Sprachreisen und Sprachschulen Tipps und Tricks mit denen man jede Sprache lernt

3Mai/160

Erfahrungsbericht einer Sprachreise nach Sydney

Skyline Sydney Harbour Bridge

Skyline Sydney

Drei Jahre ist es mittlerweile her, dass ich nach einigen Monaten erfolgloser Jobsuche in Deutschland etwas ganz Anderes machen wollte und mich auf dem internationalen Arbeitsmarkt umgesehen habe. Nach kurzer Suche wurde ich dann tatsächlich in Sydney in einer Marketing-Agentur fündig und habe mich dort im Februar 2013 niedergelassen. Vor Start des neuen Jobs musste ich aber noch dringend mein Englisch etwas aufpolieren und habe deshalb noch einen einmonatigen Business-Englischkurs in einer Sprachschule in Sydney besucht. Im folgenden Erfahrungsbericht möchte ich für euch anschaulich zusammenfassen, wie es mir währenddessen und im Nachhinein ergangen ist.

Auch wenn mein Aufenthalt in Sydney keine Sprachreise im wörtlichen Sinne ist, da ich ja seitdem nie heimgeflogen bin und ich ihn deshalb lediglich als „Sprachkurs im Ausland“ bezeichnen würde, bin ich mir sicher, dass er vielen an Sprachreisen Interessierten eine Hilfe sein kann.

Buchung über Sprachreise-Anbieter ist empfehlenswert

Grundsätzlich solltet ihr natürlich nicht auf „gut Glück“ ins Ausland reisen und euch nicht erst vor Ort nach Sprachschulen umschauen, sondern bereits im Vorfeld in der Heimat nach geeigneten Schulen suchen. Besonders hilfreich können dabei deutsche Sprachreisen-Anbieter sein, auf deren Websiten ihr euch über Sprachschulen in allen erdenklichen Ländern informieren könnt. Der Vorteil ist die Fachkompetenz der Angestellten, die euch hilft, eine qualitativ hochwertige und für euch passende Sprachschule zu finden. Für viele Sprachreisende ist es vielleicht auch seriöser, einen Geldbetrag an eine deutsche Firma überweisen zu können und nicht direkt an eine Sprachschule auf der anderen Seite der Erde in Australien, Südafrika oder wo immer ihr auch hin wollt. Der Anbieter der Sprachreisen ist dann für euch auch der erste Ansprechpartner und erledigt sämtlichen Schriftverkehr, sodass ihr euch um nichts weiter kümmern müsst.

Sprachreisen rentierten sich für alle, die eine Sprache lernen

Wie ich eingangs bereits erwähnt habe, bieten eigentlich alle Sprachschulen auch spezielle Businesskurse an. Aber natürlich ist die Bandbreite des Angebots riesig und für alle Bedürfnisse sind Sprachkurse vorhanden, egal ob zur Prüfungsvorbereitung, spezielle Kurse für Lehrer oder schlicht der herkömmliche Standardkurs – hier wird also jeder von euch fündig! Das ist auch das Gute an einer Sprachreise, denn durch die Vielzahl an verschiedenen Kursen ist sie praktisch für alle, die gerade eine Sprache lernen, geeignet.

Interessanter Englischkurs

Aber jetzt zurück zu meinem Sprachkurs: Ab Anfang Februar 2013 belegte ich also einen Kurs für Business-Englisch. Schnell fiel mir auf, dass selbst in der kleinen Gruppe von zehn Sprachschülern viele verschiedene Nationalitäten vorhanden waren und auch alle den Englischkurs aus unterschiedlichen Gründen besuchten. Manche schlicht, um die Karrierechancen und das Allgemeinwissen zu verbessern, andere für eine Prüfung in der Heimat und wiederum andere wie ich als eine Art Vorbereitung auf das „neue Leben“ in Down Under. Nun, ich muss sagen, dass gerade diese Mischung ideal war, da sie für viel Gesprächsstoff im Kurs sorgte.

Der Sprachkurs an sich war seitens der muttersprachlichen Englischlehrer auch äußerst interessant gestaltet. Man hat echt richtig gemerkt, dass sie den Unterricht nicht nur abhalten, weil es „ihr Job“ ist, sondern weil sie wirklich Spaß daran haben, uns etwas beizubringen. Das hat natürlich auch auf uns abgefärbt, denn so waren wir Sprachschüler auch gleich mit mehr Elan und Freude bei der Sache! Ich habe auch den Eindruck, in den vier Wochen viel gelernt zu haben. Speziell im Bereich Fachausdrücke aus dem Business-Bereich und Präsentationen halten kommt es mir so vor, als wüsste ich deutlich mehr als vorher.

Sprachkurse erleichtern den Einstieg in den „neuen Alltag

Natürlich weiß ich nicht, wie ich heute in meinem Job ohne den Kurs zurechtkommen würde, aber ich bin mir sicher, dass er mir zumindest in den ersten Monaten extrem geholfen hat. Wenn man z.B. nie geschäftliche Telefonate auf Englisch geführt hat, ist es sicherlich ratsam, im Rahmen eines derartigen Kurses erste Erfahrungen in diesem Bereich zu sammeln, um nicht am ersten Arbeitstag „ins kalte Wasser“ geworfen zu werden.

Enges Zusammenleben erleichtert das Kennenlernen

Für viele Sprachreisende ist natürlich auch die Unterkunft interessant. Ich muss klar sagen, da ich ja von Anfang wusste, dass ich länger in Australien bleiben würde, ging es mir vor allem darum, möglichst schnell viele Kontakte zu knüpfen. Deshalb bot sich für mich an, während des Kurses in einer WG mit anderen Sprachschülern zu wohnen. Unter den vielen neuen Gesichtern, die sich mir gleich am Anfang vorstellten, war sogar ein Belgier, der ebenfalls vorhatte, auf unbestimmte Zeit in Australien zu bleiben. Spätestens, als wir nach Kursende noch für ein paar Wochen das Umland von Sydney zusammen erkundet haben, sind wir richtig gute Freunde geworden. Und wir haben sogar heute noch Kontakt und unternehmen regelmäßig etwas zusammen.

Zusammenfassend kann ich sagen, dass mein Sprachkurs in Sydney wirklich in allen Belangen ein richtiger Erfolg war. Im Nachhinein möchte ich betonen, dass ich nun auch ohne meinen langfristigen Australien-Aufenthalt eine Sprachreise gebucht hätte – obwohl ich mir das im Vorfeld eigentlich nicht vorstellen konnte!

11Nov/150

Sprachreise steuerlich absetzbar?

Sprachschüler mit LehrbüchernReisen und nebenbei noch eine Fremdsprache erlernen? Was einem am Ergreifen einer solchen Gelegenheit oft hindert, ist schlicht eine leere Geldbörse. Dieser Artikel hält deshalb nützliche Informationen bereit, die Ihnen die Finanzierung einer Sprachreise, bzw. deren steuerliche Absetzbarkeit, erleichtern können. Die Betonung liegt allerdings auf „können“, denn jeder Fall steht für sich und sollte im „Ernstfall“ erst von einem Experten geprüft werden.

Was ist eine Sprachreise?

Bevor wir die steuerliche Absetzbarkeit erörtern, klären wir, was eine Sprachreise ist bzw. nicht ist. Eine solche ist zunächst ein Auslandsaufenthalt von einigen Wochen, dessen hauptsächliches Ziel der Spracherwerb und weniger der touristische Aspekt ist. Beliebte Zeiträume sind Schul-/ Semesterferien oder der Urlaub. Eine generelle altersspezifische Begrenzung existiert bei Sprachreisen nicht. Der Unterricht findet an qualifizierten Sprachschulen in überschaubaren Gruppen statt - zugleich besteht die Gelegenheit, die fremde Kultur näher kennenzulernen sowie die neuerworbenen Sprachkenntnisse anzuwenden. Somit ist eine Sprachreise kein Auslandspraktikum bzw. Work&Travel-Aufenthalt. Diese dienen anderen Prioritäten, wie ein bestimmtes kulturspezifisches Berufsumfeld zu erfahren oder die Grenzen der eigenen Selbstständigkeit auszutesten.

Wie vieles heutzutage, lässt sich eine Sprachreise online buchen. Grundsätzlich sollte man darauf achten, dass es unterschiedliche Basispakete gibt. Für Abiturienten gilt besonders, dass sie sich rechtzeitig um die Planung und Buchung der Sprachreise kümmern sollten. Prüfungen und sonstiger Stress erfordern viel Zeit und eine clevere Organisation. Der Stresslevel kann hier auf einem kleinstmöglichen Niveau gehalten werden, indem man vieles im Internet erledigt. So lassen sich etwa Abizeitungen mittlerweile sehr gut online designen und zum Druck in Auftrag geben.

Wie lässt sich meine Sprachreise steuerlich absetzen?

Die Kosten einer Sprachreise betreffen hauptsächlich Kost und Logis, die An- und Abreise sowie die Kurse selbst. Im Einzelfall lässt sich zumindest ein Teil des finanziellen Aufwandes steuerlich in Form von Werbungs-, Betriebs- oder Sonderkosten absetzten - der Kurs selbst und die Lernmaterialien sogar in unbegrenzter Höhe. Die Bedingung dafür ist, dass der Sprachkurs innerhalb der EU erfolgt. Auch können Entscheidungen von Finanzamt zu Finanzamt unterschiedlich ausfallen. Erwachsene können ebenfalls eine Sprachreise steuerlich absetzen - vorausgesetzt, sie begründen sinnvoll, dass der angestrebte Spracherwerb beruflich weiterhilft.

Es gilt zu bedenken, dass die Gesamtkosten einer Sprachreise nie vollständig abgesetzt werden können, da ein Teil der „privaten Lebensführung“ zugerechnet wird. Denken Sie ebenfalls daran, sich Nachweise für das Finanzamt zu sichern. Nur so können Sie sicherstellen, dass ihre Reise nicht als Urlaubsreise ausgelegt wird. Ebenfalls kann eine Bescheinigung des Arbeitgebers helfen, dem Finanzamt die Notwendigkeit einer Sprachreise zu verdeutlichen. Zudem sollten die Kurse mindestens 30 Unterrichtseinheiten à 45 Minuten umfassen.

Zusammenfassend lässt sich sagen, dass eine Beratung hinsichtlich der steuerlichen Absetzbarkeit äußerst sinnvoll sein kann und sich definitiv rechnet. Grundsätzlich gilt, den Nachweis zu erbringen, dass der in Anspruch genommene Sprachkurs überwiegend dem Spracherwerb und nicht urlaubstechnischen Zwecken diente. Es empfiehlt sich, eine Sprachreise schon vorher beim Finanzamt anzukündigen.

25Jun/150

Bildungsurlaub – was viele nicht wissen

Fast alle Bundesländer in Deutschland bieten Bildungsurlaub an. Eine Ausnahme sind nur Thüringen, Sachsen und Bayern. Baden Württemberg ist allerdings ganz neu mit dabei und zwar ab Juli 2015 bietet es ebenfalls Bildungsurlaub an.

Bildungsurlaub ist eine optimale Möglichkeit für die Weiterbildung von Berufstätigen. Arbeitnehmer können sich bis zu 5 aufeinander folgende Tage im Jahr vom Arbeitgeber freistellen lassen und die Zeit in ihre Weiterbildung investieren.

Was sollte man über Bildungsurlaub wissen:

1. Das Gute am Bildungsurlaub ist, dass dieser zusätzlich zum Urlaub genommen werden kann, der für Erholung gedacht ist.

2. Der Bildungsurlaub kann für Sprachreisen genutzt werden. Hierzu gibt es jedoch unterschiedliche Regelungen in den verschiedenen Bundesländern. Zu empfehlen ist, dass man sich bei den Sprachreiseanbietern im Vorfeld über diese informiert.

3. Nicht alle Sprachschulen im Ausland sind für Bildungsurlaub anerkannt.

4. Man braucht immer eine Mindestanzahl an Unterrichtseinheiten pro Woche. Meistens eigenen sich die Intensiv Sprachkurse ganz gut, weil sie mit 30 Unterrichtseinheiten pro Woche absolviert werden können. Eine weitere Möglichkeit wären zusätzliche Privatstunden, falls man 40 Unterrichtseinheiten nachweisen muss.

5. Einige Bundesländer wie Nordrhein Westfalen haben eine Begrenzung, wie weit die Sprachschule entfernt sein darf.

6. Es soll kein Feiertag im Reisezeitraum liegen, zumindest was die Feiertage im Zielland betrifft.

7. Manche Bundesländer erlauben, dass man die jeweils 5 Tage aus zwei Jahren verbindet, so dass man 10 aufeinander folgende Tage Bildungsurlaub nehmen kann.

13Mai/150

Hilfe bei der Sprachreise-Buchung

Hat man sich erst einmal für eine Sprache und eine Destination entschieden, kommt meist die Frage:

Wie finde ich aus der Vielzahl an Angeboten das Richtige für mich? Ist es besser sich direkt eine geeignete Sprachschule zu suchen, über einen Sprachreiseveranstalter zu buchen oder den Service eines Sprachreisevermittlers zu nutzen?

Zunächst einmal: Es gibt für jede Buchungsart Vor- aber auch Nachteile. Möchte man direkt bei der Sprachschule selbst buchen, so ist allein schon die Suche nach dieser eine Herausforderung. Im Internet  gibt es ein derart umfangreiches und unübersichtliches Angebot, dass sich die Suche meist schwierig gestaltet. Zudem ist der Vergleich verschiedener Schulen nur bedingt möglich, denn jede Einrichtung stellt sich online nahezu perfekt dar. Wie vertrauenswürdig sind dabei überhaupt die Kundenrezensionen? Man kann sich kein eindeutiges Bild machen und die Informationen im Internet sind sehr einseitig. Hinzu kommt, dass der Kontakt zur Sprachschule meist nicht in der eigenen Muttersprache möglich ist. Dies könnte insbesondere bei Problemen oder sehr speziellen Fragen ein Hindernis sein. Allerdings hat die Buchung direkt bei der Sprachschule auch ihre Vorteile. So kann man sicher sein, dass man die Originalpreise der Schule bekommt und keine zusätzlichen Vermittlungsgebühren entrichten muss. Obwohl sich dadurch die Suche schwierig gestaltet, hat die Angebotsvielfalt auch etwas Gutes: Die Sprachschule kann so selbst nach den eigenen Kriterien ausgesucht und persönlich kontaktiert werden. Im Gegensatz zur Agenturbuchung sind außerdem erfahrungsgemäß weniger deutsche Kursteilnehmer in der Klasse. Dadurch gerät man nicht in Versuchung, auf die eigene Muttersprache zurückzugreifen, sondern wendet die fremde Sprache kontinuierlich an.

Buchungen bei Sprachreiseveranstaltern sind oft weniger transparent. Auf die eigentlichen Preise der Schule wird in der Regel ein Aufschlag berechnet, der im Endpreis nicht mehr ersichtlich ist. So kommt man nicht selten mit vermeintlichen Rabatten am Ende teurer weg als bei direkten Buchungen über die Sprachschule. Die Veranstalter werben darüber hinaus mit eigenen Sprachschulen, die jedoch in Wirklichkeit eigenständige Schulen sind und lediglich im Rahmen einer Kooperation in Verbindung stehen. Es werden meist die Partnerschulen ausgewählt, die die höchste Provision zahlen. Die vertreibenden Reisebüros kennen oftmals die Kursprogramme und den Ablauf vor Ort nicht genau. Dadurch ist eine individuelle und ausführliche Kundenberatung nur eingeschränkt möglich. Hinzu kommt, dass die Klassen sich vermehrt aus Deutschen zusammensetzen. Ein großer Vorteil der Buchung über einen Sprachreiseveranstalter und Hauptgrund, warum viele diesen Buchungsweg wählen, ist die bequeme und einfache Abwicklung. Die meisten Veranstalter übernehmen die komplette Organisation der Reise, die in nahezu jedem Reisebüro gebucht werden kann. Außerdem gibt es bei Komplikationen einen deutschen Ansprechpartner im Heimatland und es gilt deutsches Recht.

Die Buchung über einen Sprachreisevermittler hat im Vergleich zu den vorangegangenen beiden Möglichkeiten die meisten Vorteile. Es gilt zwar weder deutsches Reiserecht, noch  wird ein Sicherungsschein ausgestellt, aber dieser deckt ohnehin nur das Risiko einer Insolvenz des Sprachreiseveranstalters ab, nicht jedoch das Risiko bei Insolvenz der Sprachschule selbst. Der Vermittler in Deutschland ist ein kompetenter Ansprechpartner im Heimatland, der den Kunden in der Vorbereitung und auch während der Sprachreise - auch bei Unstimmigkeiten mit der Sprachschule - beratend zur Seite steht: eine Beratung vom Spezialisten! Dabei wird der Originalpreis der Schule weitergegeben und keine versteckten Gebühren berechnet. Das Angebot der Sprachreisevermittler besteht aus bereits nach bestimmten Qualitätskriterien ausgewählten Schulen. Anhand aller zusammengefassten Infos, können Sprachinteressierte die für sie passende Schule aussuchen.

9Apr/150

„Sprachen sind mein Beruf“ – Ein Interview mit Barbara R.

Neulich führte Sprachschulvergleich ein Interview mit der Reisebloggerin und Übersetzerin Barbara R. Sie erzählt uns, wie sie gelernt hat und gibt uns Empfehlungen zum Spracherwerb.

Sprachschulvergleich: Hallo Barbara, möchtest du uns erst mal erzählen, wer du bist und was du machst?

Barbara: Gerne! Ich heiße Barbara R., bin 28 Jahre alt und arbeite seit sieben Jahren freiberuflich als Übersetzerin und Dolmetscherin für die Sprachen Englisch, Italienisch und Spanisch. Letztes Jahr habe ich außerdem meinem Reiseblog barbaralicious.com gelauncht. Ich liebe es allgemein, zu reisen, neue Länder und Kulturen kennenzulernen und meine Sprachkenntnisse anzuwenden. Da war es eine logische Konsequenz, dass ich angefangen habe, darüber zu schreiben.

Sprachschulvergleich: Wie bist du denn dazu gekommen, Sprachen zu deinem Beruf zu machen?

Barbara: Gute Frage! Das hat sich mehr oder weniger so entwickelt. In der Schule – ich war auf einem altsprachlichen Gymnasium – hatte ich Latein und Altgriechisch. Ich kann also nicht sagen, dass es für mich immer klar gewesen wäre, dass ich das machen will. Aber meine Mutter ist Italienerin und ich hatte nach meinem Abi das Gefühl, dass es noch so viel über dieses wunderschöne Land und die italienisch Kultur zu erfahren gibt und dass das ein Teil von mir ist. Ein Teil, den ich noch nicht richtig kannte. Also habe ich mich mehr oder weniger spontan für den Studiengang Romanistik eingeschrieben. Da ich neben Italienisch eine zweite romanische Sprache studieren musste, habe ich wahllos Spanisch gewählt.

Sprachschulvergleich: Wahllos? *lacht* Das ist ja lustig! Und wie ging es dann weiter?

Barbara: Ich habe beide Sprachen lieben gelernt! Viel mehr als ich es erwartet hatte. Das Lernen fiel mir leichter als vielen meiner Kommilitonen. Nebenbei fing ich an auf der Messe in Frankfurt zu arbeiten. So kam ich ganz zufällig erst zum Dolmetschen und dann auch zum Übersetzen. Dann habe ich mich sehr schnell selbstständig gemacht. Nach dem Magister in Romanistik habe ich noch einen Master in Konferenzdolmetschen und Fachübersetzen gemacht, um meine Ausbildung abzurunden.

Sprachschulvergleich: Cool! Aber bringst du die Sprachen nicht manchmal durcheinander? Italienisch und Spanisch sind doch total ähnlich!

Barbara: Naja, also ich würde lügen, wenn ich sagen würde, dass das nie passiert. Aber das ist schon eher selten. Es passiert viel häufiger, dass ich mich mit einer meiner anderen Sprachen rette, wenn ich mal ein Wort nicht weiß – denn ja: auch Übersetzer sind keine wandelnden Wörterbücher. Das funktioniert ganz gut. Auch nicht immer, aber einen Versuch ist es ja Wert, oder?

Sprachschulvergleich: Stimmt! Hast du diesbezüglich eine lustige Geschichte für uns?

Barbara: Wenn du so fragst… Im Prinzip sogar mehrere! Aber die lustigste war an meinem ersten Tag meines Auslandspraktikums in Spanien. Ich habe dort in einer WG gewohnt und meine Mitbewohner sagten, ich könne mich gerne am Kühlschrank bedienen und am nächsten Tag in Ruhe einkaufen gehen. Also schaute ich hinein, holte ein paar Sachen raus und suchte erfolglos die Butter. Begriffe aus dem Haushalt hatte ich zuvor nie gebraucht, also versuchte ich meinen „Trick“ und benutzte das italienische Wort für Butter, um zu fragen, ob sie welche da haben: „Teneis burro?“ Ich blickte in sehr erstaunte Gesichter… Denn burro heißt auf Spanisch nicht Butter, sondern Esel!

Sprachschulvergleich: Und wie hältst du deine Fremdsprachenkenntnisse auf einem guten Stand?

Barbara: Oh, da gibt es viele Möglichkeiten: das Beste ist natürlich, regelmäßig in die entsprechenden Länder zu reisen. Aber heutzutage gibt es noch so viele andere Wege. Zum Beispiel kann man viele Fernsehsendungen online sehen. Sowohl das spanische als auch das italienische Fernsehen bieten das an. Teilweise im Live Stream, teilweise Aufzeichnungen in einer Mediathek. Auch Webradio hören hilft, ein Ohr für die alltägliche Sprache zu bekommen. Außerdem habe ich mir angewöhnt, Bücher nur noch in Originalsprache zu lesen. Das erweitert den Wortschatz ungemein!

Sprachschulvergleich: Hast du schon mal eine Sprachreise gemacht?

Barbara: Oh ja! Nach Nizza. Das war eine tolle Zeit und ich würde es jederzeit sofort wieder tun. Mein Praktikum in Spanien habe ich außerdem in einer Sprachschule gemacht. Ich liebe die internationale Atmosphäre dort. Und ich finde es toll, wenn man in einer Familie vor Ort untergebracht ist und auf diese Weise mit den Menschen vor Ort in Kontakt kommt.

Sprachschulvergleich: Vielen Dank für das Interview, Barbara! Wir haben uns sehr gefreut, dass du dich dafür bereit erklärt hast, ein paar deiner Tricks und Erfahrungen mit uns zu teilen!

Barbara: Gerne! Hat mich auch gefreut.

Die Bildrechte liegen bei BarbaraLicious

18Feb/150

Wie lang soll eine Sprachreise sein?

Auf Sprachreisen gemeinsam lernenSie wollen eine Sprachreise machen, aber Sie wissen nicht, wie lange? Im Folgenden möchten wir diese Frage beantworten.

Die Minimumdauer einer Sprachreise ist eine Woche. Deshalb bieten viele Schulen Kurse an, die jeden Montag starten. Grundsätzlich ist eine Woche Sprachreise besser als gar keine Sprachreise. Das ist eine gute Möglichkeit Ihre Sprachkenntnisse zu erfrischen. Zudem können Anfänger viel schneller in die Sprache einsteigen. Sie machen etwas Sinnvolles in Ihrem Urlaub und lernen die Kultur und die Menschen in dem bestimmten Land wirklich kennen. Für diese kurzen Sprachreisen eignen sich aber nicht alle Destinationen. Gut ist, wenn Sie innerhalb Europas reisen, in Länder, die Sie mehr oder weniger schon etwas kennen. Eine kurze Sprachreise ist eine gute Möglichkeit, sich ein Bild über das Leben in einem Land zu verschaffen und für sich zu entdecken, ob Sie doch länger bleiben oder sogar wieder kehren möchten.

Am sinnvollsten sind Sprachreisen zwischen 2 bis 4 Wochen und 3 Monaten, weil Sie innerhalb dieser Zeit verschiedene Sprachlevels an der Sprachschule durchgehen können. Erfahrungsgemäß braucht man circa vier Wochen, um sein Sprachlevel zu verbessern. Zudem wird Ihr Auslandsaufenthalt von potentiellen Arbeitgebern sehr gut angesehen. Sie haben auch genügend Zeit, sich einzuleben und sich vor Ort über Möglichkeiten zu informieren, wenn Sie beispielsweise in dem Land studieren möchten oder arbeiten möchten. Diese Sprachreisen können Sie dank der längeren Dauer auch in Ländern wie USA, Kanada, Australien, Neuseeland etc. machen. Ihre Reise in entfernte Länder lohnt sich vollkommen, denn Sie haben auch genügend Zeit, innerhalb des Landes verschiedene Ausflüge und Trips zu unternehmen. Für solche Sprachreisen brauchen Sie aber natürlich auch das entsprechende Budget.

Natürlich können Sie eine Sprachreise auch sechs Monate oder länger machen. Das sollten Sie aber mit einem bestimmten Ziel machen. Ein Beispiel wäre das Programm „Akademisches Jahr“, die an Sprachschulen in den USA angeboten wird. Das ist ein Langzeitprogramm und bereitet Sie für das Studium an einer amerikanischen Universität vor. Eine solche Sprachreise macht Sinn, nur wenn Sie wirklich dort studieren wollen.

Je nachdem welches Ziel Sie verfolgen, kann Ihre Sprachreise bezüglich der Dauer variieren. Unabhängig aber davon ist eine Sprachreise immer eine sehr bereichernde Erfahrung.

14Jul/140

Olé – Spanischkurse unter südlicher Sonne!

Lieben Sie die temperamentvolle spanische Sprache? Möchten Sie Ihre Spanisch-Kenntnisse aus beruflichen Gründen verbessern - oder einfach im Urlaub mit den Einheimischen besser ins Gespräch kommen? Dann sind Spanischkurse an einem attraktiven Urlaubsziel in Südeuropa oder Mittelamerika für Sie die erste Wahl! Das zu den wichtigsten Weltsprachen zählende Spanisch lernen Sie am besten in einem der bewährten Spanischkurse in Spanien, Mexiko, Argentinien oder Costa Rica. Diese Länder gehören zu den beliebtesten Ländern für Spanisch Sprachreisen. Eine Möglichkeit das Maximale aus seiner Sprachreise rauszuholen, ist die Teilnahme an einem Sprachkurs an einer renommierten und vor allem kleineren familiengeführten Sprachschule. Hier ist der Vorteil, dass die hoch qualifizierten Sprachlehrer über langjährige Erfahrung im Unterrichten der spanischen Sprache in einer internationalen Gruppe besitzen. Die Lehrer kreieren einen motivierenden Unterricht, der sich an den individuellen Voraussetzungen und Lernzielen jedes einzelnen Teilnehmers orientiert. Da die Spanischkurse in kleinen Gruppen stattfinden, haben die Sprachschüler ausgiebig Gelegenheit, sich aktiv am Unterricht zu beteiligen und Ihre Sprachkenntnisse zu trainieren. Auch während der Freizeit können Sie die soeben erlernten Vokabeln und Grammatikformen in Spanien, Mexiko, Argentinien, Costa Rica oder bei einer Gruppenrreise nach Ecuador quasi an jeder Ecke an den Mann bringen und vertiefen. Da sich die neuen Sprachkenntnisse dabei mit angenehmen Urlaubserlebnissen verbinden, bleiben sie besonders gut im Gedächtnis haften und lassen sich später leicht in Erinnerung rufen.

29Apr/140

Französisch lernen in Lyon

Französisch lernen in fRankreichLyon - „Stadt des Lichts“ und begehrtes Ziel für Sprachreisen – eine reizvolle Destination durch und durch!

Lyon, die zweitgrößte Stadt Frankreichs, ist die Hauptstadt der Region Rhône-Alpes und liegt im Osten des Landes. Ihre sehenswerte Altstadt zählt zum UNESCO Weltkulturerbe. Die zahlreichen weiteren Sehenswürdigkeiten liegen alle sehr nah beieinander, so kann man die faszinierende Stadt wunderbar zu Fuß erkunden. Lyon ist eine traditionelle Universitätsstadt – von ihren 475.000 Einwohnern sind etwa 120.000 Studenten.

Ob Geschichte, regionale Küche oder Shopping – in Lyon gibt es nach den Sprachkursen für Jeden etwas zu entdecken. Die Sprachschule ist praktischer Weise nur wenige Gehminuten von der Altstadt entfernt. Hier kann man sich wunderbar durch die vielen kleinen Gassen treiben lassen. Eines der Highlights ist beispielsweise die imposante Basilika Notre-Dame de Fourvière, von deren Standort, auf dem gleichnamigen Hügel, man einen großartigen Ausblick auf die Stadt genießen kann.

Wer zum Lernen oder einfach nur als Tourist in Lyon ist, kommt an einer Berühmtheit der Stadt nicht vorbei: Paul Bocuse. Auch wenn man dem berühmten Sternekoch nicht persönlich begegnen mag, in Sachen Qualität und regionale Küche hat er auf jeden Fall seine Spuren hinterlassen. Dass erkennt man auch an er hohen Restaurantdichte der Stadt. Egal ob man in einem Sternerestaurant oder einem preiswerten Bistro essen geht, die regionalen Käse- und Wurstspezialitäten sowie den guten Wein, sollte man auf jeden Fall probieren.

Wie die Sprachschulstädte Paris, Nizza und Montpellier wird natürlich auch die neue Sprachschule in Lyon den hohen Qualitätsansprüchen deutscher Sprachschüler gerecht – sowohl was die Lehrer als auch die Lernmethoden angeht: Man lernt in kleinen Gruppen, nimmt an Übungen wie Rollenspielen oder Diskussionen teil und nutzt multimediale Materialien wie Videos, Spiele, Zeitungsartikel oder Songtexte.

27Mrz/140

Ausflug nach Gozo – Englisch auf der Schwesterinsel Maltas

Ausflug zur kleinen, schönen Schwester - ein Erfahrungsbericht

Gozo erlebenAnfang letzten Jahres war ich für einen Sprachkurs zwei Wochen auf Malta. Ich habe mich dort sehr wohl gefühlt und natürlich auch viel gelernt – deshalb war ich ja da. Trotzdem möchte ich hier aber von einem meiner schönsten Erlebnisse erzählen. Und das war nicht auf Malta, sondern auf der Schwesterinsel Gozo.

Gozo ist die mittelgroße, der aus drei Inseln bestehenden, Maltesischen Inselgruppe. Macht man Urlaub auf Malta, kann man viele schöne Ausflüge machen, aber nach Gozo rüberzufahren ist wirklich ein Highlight. Ich nahm an, dass das gesamte kulturelle Leben auf der Hauptinsel konzentriert ist – vor allem auch in geschichtlicher Hinsicht. Deshalb war ich von meinem Tagesausflug nach Gozo sehr überrascht. Wenn man sich die Sehenswürdigkeiten der Insel anschaut, wird vor allem deutlich, dass es neben der Kolonialgeschichte der Griechen, Römer und zuletzt der Engländer, noch einiges mehr gibt. Auf Gozo kannst Du Tempel entdecken, die man schon vor den Griechen und den Phöniziern gebaut hat. Ich war vollkommen begeistert, auf Steinen herumzulaufen, die schon vor 5800 Jahren zu einem Tempel gehörten.

Gozo in grünAußerdem hat die Insel eine viel ruhigere Atmosphäre als ihre große Schwester Malta. Das liegt zum Beispiel auch daran, dass sie nicht so touristisch überlaufen und auch nicht so sehr bevölkert ist. Auch kam mir Gozo etwas grüner vor als Malta. Und wie mir später unser Guide erklärte, hatte ich damit recht: Auf der felsigen Insel konnte sich mehr fruchtbarer Boden ablagern als auf der Nachbarinsel. Und sie hat auch mehrere natürliche Süßwasserquellen. Vor allem im Frühjahr sieht man also, dass es hier fruchtbarer und lebendiger ist. Gozos ursprüngliche Dörfer und die Hauptstadt Victoria sind natürlich auch einen Besuch wert. Oder aber, man verbringt hier gleich seinen ganzen Urlaub. Übrigens gibt es hier ebenfalls eine Sprachschule. Die kleine überraschende Insel ist also nicht nur für einen Tagesausflug zu empfehlen.

29Nov/130

Madrid: der perfekte Ort für einen spanischen Sprachschulbesuch

Sprachschulen in MadridMadrid ist der ideale Ort, um die temperamentvolle Sprache Spaniens zu erlernen oder vorhandene Spanisch-Kenntnisse auf Vordermann zu bringen. Trotz aller touristischen Einflüsse hat sich die iberische Metropole ihren ursprünglichen Charakter bewahrt – vom typischen Lebensgefühl über Sprache und Musik bis hin zu Kunst und Architektur. Bei Sprachreisen in die spanische Hauptstadt lernt man daher nicht nur Vokabeln und Grammatikformen, sondern gewinnt außerdem einen authentischen Eindruck von Land und Leuten.

Die Besonderheiten der verschiedenen Stadtteile Madrids lassen sich besonders gut bei ihren Festen erleben – etwa bei der „Día del Orgullo Gay“ im Schwulenviertel Chueca und bei der „Verbena de la Paloma“ in La Latina. Die Vielfalt ganz Spaniens spiegeln u.a. andalusische Flamenco-„Tablaos“, asturische Cider-Bars sowie baskische und galizische Fischrestaurants wider. Wer sich auf kulinarischem Wege der Hauptstadt selbst nähern will, dem sei der berühmte Kichererbseneintopf „Cocido madrileño“ empfohlen.

Attraktive Ziele nur einen Katzensprung entfernt

Die Hauptstadt SpaniensDas vielfältige Kultur- und Freizeitangebot Madrids macht es zu einem Vergnügen, die frischen Sprachkenntnisse in der Praxis zu erproben. Kunstliebhaber zieht es in den Prado, das Thyssen-Bornemisza Museum und das Museum Reina Sofia. Bei Naturfreunden stehen die Madrid flankierenden Sierras Guadarrama und Gredos hoch im Kurs; Ski fahren kann man im 50 Kilometer entfernten Navacerrada.

Wer sich für spanische Geschichte interessiert, kann Tagesausflüge zu traditionsreichen Orten wie Toledo, Segovia und Avila unternehmen. Auch für Exkursionen nach Valencia, Sevilla und Barcelona ist die Hauptstadt ein idealer Ausgangspunkt. Kann man sich einen besseren Standort für eine Spanisch-Sprachschule vorstellen?