Sprachreisen und Sprachschulen Tipps und Tricks mit denen man jede Sprache lernt

8Mai/170

Welche Vorteile bringen Fremdsprachenkenntnisse?

K640_shutterstock_74943355Mit diesem Blog-Artikel möchten wir euch erklären, wie und in welchen Bereichen ihr in der heutigen Welt von Fremdsprachenkenntnissen profitieren könnt. Die Bandbreite an Vorteilen, die euch Fremdsprachenkenntnisse einbringen, ist sehr groß und deckt mehrere Themengebiete ab.

  • Zunächst sei an dieser Stelle die Arbeitswelt genannt. Mehrere Sprachen zu beherrschen, ist nicht nur ein Zeichen von Kompetenz und Intelligenz, sondern sie ermöglichen es euch auch, in einem Betrieb universell (sowohl thematisch als räumlich) eingesetzt zu werden. Wer ausgeprägte Fremdsprachenkenntnisse besitzt, kann vom Chef z.B. ausländischen Kunden zugeteilt, auf Messen in andere Länder geschickt oder sogar für eine Festanstellung in eine ausländische Filiale versetzt werden.
  • Aber auch im Urlaub hilft Wissen in anderen Sprachen weiter, denn wenn ihr auf Abenteuer steht und euch nicht damit zufriedengebt, zwei Wochen in einer „all in“-Anlage zu verbringen, kommt ihr nicht um Kontakt mit den Einheimischen herum. Nur sogenannte „Locals“ können euch mit Geheimtipps versorgen, die euch zu den sehenswerten Orten abseits des Massentourismus führen. Je nachdem, in welche Länder und Kontinente ihr reist, kann es unter Umständen sogar nötig sein, neben Englisch auch die dortige Amtssprache zu beherrschen, da die „Sprache des Commonwealth“ nicht überall auf der Welt gleich verbreitet ist. Dies gilt vor allem für Südamerika, denn dort kommt ihr mit Spanisch normalerweise deutlich weiter als mit Englisch.
  • Eine Fremdsprache zu beherrschen, eröffnet euch aber auch die Option, auszuwandern und euren Lebensmittelpunkt in ein fremdes Land zu verlegen. Mit dem Gedanken, alles stehen und liegen zu lassen und von heute auf morgen in einen fremden Kulturkreis zu ziehen, haben bestimmt schon einige unter euch gespielt. Letzten Endes erfordert dieser Traum vor allem eine aufwendige Vorbereitung, zu der auch der Willen und die Motivation gehören, eine neue Sprache zu lernen. Denn nur, wer die jeweilige Amtssprache eines Landes spricht, hat Chancen, auf dem Arbeitsmarkt unterzukommen. In vielen Ländern sind fundierte Sprachkenntnisse darüber hinaus sogar Grundvoraussetzung, um eine längere Aufenthaltserlaubnis zu erhalten. Ein gutes Beispiel hierfür ist das beliebte „Auswanderer-Land“ Australien, das in dieser Hinsicht äußerst streng ist.

Ihr seht also, Fremdsprachen zu beherrschen, ist heutzutage unabdingbar und äußerst hilfreich. Die Türen, die euch Sprachkenntnisse öffnen, sollten somit Motivation genug sein, die nächste Sprachschule aufzusuchen bzw. sogar eine Sprachreise anzutreten! Oder was meint ihr?

16Jan/170

Sprachreisen ins englischsprachige Ausland – Welche Möglichkeiten gibt es?

Gerade in der Weshutterstock_453746197ltsprache Englisch sind ausgeprägte Sprachkenntnisse heutzutage Pflicht, um auf dem hart umkämpften Arbeitsmarkt konkurrenzfähig zu bleiben. Eine Sprachreise ist deshalb für viele angehende Berufstätigte oder bereits fest angestellte Arbeitnehmer ein beliebtes Mittel, sich weiterzubilden. Bedingt durch die weltweite Verbreitung des Englischen bieten sich hierfür viele verschiedene Länder an, von denen wir euch im Folgenden einige vorstellen möchten.

  • England: Der Klassiker schlechthin ist natürlich das Mutterland der Weltsprache, da dort das „sauberste“ Englisch gesprochen wird. Beliebte Ziele für Sprachreisen sind vor allem die an der Südküste gelegenen Städte Brighton und Bournemouth, die bekannten Hochschul-Standorte Cambridge und Oxford sowie die Hauptstadt London. Letztere ist eine richtige Weltstadt und bekannt für ihr mondänes Image, das ihr durch das dort ansässige Königshaus verliehen wird.
  • Die anderen Landesteile Großbritanniens und Irland: Doch auch der Rest der britischen Inseln bietet mit seinen Metropolen Cardiff (Wales), Edinburgh und Glasgow (Schottland), Belfast (Nordirland), Dublin und Cork (Irland) interessante Reiseziele für eine Sprachreise, die allesamt qualitativ hochwertige Sprachschulen beherbergen.
  • Malta: Die ehemalige britische Kolonie bietet in Europa die einzige Möglichkeit, einen Englischkurs mit einem erholsamen Urlaub bei mediterranen Temperaturen zu verbinden. Die 1964 unabhängig gewordene Mittelmeerinsel hat ihr britisches Erbe bis heute erhalten, sodass Englisch immer noch fest im Alltag verankert ist und von jedem Malteser gesprochen wird. Da die Lebenshaltungskosten und damit verbunden die Kurspreise deutlich niedriger sind als in Großbritannien, ist es auch ein relativ günstigstes Sprachreiseziel.
  • Nordamerika: Doch auch Übersee bietet zahlreiche Möglichkeiten, die eigenen Englischkenntnisse zu verbessern. Vor allem die USA sind in dieser Hinsicht beliebt. Jede Metropole verfügt dort über eine Vielzahl an Sprachschulen. New York, Boston, Miami, Dallas, Las Vegas, Los Angeles, San Francisco oder Honolulu – in den USA sollte aufgrund der Größe des Landes so gut wie jeder fündig werden, der auf der Suche nach einer geeigneten Sprachschule samt lehrreichem Englischkurs ist. Aber auch Kanada, der nördliche Nachbar der USA, verfügt in Metropolen wie Toronto, Vancouver oder Montreal (Besonderheit: viele Einrichtungen bieten dort Englisch- und Französischkurse an) über viele zertifizierte Sprachschulen, die sich für Sprachreisen eignen.
  • Südliche Hemisphäre: Auf der Südhalbkugel liegen ebenso einige englischsprachige Länder, die zu einem Sprachkurs einladen. Die bekanntesten sind Südafrika, Neuseeland und Australien, welche neben erstklassigen Sprachkursen vor allem mit einer atemberaubenden Natur- und Pflanzenwelt überzeugen. Wer dorthin reist, sollte aber darauf achten, dass die dortigen Jahreszeiten den unseren entgegengesetzt sind. Wenn wir auf der Nordhalbkugel Sommer haben, ist südlich des Äquators Winter.
  • Sonstiges: Die englischsprachige Welt bietet natürlich auch noch eine Vielzahl weiterer Reiseziele für Sprachkurse. Die nachfolgende, aber weitem nicht vollständige Aufzählung soll euch als kleine Hilfestellung dienen: Indien, Singapur, Jamaica oder die Bahamas. Weitere Länder findet ihr hier.

Ihr seht, der englische Sprachraum ist aufgrund der ehemaligen britischen Kolonialpolitik unfassbar groß und bietet unzählige Möglichkeiten, die eigenen Sprachkenntnisse zu verbessern. Bei so vielen Sprachreisezielen sollten doch eigentlich alle Geschmäcker abgedeckt sein, oder?

6Okt/160

Fremdsprachenkenntnisse selbständig verbessern – Welche Möglichkeiten gibt es außerhalb von Sprachkursen?

Vorshutterstock_297194387 einigen Monaten haben wir in  diesem Artikel bereits kurz die sogenannte „Immersions-Methode“ angesprochen. Daran anknüpfend, möchten wir nun einige Tipps geben, wie ihr auch außerhalb des Sprachkurses effektiv in eine Fremdsprache „eintauchen“ könnt

  • Der Klassiker schlechthin ist natürlich, Filme und Serien in einer Fremdsprache zu schauen. Wenn man dazu ergänzend den fremdsprachigen Untertitel mitlaufen lässt, können auch Anfänger auf einfache Art und Weise ihre Sprachkenntnisse verbessern und effektiv „Zuhören“ und „Mitlesen“ miteinander kombinieren. Und außerdem ist es doch sowieso viel interessanter, Filme und Serien in der Originalsprache zu schauen und lästige, oftmals nicht detailgetreue, Übersetzungen zu vermeiden, oder? Gleiches gilt natürlich auch für Bücher, die sogar häufig auf Englisch eher erscheinen als auf Deutsch, weshalb man damit nicht nur die eigenen Sprachkenntnisse trainiert, sondern auch die Wartezeit auf den nächsten Teil kürzer wird. Das beste Beispiel hierfür ist der kürzlich erschienene und lang erwartete neueste Band der „Harry Potter“-Saga.
  • Dank der vielen elektronischen Geräte, die heutzutage unseren Tagesablauf bestimmen und praktisch durchgehend im Einsatz sind, ist es mittlerweile äußerst hilfreich, deren Menüführung von Deutsch in eine andere Fremdsprache zu ändern. Dank Handy, Tablet, Desktop-PC oder Laptop lernen deren Nutzer ganz „automatisch“ die bevorzugte Sprache, da sie diese Geräte sowieso nutzen und sich nicht extra für anstrengende Lerneinheiten motivieren müssen. Gleiches gilt natürlich auch für Facebook, denn auch das beliebte soziale Netzwerk lässt sich problemlos in vielen anderen Sprachen nutzen.
  • Aber auch der eigene Haushalt lässt sich problemlos zum Klassenzimmer umfunktionieren, indem Post-its an allen möglichen Gegenständen angebracht werden und dadurch bei jedem Gebrauch das jeweilige Fremdwort ins Auge sticht. Egal ob an der Spülmaschine ein Zettel mit der französischen Bezeichnung „lave-vaisselle“ oder an der Dusche das spanische Wort „ducha“ klebt bzw. eine Schublade mit der englischen Vokabel „drawer“ beschriftet wurde – jeder noch so kleine Gegenstand, der übersetzt wurde, ist hilfreich!
  • Ein Geheimtipp ist, sich eine Zeit lang als Tourist auszugeben und den gesamten Tagesablauf in einer bestimmten Fremdsprache zu bewältigen. So besteht die Möglichkeit, im Restaurant eine fremdsprachige Speisekarte zu lesen und auch das Essen in der jeweiligen Sprache zu bestellen oder Passanten nach dem Weg zu fragen.

Ihr seht, auch ohne Sprachkurs bzw. als Ergänzung zu diesem gibt es eine Vielzahl an Möglichkeiten, die eigenen Fremdsprachenkenntnisse zu verbessern. Und das Beste: Ab und zu sind diese sogar mit Vorteilen verbunden, in deren Genuss ihr sonst gar nicht erst kommt!

22Aug/160

Sprachen lernen – Einfach Sprechen!

Die effektivste Art, Sprachen zu lernen ist viel zu sprechen.
Aber warum ist das so?

Studien zeigen, dass 95% derjenigen, die eine Sprache während eines Aufenthalts in einem fremden Land lernen, die Sprache viel besser sprechen und verstehen.

SpanienWenn ich mich an mein Erasmusjahr im wunderschönen Valencia in Spanien erinnere, dann fällt mir eines auf: Obwohl ich in der Schule und mit vorherigen Sprachkursen keinerlei Erfolge hatte, konnte ich nach 6 Monaten in Spanien fließend Spanisch sprechen. Andere Freunde, die mit mir in Spanien waren, haben die Sprache leider nie gelernt. Die Kenntnisse reichten zwar für’s Bestellen von Bier, aber ein schönes Gespräch auf einer spanischen Veranda mit spanischen Freunden während eines atemberaubenden Sonnenuntergangs war leider vollkommen unmöglich.

Viele lernen in ihrem Erasmusjahr nichts außer Trinkspiele.

Der große Unterschied zwischen denen, die Sprachen gut lernen und allen anderen, die es ein Leben lang erfolglos versuchen, ist der intensive Kontakt mit der Wunschsprache.

Die beste Methode ist die Liebe. Wer in einer aufregenden Beziehung die fremde Sprache täglich spricht, lernt so rasend schnell, dass die Wissenschaft sich diese Erfolge lange Zeit kaum erklären konnte.

Heutzutage ist klar, wer Sprachen lernen will, muss diese sprechen, täglich und so viel wie möglich. Das Sprechen einer Sprache ist eine so intensive Aufgabe für das menschliche Gehirn, dass sich schnell Millionen von neuen neuronalen Verknüpfungen im Gehirn bilden. Umso mehr Verknüpfungen im Gehirn entstehen, umso besser kann man neu Gelerntes anwenden.

Die drei besten Methoden um Sprachen zu lernen sind:

  • Wohne in deinem Wunschland
    • Die Sprache täglich sprechen
    • Beziehung in deiner Wunschsprache
  • Sprachreisen in dein Wunschland
    • Aufregende Umgebung und tägliches Anwenden
    • Wichtig: Kein DEUTSCH sprechen
  • Sprachpartner, um die neue Sprache regelmäßig zu sprechen
    • Suche dir jemanden, der deine Wunschsprache spricht und deine Muttersprache lernen möchte
    • Im Café kann man dann gemütlich beide Sprachen üben

Es gibt derzeit unzählige Angebote zum Sprachen lernen. Beachte aber, dass bei deinem Sprachkurs ein klarer Fokus auf das Sprechen gelegt wird. Gerade als Anfänger ist das Erlernen von Grammatik und stures Vokabelpauken oft Zeitverschwendung. Schnell verliert man die Lust an der neuen Sprache.

Wäre es nicht schön, wenn man von Anfang an lossprechen könnte? - Genau das solltest du auch machen - Sprich die Sprache von Anfang an. Führe kleine Gespräche mit dir selbst, unter der Dusche oder beim Spazieren. Das klingt vielleicht ein wenig abgedreht, aber du weißt ja; Genie und Wahnsinn gehen Hand in Hand.

Ein oft unterschätztes Problem beim Sprachen lernen ist das Vergessen von bereits Gelerntem. Kennst du das? Nach ein paar Monaten Sprachkurs kannst du ein wenig sprechen und schreiben, aber schon nach wenigen Wochen Pause scheint all das mühsam Erlernte wieder vergessen. Im Amerikanischen sagt man: USE IT OR LOSE IT! - Was so viel bedeutete wie: WENDE DIE SPRACHE REGELMÄßIG AN, ANSONSTEN VERGISST DU WIEDER ALLES.

FlaggenHeinrich Schliemann, der Entdecker Trojas, hatte seiner Zeit kein Geld für Sprachunterricht und brachte sich alle seine Sprachen selber bei. Er lernte 20 und mehr Seiten seines Lieblingsbuchs in der neuen Sprache auswendig und sagte den Text täglich auf.

Sieben Jahre später konnte Heinrich Schliemann sich fließend in mehr als 15 Sprachen verständigen. Das ist ein wunderbares Beispiel, wie schnell und einfach man neue Sprachen lernen kann, wenn man viel spricht.

 

Viel Erfolg!

Artikel verfasst von:

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9Apr/150

„Sprachen sind mein Beruf“ – Ein Interview mit Barbara R.

Neulich führte Sprachschulvergleich ein Interview mit der Reisebloggerin und Übersetzerin Barbara R. Sie erzählt uns, wie sie gelernt hat und gibt uns Empfehlungen zum Spracherwerb.

Sprachschulvergleich: Hallo Barbara, möchtest du uns erst mal erzählen, wer du bist und was du machst?

Barbara: Gerne! Ich heiße Barbara R., bin 28 Jahre alt und arbeite seit sieben Jahren freiberuflich als Übersetzerin und Dolmetscherin für die Sprachen Englisch, Italienisch und Spanisch. Letztes Jahr habe ich außerdem meinem Reiseblog barbaralicious.com gelauncht. Ich liebe es allgemein, zu reisen, neue Länder und Kulturen kennenzulernen und meine Sprachkenntnisse anzuwenden. Da war es eine logische Konsequenz, dass ich angefangen habe, darüber zu schreiben.

Sprachschulvergleich: Wie bist du denn dazu gekommen, Sprachen zu deinem Beruf zu machen?

Barbara: Gute Frage! Das hat sich mehr oder weniger so entwickelt. In der Schule – ich war auf einem altsprachlichen Gymnasium – hatte ich Latein und Altgriechisch. Ich kann also nicht sagen, dass es für mich immer klar gewesen wäre, dass ich das machen will. Aber meine Mutter ist Italienerin und ich hatte nach meinem Abi das Gefühl, dass es noch so viel über dieses wunderschöne Land und die italienisch Kultur zu erfahren gibt und dass das ein Teil von mir ist. Ein Teil, den ich noch nicht richtig kannte. Also habe ich mich mehr oder weniger spontan für den Studiengang Romanistik eingeschrieben. Da ich neben Italienisch eine zweite romanische Sprache studieren musste, habe ich wahllos Spanisch gewählt.

Sprachschulvergleich: Wahllos? *lacht* Das ist ja lustig! Und wie ging es dann weiter?

Barbara: Ich habe beide Sprachen lieben gelernt! Viel mehr als ich es erwartet hatte. Das Lernen fiel mir leichter als vielen meiner Kommilitonen. Nebenbei fing ich an auf der Messe in Frankfurt zu arbeiten. So kam ich ganz zufällig erst zum Dolmetschen und dann auch zum Übersetzen. Dann habe ich mich sehr schnell selbstständig gemacht. Nach dem Magister in Romanistik habe ich noch einen Master in Konferenzdolmetschen und Fachübersetzen gemacht, um meine Ausbildung abzurunden.

Sprachschulvergleich: Cool! Aber bringst du die Sprachen nicht manchmal durcheinander? Italienisch und Spanisch sind doch total ähnlich!

Barbara: Naja, also ich würde lügen, wenn ich sagen würde, dass das nie passiert. Aber das ist schon eher selten. Es passiert viel häufiger, dass ich mich mit einer meiner anderen Sprachen rette, wenn ich mal ein Wort nicht weiß – denn ja: auch Übersetzer sind keine wandelnden Wörterbücher. Das funktioniert ganz gut. Auch nicht immer, aber einen Versuch ist es ja Wert, oder?

Sprachschulvergleich: Stimmt! Hast du diesbezüglich eine lustige Geschichte für uns?

Barbara: Wenn du so fragst… Im Prinzip sogar mehrere! Aber die lustigste war an meinem ersten Tag meines Auslandspraktikums in Spanien. Ich habe dort in einer WG gewohnt und meine Mitbewohner sagten, ich könne mich gerne am Kühlschrank bedienen und am nächsten Tag in Ruhe einkaufen gehen. Also schaute ich hinein, holte ein paar Sachen raus und suchte erfolglos die Butter. Begriffe aus dem Haushalt hatte ich zuvor nie gebraucht, also versuchte ich meinen „Trick“ und benutzte das italienische Wort für Butter, um zu fragen, ob sie welche da haben: „Teneis burro?“ Ich blickte in sehr erstaunte Gesichter… Denn burro heißt auf Spanisch nicht Butter, sondern Esel!

Sprachschulvergleich: Und wie hältst du deine Fremdsprachenkenntnisse auf einem guten Stand?

Barbara: Oh, da gibt es viele Möglichkeiten: das Beste ist natürlich, regelmäßig in die entsprechenden Länder zu reisen. Aber heutzutage gibt es noch so viele andere Wege. Zum Beispiel kann man viele Fernsehsendungen online sehen. Sowohl das spanische als auch das italienische Fernsehen bieten das an. Teilweise im Live Stream, teilweise Aufzeichnungen in einer Mediathek. Auch Webradio hören hilft, ein Ohr für die alltägliche Sprache zu bekommen. Außerdem habe ich mir angewöhnt, Bücher nur noch in Originalsprache zu lesen. Das erweitert den Wortschatz ungemein!

Sprachschulvergleich: Hast du schon mal eine Sprachreise gemacht?

Barbara: Oh ja! Nach Nizza. Das war eine tolle Zeit und ich würde es jederzeit sofort wieder tun. Mein Praktikum in Spanien habe ich außerdem in einer Sprachschule gemacht. Ich liebe die internationale Atmosphäre dort. Und ich finde es toll, wenn man in einer Familie vor Ort untergebracht ist und auf diese Weise mit den Menschen vor Ort in Kontakt kommt.

Sprachschulvergleich: Vielen Dank für das Interview, Barbara! Wir haben uns sehr gefreut, dass du dich dafür bereit erklärt hast, ein paar deiner Tricks und Erfahrungen mit uns zu teilen!

Barbara: Gerne! Hat mich auch gefreut.

Die Bildrechte liegen bei BarbaraLicious