Sprachreisen und Sprachschulen Tipps und Tricks mit denen man jede Sprache lernt

6Okt/160

Fremdsprachenkenntnisse selbständig verbessern – Welche Möglichkeiten gibt es außerhalb von Sprachkursen?

Vorshutterstock_297194387 einigen Monaten haben wir in  diesem Artikel bereits kurz die sogenannte „Immersions-Methode“ angesprochen. Daran anknüpfend, möchten wir nun einige Tipps geben, wie ihr auch außerhalb des Sprachkurses effektiv in eine Fremdsprache „eintauchen“ könnt

  • Der Klassiker schlechthin ist natürlich, Filme und Serien in einer Fremdsprache zu schauen. Wenn man dazu ergänzend den fremdsprachigen Untertitel mitlaufen lässt, können auch Anfänger auf einfache Art und Weise ihre Sprachkenntnisse verbessern und effektiv „Zuhören“ und „Mitlesen“ miteinander kombinieren. Und außerdem ist es doch sowieso viel interessanter, Filme und Serien in der Originalsprache zu schauen und lästige, oftmals nicht detailgetreue, Übersetzungen zu vermeiden, oder? Gleiches gilt natürlich auch für Bücher, die sogar häufig auf Englisch eher erscheinen als auf Deutsch, weshalb man damit nicht nur die eigenen Sprachkenntnisse trainiert, sondern auch die Wartezeit auf den nächsten Teil kürzer wird. Das beste Beispiel hierfür ist der kürzlich erschienene und lang erwartete neueste Band der „Harry Potter“-Saga.
  • Dank der vielen elektronischen Geräte, die heutzutage unseren Tagesablauf bestimmen und praktisch durchgehend im Einsatz sind, ist es mittlerweile äußerst hilfreich, deren Menüführung von Deutsch in eine andere Fremdsprache zu ändern. Dank Handy, Tablet, Desktop-PC oder Laptop lernen deren Nutzer ganz „automatisch“ die bevorzugte Sprache, da sie diese Geräte sowieso nutzen und sich nicht extra für anstrengende Lerneinheiten motivieren müssen. Gleiches gilt natürlich auch für Facebook, denn auch das beliebte soziale Netzwerk lässt sich problemlos in vielen anderen Sprachen nutzen.
  • Aber auch der eigene Haushalt lässt sich problemlos zum Klassenzimmer umfunktionieren, indem Post-its an allen möglichen Gegenständen angebracht werden und dadurch bei jedem Gebrauch das jeweilige Fremdwort ins Auge sticht. Egal ob an der Spülmaschine ein Zettel mit der französischen Bezeichnung „lave-vaisselle“ oder an der Dusche das spanische Wort „ducha“ klebt bzw. eine Schublade mit der englischen Vokabel „drawer“ beschriftet wurde – jeder noch so kleine Gegenstand, der übersetzt wurde, ist hilfreich!
  • Ein Geheimtipp ist, sich eine Zeit lang als Tourist auszugeben und den gesamten Tagesablauf in einer bestimmten Fremdsprache zu bewältigen. So besteht die Möglichkeit, im Restaurant eine fremdsprachige Speisekarte zu lesen und auch das Essen in der jeweiligen Sprache zu bestellen oder Passanten nach dem Weg zu fragen.

Ihr seht, auch ohne Sprachkurs bzw. als Ergänzung zu diesem gibt es eine Vielzahl an Möglichkeiten, die eigenen Fremdsprachenkenntnisse zu verbessern. Und das Beste: Ab und zu sind diese sogar mit Vorteilen verbunden, in deren Genuss ihr sonst gar nicht erst kommt!

22Aug/160

Sprachen lernen – Einfach Sprechen!

Die effektivste Art, Sprachen zu lernen ist viel zu sprechen.
Aber warum ist das so?

Studien zeigen, dass 95% derjenigen, die eine Sprache während eines Aufenthalts in einem fremden Land lernen, die Sprache viel besser sprechen und verstehen.

SpanienWenn ich mich an mein Erasmusjahr im wunderschönen Valencia in Spanien erinnere, dann fällt mir eines auf: Obwohl ich in der Schule und mit vorherigen Sprachkursen keinerlei Erfolge hatte, konnte ich nach 6 Monaten in Spanien fließend Spanisch sprechen. Andere Freunde, die mit mir in Spanien waren, haben die Sprache leider nie gelernt. Die Kenntnisse reichten zwar für’s Bestellen von Bier, aber ein schönes Gespräch auf einer spanischen Veranda mit spanischen Freunden während eines atemberaubenden Sonnenuntergangs war leider vollkommen unmöglich.

Viele lernen in ihrem Erasmusjahr nichts außer Trinkspiele.

Der große Unterschied zwischen denen, die Sprachen gut lernen und allen anderen, die es ein Leben lang erfolglos versuchen, ist der intensive Kontakt mit der Wunschsprache.

Die beste Methode ist die Liebe. Wer in einer aufregenden Beziehung die fremde Sprache täglich spricht, lernt so rasend schnell, dass die Wissenschaft sich diese Erfolge lange Zeit kaum erklären konnte.

Heutzutage ist klar, wer Sprachen lernen will, muss diese sprechen, täglich und so viel wie möglich. Das Sprechen einer Sprache ist eine so intensive Aufgabe für das menschliche Gehirn, dass sich schnell Millionen von neuen neuronalen Verknüpfungen im Gehirn bilden. Umso mehr Verknüpfungen im Gehirn entstehen, umso besser kann man neu Gelerntes anwenden.

Die drei besten Methoden um Sprachen zu lernen sind:

  • Wohne in deinem Wunschland
    • Die Sprache täglich sprechen
    • Beziehung in deiner Wunschsprache
  • Sprachreisen in dein Wunschland
    • Aufregende Umgebung und tägliches Anwenden
    • Wichtig: Kein DEUTSCH sprechen
  • Sprachpartner, um die neue Sprache regelmäßig zu sprechen
    • Suche dir jemanden, der deine Wunschsprache spricht und deine Muttersprache lernen möchte
    • Im Café kann man dann gemütlich beide Sprachen üben

Es gibt derzeit unzählige Angebote zum Sprachen lernen. Beachte aber, dass bei deinem Sprachkurs ein klarer Fokus auf das Sprechen gelegt wird. Gerade als Anfänger ist das Erlernen von Grammatik und stures Vokabelpauken oft Zeitverschwendung. Schnell verliert man die Lust an der neuen Sprache.

Wäre es nicht schön, wenn man von Anfang an lossprechen könnte? - Genau das solltest du auch machen - Sprich die Sprache von Anfang an. Führe kleine Gespräche mit dir selbst, unter der Dusche oder beim Spazieren. Das klingt vielleicht ein wenig abgedreht, aber du weißt ja; Genie und Wahnsinn gehen Hand in Hand.

Ein oft unterschätztes Problem beim Sprachen lernen ist das Vergessen von bereits Gelerntem. Kennst du das? Nach ein paar Monaten Sprachkurs kannst du ein wenig sprechen und schreiben, aber schon nach wenigen Wochen Pause scheint all das mühsam Erlernte wieder vergessen. Im Amerikanischen sagt man: USE IT OR LOSE IT! - Was so viel bedeutete wie: WENDE DIE SPRACHE REGELMÄßIG AN, ANSONSTEN VERGISST DU WIEDER ALLES.

FlaggenHeinrich Schliemann, der Entdecker Trojas, hatte seiner Zeit kein Geld für Sprachunterricht und brachte sich alle seine Sprachen selber bei. Er lernte 20 und mehr Seiten seines Lieblingsbuchs in der neuen Sprache auswendig und sagte den Text täglich auf.

Sieben Jahre später konnte Heinrich Schliemann sich fließend in mehr als 15 Sprachen verständigen. Das ist ein wunderbares Beispiel, wie schnell und einfach man neue Sprachen lernen kann, wenn man viel spricht.

 

Viel Erfolg!

Artikel verfasst von:

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18Mrz/160

Das Lernklima als entscheidende Motivationshilfe beim Sprachen lernen

Sprachschüler am Strand von Costa Rica

Sprachschüler am Strand von Costa Rica

Denkt man heutzutage an „Schule“, kommen einem Begriffe wie „Betonbunker“, „Lernstress“, „Klausuren“ oder „Hausaufgaben“ in den Sinn – also nichts, das man mit positiven Eindrücken verbindet. Dies liegt vor allem daran, dass wir in Deutschland häufig mit einem unangenehmen Lernklima in Berührung kommen.

Dies lässt sich allerdings leicht umgehen, wenn man sich für eine Sprachreise entscheidet. Gerade durch die weltweite Verbreitung einiger Sprachen lässt sich bspw. oftmals unter Palmen am Stand eine paradiesische Lernatmosphäre schaffen. So besteht z.B. die Möglichkeit, in Karibikstaaten wie Mexiko oder Costa Rica Spanisch zu lernen oder auf dem Inselstaat Jamaica bzw. der zu den USA gehörenden Inselgruppe Hawaii Englisch. Liebhaber der französischen Sprache werden dagegen auf Guadeloupe fündig, während Portugiesischfans an der Copacabana in Rio de Janeiro sicherlich zahlreiche Sprachschulen vorfinden. Ihr seht, welches „Klima“ im wörtlichen und übertragenen Sinne in und rund um eure Sprachschule herrscht, hängt ganz von eurer Auswahl ab. Denkt ihr nicht auch, dass es eure Motivation fördern würde, abends am Strand von Costa Rica zu sitzen (ob Karibik- oder Pazifikstrand bleibt natürlich euch überlassen) und in der Hängematte bei ein paar kühlen Drinks Vokabeln zu lernen anstatt zuhause hinterm Schreibtisch im kalten Deutschland? Also wenn das keine Motivationshilfe ist, dann weiß ich auch nicht. Natürlich müsst ihr, um dieses Vorhaben in die Tat umzusetzen, nicht bis ans Ende der Welt reisen, sondern könnt auch in Barcelona oder Rom eure Fremdsprachenkenntnisse unter Palmen verbessern – wenn auch nicht bei sommerlichen Temperaturen im Winter.

Aber mit Sicherheit gibt es unter euch auch einige Kälte- und Schneebegeisterte, die in Kanada bzw. den USA in den Wintermonaten bei Minusgraden und Blizzards ihre Erfüllung finden und unter diesen Bedingungen Englisch bzw. Französisch lernen möchten. Nebenbei lässt sich dort auf den Skipisten der Rocky Mountains außerhalb der Unterrichtszeiten beim Ski- und Snowboardfahren Kraft für den nächsten Tag in der Sprachschule tanken.

Ihr seht also, das Lern„klima“ hängt größtenteils von der Region ab, die ihr für eure sprachliche Weiterbildung ausgewählt habt. Damit auch wirklich alle Rahmenbedingungen passen und ihr Spaß habt beim Sprachen lernen, ist es empfehlenswert, auch diesen Punkt bei der Auswahl der jeweiligen Destination miteinzubeziehen.

22Feb/160

Globalisierung und ihre Auswirkung auf die Bedeutung von Fremdsprachenkenntnissen

Sprachschüler Englisch

Englisch Sprachschüler

Die Kolonialisierungswelle der europäischen Staaten, allen voran England, Frankreich, Spanien und Portugal, kann als der Vorläufer der Globalisierung der Gegenwart betrachtet werden. Beides sind heutzutage die Punkte, die den größten Einfluss auf die Bedeutung von Fremdsprachenkenntnisse aufweisen.

Zum einen sorgte die Eroberung verschiedener Länder und Erdteile seitens der o.g. Staaten dafür, dass heutzutage wenige Sprachen ausreichen, um sich in weiten Teilen der Erde weitestgehend problemlos zu verständigen. Gerade deshalb sind zumindest Grundkenntnisse in diesen Sprachen umso wichtiger, sei es aus beruflicher oder touristischer Sicht. Bedingt durch die Globalisierung, die dafür sorgt, dass immer größere internationale Verflechtungen in sämtlichen Bereichen – und damit auch in der Arbeitswelt – entstehen, sind Fremdsprachenkenntnisse auch im Berufsalltag heutzutage unabdingbar. Kunden in den USA, Zulieferer in China, Zweigstellen in Australien, Messeauftritte in Brasilien… Die Bandbreite an internationalen Geschäftskontakten ist dank der Globalisierung schier unendlich und bedingt durch kürzere Reisezeiten und digitale Kommunikationsmittel wird diese in nächster Zeit noch stärker zunehmen, sodass sich Weiterbildungen in Sachen Englisch und Co. noch mehr rentieren werden als es ohnehin schon der Fall ist.

Bedingt durch die bereits angesprochenen immer kleiner werdenden Reisezeiten werden auch die exotistischen Ziele immer häufiger bereist. Selbst die abgelegensten Länder wie Neuseeland oder die Fidschi Inseln erreicht man heutzutage innerhalb eines Tages, sodass gerade für Reisefreunde die Motivation, Fremdsprachen zu erlernen, groß sein sollte. Und das Beste ist: Selbst in diesen beiden Staaten, gefühlt „am Ende der Welt“, ist Englisch Amtssprache, was die oben erklärte These, dass Grundkenntnisse in einigen wenigen Sprachen weitestgehend ausreichen, bestätigt.

Aber natürlich kann man Reisen in diese Länder auch dazu nutzen, um seine Sprachkenntnisse zu erweitern. Möglich ist dies in Form von Sprachreisen, die es dir ermöglichen, die Sprache des jeweiligen Staats vor Ort zu erlenen. Hierbei handelt es sich um eine besonders effektive Lernmöglichkeit, da du den ganzen Tag über mit der Sprache konfrontiert wirst und nicht „nur“ in der Schule. Somit entsteht durch die Globalisierung sozusagen ein Kreislauf, der Kenntnisse in verschiedenen Sprachen auf der einen Seite erfordert, aber auf der anderen diese auch fördert – ein Kreislauf, dem man in der heutigen Zeit nur noch schwer entfliehen kann.

10Sep/150

100% Sprachguide für den Urlaub – eine hilfreiche Sache!

Sprachguides für unterwegsEs passiert immer wieder – man reist in ein Land und versteht die Sprache nicht. Dann denkt man sich, dass es schön und hilfreich wäre, das Straßenschild verstehen, sich in der Landessprache bedanken, nach dem Weg fragen oder ein paar Worte mit Einheimischen austauschen zu können. Klar, es ist nicht möglich, jede Sprache auf der Welt zu beherrschen.

Deshalb gibt es Sprachguides – praktisch und perfekt passend in der Hosentasche. Die Sprachguides von 100travel gibt es in acht verschiedenen Sprachen (Englisch, Französisch, Griechisch, Italienisch, Portugiesisch, Russisch, Türkisch und Spanisch). Diese enthalten auf 128 Seiten jeweils über 400 Sätze und Redewendungen für den Urlaub. Unterschiedliche Kategorien von Shopping über Essen & Trinken bis hin zu Fun & Flirt bieten für jede Situation die entsprechende Übersetzung. Der 100% Sprachguide ist daher ein idealer Begleiter für Städtetrips.

Das coole dabei ist die dazugehörige 100% App (für Android oder iPhone). Diese ist komplett offline nutzbar und enthält außerdem ein Wörterbuch, ein Bildwörterbuch und eine interaktive Sprachfunktion, mit der man sich die Texte in Originalsprache vorlesen lassen kann. Wie schnell, praktisch und günstig!

9Apr/150

„Sprachen sind mein Beruf“ – Ein Interview mit Barbara R.

Neulich führte Sprachschulvergleich ein Interview mit der Reisebloggerin und Übersetzerin Barbara R. Sie erzählt uns, wie sie gelernt hat und gibt uns Empfehlungen zum Spracherwerb.

Sprachschulvergleich: Hallo Barbara, möchtest du uns erst mal erzählen, wer du bist und was du machst?

Barbara: Gerne! Ich heiße Barbara R., bin 28 Jahre alt und arbeite seit sieben Jahren freiberuflich als Übersetzerin und Dolmetscherin für die Sprachen Englisch, Italienisch und Spanisch. Letztes Jahr habe ich außerdem meinem Reiseblog barbaralicious.com gelauncht. Ich liebe es allgemein, zu reisen, neue Länder und Kulturen kennenzulernen und meine Sprachkenntnisse anzuwenden. Da war es eine logische Konsequenz, dass ich angefangen habe, darüber zu schreiben.

Sprachschulvergleich: Wie bist du denn dazu gekommen, Sprachen zu deinem Beruf zu machen?

Barbara: Gute Frage! Das hat sich mehr oder weniger so entwickelt. In der Schule – ich war auf einem altsprachlichen Gymnasium – hatte ich Latein und Altgriechisch. Ich kann also nicht sagen, dass es für mich immer klar gewesen wäre, dass ich das machen will. Aber meine Mutter ist Italienerin und ich hatte nach meinem Abi das Gefühl, dass es noch so viel über dieses wunderschöne Land und die italienisch Kultur zu erfahren gibt und dass das ein Teil von mir ist. Ein Teil, den ich noch nicht richtig kannte. Also habe ich mich mehr oder weniger spontan für den Studiengang Romanistik eingeschrieben. Da ich neben Italienisch eine zweite romanische Sprache studieren musste, habe ich wahllos Spanisch gewählt.

Sprachschulvergleich: Wahllos? *lacht* Das ist ja lustig! Und wie ging es dann weiter?

Barbara: Ich habe beide Sprachen lieben gelernt! Viel mehr als ich es erwartet hatte. Das Lernen fiel mir leichter als vielen meiner Kommilitonen. Nebenbei fing ich an auf der Messe in Frankfurt zu arbeiten. So kam ich ganz zufällig erst zum Dolmetschen und dann auch zum Übersetzen. Dann habe ich mich sehr schnell selbstständig gemacht. Nach dem Magister in Romanistik habe ich noch einen Master in Konferenzdolmetschen und Fachübersetzen gemacht, um meine Ausbildung abzurunden.

Sprachschulvergleich: Cool! Aber bringst du die Sprachen nicht manchmal durcheinander? Italienisch und Spanisch sind doch total ähnlich!

Barbara: Naja, also ich würde lügen, wenn ich sagen würde, dass das nie passiert. Aber das ist schon eher selten. Es passiert viel häufiger, dass ich mich mit einer meiner anderen Sprachen rette, wenn ich mal ein Wort nicht weiß – denn ja: auch Übersetzer sind keine wandelnden Wörterbücher. Das funktioniert ganz gut. Auch nicht immer, aber einen Versuch ist es ja Wert, oder?

Sprachschulvergleich: Stimmt! Hast du diesbezüglich eine lustige Geschichte für uns?

Barbara: Wenn du so fragst… Im Prinzip sogar mehrere! Aber die lustigste war an meinem ersten Tag meines Auslandspraktikums in Spanien. Ich habe dort in einer WG gewohnt und meine Mitbewohner sagten, ich könne mich gerne am Kühlschrank bedienen und am nächsten Tag in Ruhe einkaufen gehen. Also schaute ich hinein, holte ein paar Sachen raus und suchte erfolglos die Butter. Begriffe aus dem Haushalt hatte ich zuvor nie gebraucht, also versuchte ich meinen „Trick“ und benutzte das italienische Wort für Butter, um zu fragen, ob sie welche da haben: „Teneis burro?“ Ich blickte in sehr erstaunte Gesichter… Denn burro heißt auf Spanisch nicht Butter, sondern Esel!

Sprachschulvergleich: Und wie hältst du deine Fremdsprachenkenntnisse auf einem guten Stand?

Barbara: Oh, da gibt es viele Möglichkeiten: das Beste ist natürlich, regelmäßig in die entsprechenden Länder zu reisen. Aber heutzutage gibt es noch so viele andere Wege. Zum Beispiel kann man viele Fernsehsendungen online sehen. Sowohl das spanische als auch das italienische Fernsehen bieten das an. Teilweise im Live Stream, teilweise Aufzeichnungen in einer Mediathek. Auch Webradio hören hilft, ein Ohr für die alltägliche Sprache zu bekommen. Außerdem habe ich mir angewöhnt, Bücher nur noch in Originalsprache zu lesen. Das erweitert den Wortschatz ungemein!

Sprachschulvergleich: Hast du schon mal eine Sprachreise gemacht?

Barbara: Oh ja! Nach Nizza. Das war eine tolle Zeit und ich würde es jederzeit sofort wieder tun. Mein Praktikum in Spanien habe ich außerdem in einer Sprachschule gemacht. Ich liebe die internationale Atmosphäre dort. Und ich finde es toll, wenn man in einer Familie vor Ort untergebracht ist und auf diese Weise mit den Menschen vor Ort in Kontakt kommt.

Sprachschulvergleich: Vielen Dank für das Interview, Barbara! Wir haben uns sehr gefreut, dass du dich dafür bereit erklärt hast, ein paar deiner Tricks und Erfahrungen mit uns zu teilen!

Barbara: Gerne! Hat mich auch gefreut.

Die Bildrechte liegen bei BarbaraLicious

1Jun/140

Work and Travel nach der Schule

Nach der Schule im AuslandHast du in Kürze deine Schullaufbahn beendet und weißt noch nicht genau, wohin die Reise danach gehen soll? Studium? Ausbildung? Job? Urlaub? Eine sehr sinnvolle und nachhaltige Maßnahme, die Zeit nach der Schule und vor dem Eintritt in den nächsten Lebensabschnitt zu überbrücken, kann ein sogenannter Work and Travel-Aufenthalt sein. Was das bedeutet, wo du ihn machen kannst und was er dir bringt, erläutern wir nachfolgend.

Was bedeutet Work and Travel?

Wie der Name verrät, handelt es sich um die Kombination von Reisen und Jobben, meist für junge Menschen in einer Phase der Orientierung. Bei Work and Travel wirst du keine Reichtümer anhäufen. Meistens finanzieren die Reisenden durch einen oder mehrere Jobs ihre Reise und können vielleicht noch etwas zurücklegen. Sinn und Zweck ist es, „Urlaub“ mit dem hautnahen Entdecken eines Landes zu verbinden, indem man zeitweise Jobs übernimmt. Work and Travel ist seit Jahrzehnten sehr beliebt bei jungen, abenteuerlustigen Travellern. Es gibt dabei klassische Ziele wie die USA, Großbritannien, Kanada und fast alle europäischen Staaten, es gibt aber auch exotischer und ferne Ziele in Südamerika, Asien, Afrika oder Australien/Neuseeland. Viele Traveller kombinieren einen Work and Travel-Trip mit einem vorgeschalteten oder angehängten „normalen“ Urlaub oder auch mit einem Sprachkurs. Du kannst einen Work and Travel-Aufenthalt komplett selbst organisieren oder teilweise oder auch komplett in die Hände darauf spezialisierter Agenturen legen. Das kostet dann zwar Geld, vereinfacht die Sache aber insgesamt enorm. Andererseits bist du bei einer eigenen Organisation noch flexibler und kannst schneller den Job und/oder den Ort wechseln, wenn es dir nicht gefällt.

Die Jobs sind Nebenjobs und dienen eigentlich dazu, dass du Unterkünfte, Essen und Trinken, Reisen sowie den Lebensunterhalt vor Ort durch Arbeiten verdienst. Das kann in ganz unterschiedlichen Branchen und Bereichen sein. Meistens handelt es sich um Jobs aus den Bereichen Kinderbetreuung, Gastronomie, Landwirtschaft, Handel und Dienstleistungen, Marketing, Tourismus. Meistens kannst du solche Jobs im Ausland ohne größere bürokratische Hürden erlangen und ohne großen Papierkram. Je nachdem, in welchem Land du dich aufhältst, gibt es unterschiedliche gesetzliche Regelungen für Reisende, die vor Ort jobben möchten. Hier gilt es, sich gut und rechtzeitig vor Reiseantritt zu informieren, welche Jobs mit welcher Bezahlung überhaupt erlaubt sind. Manche Jobs kannst du dir bereits vor Reiseantritt organisieren (lassen), andere gibt es oft erst vor Ort. Das hängt auch davon ab, wie flexibel du bist und wie viel Zeit dir zur Verfügung steht. Wenn du einen Work and Travel-Aufenthalt machst, musst du darauf eingestellt sein, in der Hierarchie des Unternehmens unten zu stehen. Das kann auch harte körperliche Arbeit bedeuten, sollte aber nie heißen, dass du dich ausbeuten lassen solltest. Wenn du nicht einverstanden mit einem Job bist, sprich die Verantwortlichen darauf an oder wechsle den Job.

Warum nach der Schule Work and Travel?

Es gibt ein Vielzahl guter Gründe, warum junge Menschen nach der Schule eine Auszeit in Form eines Work and Travel-Aufenthaltes machen sollten. Zunächst kann dir diese Zeit dabei helfen, dich zu orientieren, dir helfen, herauszufinden, was du danach machen willst: Ausbildung, Studium, fester Job? Vielen Reisenden ist nach einer gewissen Auslandszeit klarer, wohin ihre persönliche Reise geht. Nicht zu unterschätzen sind die enorm vielfältigen und wichtigen Erfahrungen, die die meisten Work and Traveller sammeln. Sie lernen ein Land und seine Einwohner auf eine ganz andere Art kennen, als dies bei normalen Touristen der Fall ist. Denn du bist, zumindest stunden- oder tageweise – in den normalen Alltag vor Ort eingebunden. So lernst du die Menschen vor Ort – und natürlich auch viele andere Traveller – hautnah kennen. Fast automatisch wirst du bereits vorhandene Sprachkenntnisse perfektionieren oder eine neue Sprache intensiv kennenlernen. An dieser Stelle sei der Hinweis erlaubt, dass es natürlich sehr hilfreich ist, wenn du die Landessprache zumindest in Ansätzen bereits beherrscht, bevor du irgendwo einen Job antrittst. Denn bei erheblichen Sprachbarrieren ist keiner Seite geholfen. Ganz abgesehen von den genannten wichtigen Erfahrungen kannst du dich möglicherweise beruflich orientieren, kannst erste Netzwerke knüpfen und wirst ziemlich sicher viele deiner Soft Skills verbessern. Die meisten Traveller sind nach einem Auslandsaufenthalt – egal ob „nur“ ein paar Wochen oder ein ganzes Jahr – hinterher wesentlich flexibler, selbstbewusster und toleranter. Wenn du deinen Work and Travel-Aufenthalt gewissenhaft planst und ein offener und flexibler Mensch bist, wirst du nach deinem Trip ebendies gestärkt haben und dadurch dein ganzes Leben lang profitieren können. Was gäbe es also Sinnvolleres, als direkt nach der Schule zunächst dem Alltag zu entfliehen und eine sinnvolle Zeit im Ausland zu verbringen und dabei Reisen und Arbeiten zu kombinieren?

Welche Ziele für Work & Travel grundsätzlich in Frage kommen, zeigt das Working Holidays-Fachportal Auslandsjob.de auf http://www.auslandsjob.de/work-and-travel-weltweit.php .

29Apr/140

Französisch lernen in Lyon

Französisch lernen in fRankreichLyon - „Stadt des Lichts“ und begehrtes Ziel für Sprachreisen – eine reizvolle Destination durch und durch!

Lyon, die zweitgrößte Stadt Frankreichs, ist die Hauptstadt der Region Rhône-Alpes und liegt im Osten des Landes. Ihre sehenswerte Altstadt zählt zum UNESCO Weltkulturerbe. Die zahlreichen weiteren Sehenswürdigkeiten liegen alle sehr nah beieinander, so kann man die faszinierende Stadt wunderbar zu Fuß erkunden. Lyon ist eine traditionelle Universitätsstadt – von ihren 475.000 Einwohnern sind etwa 120.000 Studenten.

Ob Geschichte, regionale Küche oder Shopping – in Lyon gibt es nach den Sprachkursen für Jeden etwas zu entdecken. Die Sprachschule ist praktischer Weise nur wenige Gehminuten von der Altstadt entfernt. Hier kann man sich wunderbar durch die vielen kleinen Gassen treiben lassen. Eines der Highlights ist beispielsweise die imposante Basilika Notre-Dame de Fourvière, von deren Standort, auf dem gleichnamigen Hügel, man einen großartigen Ausblick auf die Stadt genießen kann.

Wer zum Lernen oder einfach nur als Tourist in Lyon ist, kommt an einer Berühmtheit der Stadt nicht vorbei: Paul Bocuse. Auch wenn man dem berühmten Sternekoch nicht persönlich begegnen mag, in Sachen Qualität und regionale Küche hat er auf jeden Fall seine Spuren hinterlassen. Dass erkennt man auch an er hohen Restaurantdichte der Stadt. Egal ob man in einem Sternerestaurant oder einem preiswerten Bistro essen geht, die regionalen Käse- und Wurstspezialitäten sowie den guten Wein, sollte man auf jeden Fall probieren.

Wie die Sprachschulstädte Paris, Nizza und Montpellier wird natürlich auch die neue Sprachschule in Lyon den hohen Qualitätsansprüchen deutscher Sprachschüler gerecht – sowohl was die Lehrer als auch die Lernmethoden angeht: Man lernt in kleinen Gruppen, nimmt an Übungen wie Rollenspielen oder Diskussionen teil und nutzt multimediale Materialien wie Videos, Spiele, Zeitungsartikel oder Songtexte.

13Feb/140

Malta – Englisch lernen bei Sonne und Meer!

Englisch lernen in der SonneDie Mittelmeerinsel Malta steht synonym für viel Sonne und Meer – und Englisch. Auf den ersten Blick scheint dies unerwartet. Grund ist Maltas 164-jährige Geschichte als britische Kolonie. 1964 wurde sie unabhängig.

Weitverbreitet ist die Meinung, das eines der größten Geschenke Großbritanniens an die maltesischen Inseln die englische Sprache sei. Der kleine Inselstaat ist so eines der wenigen zweisprachigen Länder weltweit, denn die zwei offiziellen Amtssprachen sind Englisch und Maltesisch. Sämtliche großen Medien werden in diesen zwei Sprachen produziert. Gleiches ist der Fall für geschäftliche und richterliche Angelegenheiten: Sie werden zweisprachig abgewickelt – Englisch als Standard.

Maltas Nationalflagge zeigt dieses geschichtliche Erbe mit dem Kreuz des  britischen Königs George VI. Noch bis 1974 hatte Königin Elizabeth II den Titel „Queen of Malta“ – „Königin von Malta“ inne. Das letzte Mal war sie 2007 auf Malta, bevor Malta zur Republik wurde.

Um die englische Sprache  zu lernen, wurde Malta neben Großbritannien während der letzten 30 Jahre immer beliebter bei Sprachreisenden. Grund für diesen sich fortsetzenden Trend sind vor allem die dortigen sehr hohen Lehrstandards bei Lehre und Lehrkraft-Qualifizierung. Daher exportieren die ansässige Sprachenschulen regelrecht ihre erfolgreichen Geschäftsmodelle nach Großbritannien und sogar bis in die USA und Kanada.

Malta geht bewusst mit seiner besonderen Situation um: So kooperiert die maltesische Regierung mit der FELTOM (Der Vereinigung Englischer Lehrinstitutionen auf Malta) und dem maltesischen Bildungsministerium für eine gesamtheitliche Regulierung dieses bedeutsamen Wirtschaftszweiges. Neben der akademischen Aufsicht regulieren sie auch die Wandern und Kultur in Maltaunterschiedlichen Unterkunftsmöglichkeiten für Sprachreisende in ausgewählten Gastfamilien oder weiteren Unterbringungen.

Ein starkes Selbstbewusstsein und herzliche Gastfreundschaft sind typisch für die Malteser – und das gilt selbstverständlich für die 8-jährigen wie für die 80-jährigen Gäste. Denn für ein offenes Kennenlernen und Wertschätzen einer fremden Kultur spielt das Lebensalter gewiss keine Rolle.

Mit 300 Sonnenscheintagen im Jahr ist Malta ein idealer europäischer Reiseort, um Englisch zu lernen.

19Sep/130

Malta – Englisch lernen auf dem sonnigen Inselstaat!

Auf Malta unterwegsFür ihr sonniges mediterranes Klima mit ausgesprochen viel Sonne und Meer ist Malta bekannt und – für Englisch. Erst mal überraschend für manche, stellt dies eine Folge der 164-jährigen Geschichte als britische Kolonie dar.
Viele haben die Ansicht, eines der größten Geschenke Großbritanniens an die maltesischen Inseln sei die englische Sprache. Als eines der wenigen Länder mit zwei Sprachen weltweit nimmt der Inselstaat eine außergewöhnliche Stellung ein: Offizielle Amtssprachen sind Englisch und Maltesisch. Folglich werden die großen Medien zweisprachig produziert. Genauso werden Geschäftliches und richterliche Angelegenheiten in beiden Sprachen abgewickelt – dabei mit Englisch als Standard.
Geschichtliches Erbe der Zeit als Kolonie ist das Kreuz des britischen König George VI. auf der maltesischen Nationalflagge. Zuletzt besuchte Königin Elizabeth II 2007 Malta. Bis 1974 hatte sie den Titel „Queen of Malta“ – „Königin von Malta“, bis Malta Republik wurde.

Sprachreisen nach MaltaSeit über 30 Jahren wird Malta als Ziel für Sprachreisen immer beliebter, um Englisch zu lernen – ein sich fortsetzender Trend. Vor allem die sehr hohen Lehrstandards bei Lehre sowie der Qualifizierung der Lehrkräfte tragen dazu bei. Sprachenschulen vor Ort können heutzutage ihre erfolgreichen Geschäftsmodelle bis nach Großbritannien und sogar bis in die USA oder nach Kanada regelrecht exportieren.

Mit eigenen Euromünzen und zweisprachig ist sich Malta seiner besonderen Situation bewusst: Daher arbeitet die maltesische Regierung mit der FELTOM (Der Vereinigung Englischer Lehrinstitutionen auf Malta) und dem maltesischen Bildungsministerium zusammen und reguliert gesamtheitlich diesen bedeutenden Wirtschaftszweig. Außer dieser akademischen Aufsicht werden auch die verschiedenen Unterkunftsmöglichkeiten reguliert, die Sprachreisende vorfinden, etwa die ausgewählten Gastfamilien und andere Unterkünfte.

Selbstbewusst und gleichzeitig gastfreundlich sind die Malteser: 8-Jährige bis 80-Jährige werden gleichermaßen willkommen geheißen. Denn bestimmt  spielt das Alter keine Rolle zur Erkundung und zum Kennenlernen und Wertschätzen einer fremden Kultur.

300 Sonnenscheintage jährlich machen Malta zu einem idealen und in Europa beliebten Sprachreiseziel, um Englisch zu lernen.