeitung. Trotzdem war mir schon früh klar: Um in Schule, Uni und Beruf vorne mitmischen zu können, muss ich in mindestens zwei Fremdsprachen topfit sein. „Warum also nicht das Nützliche mit dem Angenehmen verbinden?“, dachte ich und informierte mich über das Angebot an qualitativ hochwertigen Sprachreisen. Wirklich unglaublich, was da alles geht: Nicht nur, dass Du Englisch, Französisch, Italienisch und Spanisch im Ausland mit allen Sinnen und deshalb besonders effektiv lernst – auch das Freizeitprogramm der Sprachschulen hat es in sich: Surfen in San Diego, Hochsee-Fischen in Mexiko, Dschungel-Safaris in Afrika und Wildwasser-Rafting in Costa Rica – um nur einige Beispiele zu nennen – bieten wirklich alles, was das Herz des Erlebnishungrigen begehrt. Doch der Reihe nach:

Wellenreiten in Kalifornien Surfen unter kalifornischer Sonne

Wie schon gesagt - surfen ist ganz mein Ding. Am besten natürlich an pazifischen Traumstränden und unter kalifornischer Sonne! Doch wie dahin kommen? Ganz einfach: Mit einer Englisch Sprachreise z.B. von Sprachdirekt. In San Diego, der ältesten und nach Frisco größten Stadt Kaliforniens, liegt die exzellente Sprachschule direkt an einem 1A-Sandstrand. Neben Surfen kannst Du dort auch super im Pazifik schwimmen und schnorcheln, tauchend die fantastische Unterwasserwelt erkunden und hinterher im Schatten einer Riesen-Palme chillen.

Wie Du das alles mit dem Englisch lernen kombinierst? In die Kombikurse der Sprachschule ist das Strandvergnügen bereits integriert – einschließlich Surfbrett und professionellem Surf-Unterricht! Die faszinierenden Wüstenlandschaften rund um San Diego haben übrigens nicht nur Kakteen im Western-Style zu bieten, sondern auch beste Bedingungen für Outdoor-Aktivitäten à la Wandern und Mountain-Biking. Wen es dagegen mehr in die grüne Natur zieht, der kommt im Fiesta Island Park und im Balbao Park ganz auf seine Kosten. Und auf gepflegten Golfplätzen kann man bei Bedarf an seinem Handicap arbeiten.

Hochkultur und Hochsee-Fischen in Mexiko

Ein Freund von mir interessiert sich mehr für das, was sich unter der Wasseroberfläche abspielt; er zeigt mir häufig Fotos von sich zusammen mit Riesenfischen, die er selber gefangen hat (erzählt er jedenfalls). Dem Mann habe ich eine tolle Sprachreise nach Mexiko empfohlen, wo er seinem Hobby am türkisblauen Wasser der Karibik nachgehen kann, wenn er nicht gerade Maya-Pyramiden und andere Relikte der Inka-Hochkultur besichtigt oder das Konzert einer feurigen Mariachi-Band besucht.

Die beliebte Spanisch-Sprachschule residiert in Playa del Carmen auf der Halbinsel Yucatan, die unter Hochsee-Anglern in aller Welt als „Number One Sailfish Hot Spot“ gehandelt wird. Zwischen dem Festland und der vorgelagerten Insel Isla Mujeres tummeln sich u.a. Blauer und Weißer Merlin, Dorade und Gelbflossenthunfisch. Die beste Zeit zum Fischen sind die Monate von Februar bis September. Die Zubereitung des Fangs ist kein Problem: Zu den beliebtesten Angeboten der Sprachschule in Playa del Carmen gehört praktischerweise eine Kombination aus Spanisch- und Koch-Unterricht. ¡Buen provecho!

Im Nationalpark Manuel Antonio in Costa RicaDschungeltouren auf Tarzan komm raus!

Wäre ich in Mittelamerika zum Spanisch lernen, würde mich dort (neben dem Surfen) besonders die exotische Tier- und Pflanzenwelt interessieren. Die Pazifik-Sprachschule in Costa Rica liegt nicht nur direkt am Strand (optimal für Wassersport), sondern auch unmittelbar am Manuel Antonio Nationalpark, einem dichten, ursprünglichen Regenwald. Schon während des Unterrichts kannst Du da putzige Weißkopfäffchen sehen, die lässig in den Ästen schaukeln, während sie Dich neugierig beim Lernen beobachten. In der Freizeit entdeckst Du dann bei spannenden Exkursionen unter sachkundiger Führung die vielfältige Flora und Fauna des Dschungels.

Eine einmalige Kombination von ultimativen Wassersportmöglichkeiten und exotischem Urwald bietet Südafrika. Nahe der pulsierenden Metropole Kapstadt, dem Sitz der renommierten Englisch-Sprachschule, fließen zwei Ozeane zusammen: der Indische Ozean und der Atlantik. Falls Du dann während einer Fotosafari im afrikanischen Dschungel zufällig auf Tarzan triffst, kannst Du natürlich ausprobieren, wer von Euch die besseren Sprachkenntnisse hat. Ansonsten sind auch die einheimischen Muttersprachler geduldige Sparringspartner, mit denen Du Deine neuen Vokabel- und Grammatik-Kenntnisse an Ort und Stelle trainieren kannst. So macht das Lernen mehr Spaß, und es bleibt auch deutlich mehr hängen, als im Unterricht zu Hause.

Hier bleibt kein Auge trocken!Wildwasser-Rafting in den Tropen

Eine fantastische Möglichkeit, Wassersport und Urwald-Abenteuer direkt miteinander zu verbinden, ist Wildwasser-Rafting in Costa Rica. Ob halsbrecherische Stromschnellen der Kategorie V oder eher gemütliches Paddeln auf sanften Gewässern – für jeden gibt es hier das passende Angebot. In der Regenzeit von Mai bis Oktober, wenn der Spaßfaktor wegen der maximalen Flusspegel besonders hoch ist, könnte sogar ein passionierter Surfer wie ich schwach werden!

Aus eigener Erfahrung weiß ich, dass man Sprachen lernen und paddeln auch in Europa bestens kombinieren kann – z.B. bei einer Stocherkahnfahrt auf dem Fluss Cam während eines Englisch-Kurses in Cambridge. Das ist natürlich nicht gar so abenteuerlich wie im Urwald, dafür aber umso traditionsreicher!  🙂  Eines haben alle Sprachreisen übrigens gemein: An jeder Location hast Du die Wahl zwischen Super-Hotels, individuellen Apartments, preisgünstigen Residenzen und freundlichen Gastfamilien. Schätze, bei einer Sprachreise wird es da kaum bleiben!