Sprachreisen und Sprachschulen Tipps und Tricks mit denen man jede Sprache lernt

16Jan/170

Sprachreisen ins englischsprachige Ausland – Welche Möglichkeiten gibt es?

Gerade in der Weshutterstock_453746197ltsprache Englisch sind ausgeprägte Sprachkenntnisse heutzutage Pflicht, um auf dem hart umkämpften Arbeitsmarkt konkurrenzfähig zu bleiben. Eine Sprachreise ist deshalb für viele angehende Berufstätigte oder bereits fest angestellte Arbeitnehmer ein beliebtes Mittel, sich weiterzubilden. Bedingt durch die weltweite Verbreitung des Englischen bieten sich hierfür viele verschiedene Länder an, von denen wir euch im Folgenden einige vorstellen möchten.

  • England: Der Klassiker schlechthin ist natürlich das Mutterland der Weltsprache, da dort das „sauberste“ Englisch gesprochen wird. Beliebte Ziele für Sprachreisen sind vor allem die an der Südküste gelegenen Städte Brighton und Bournemouth, die bekannten Hochschul-Standorte Cambridge und Oxford sowie die Hauptstadt London. Letztere ist eine richtige Weltstadt und bekannt für ihr mondänes Image, das ihr durch das dort ansässige Königshaus verliehen wird.
  • Die anderen Landesteile Großbritanniens und Irland: Doch auch der Rest der britischen Inseln bietet mit seinen Metropolen Cardiff (Wales), Edinburgh und Glasgow (Schottland), Belfast (Nordirland), Dublin und Cork (Irland) interessante Reiseziele für eine Sprachreise, die allesamt qualitativ hochwertige Sprachschulen beherbergen.
  • Malta: Die ehemalige britische Kolonie bietet in Europa die einzige Möglichkeit, einen Englischkurs mit einem erholsamen Urlaub bei mediterranen Temperaturen zu verbinden. Die 1964 unabhängig gewordene Mittelmeerinsel hat ihr britisches Erbe bis heute erhalten, sodass Englisch immer noch fest im Alltag verankert ist und von jedem Malteser gesprochen wird. Da die Lebenshaltungskosten und damit verbunden die Kurspreise deutlich niedriger sind als in Großbritannien, ist es auch ein relativ günstigstes Sprachreiseziel.
  • Nordamerika: Doch auch Übersee bietet zahlreiche Möglichkeiten, die eigenen Englischkenntnisse zu verbessern. Vor allem die USA sind in dieser Hinsicht beliebt. Jede Metropole verfügt dort über eine Vielzahl an Sprachschulen. New York, Boston, Miami, Dallas, Las Vegas, Los Angeles, San Francisco oder Honolulu – in den USA sollte aufgrund der Größe des Landes so gut wie jeder fündig werden, der auf der Suche nach einer geeigneten Sprachschule samt lehrreichem Englischkurs ist. Aber auch Kanada, der nördliche Nachbar der USA, verfügt in Metropolen wie Toronto, Vancouver oder Montreal (Besonderheit: viele Einrichtungen bieten dort Englisch- und Französischkurse an) über viele zertifizierte Sprachschulen, die sich für Sprachreisen eignen.
  • Südliche Hemisphäre: Auf der Südhalbkugel liegen ebenso einige englischsprachige Länder, die zu einem Sprachkurs einladen. Die bekanntesten sind Südafrika, Neuseeland und Australien, welche neben erstklassigen Sprachkursen vor allem mit einer atemberaubenden Natur- und Pflanzenwelt überzeugen. Wer dorthin reist, sollte aber darauf achten, dass die dortigen Jahreszeiten den unseren entgegengesetzt sind. Wenn wir auf der Nordhalbkugel Sommer haben, ist südlich des Äquators Winter.
  • Sonstiges: Die englischsprachige Welt bietet natürlich auch noch eine Vielzahl weiterer Reiseziele für Sprachkurse. Die nachfolgende, aber weitem nicht vollständige Aufzählung soll euch als kleine Hilfestellung dienen: Indien, Singapur, Jamaica oder die Bahamas. Weitere Länder findet ihr hier.

Ihr seht, der englische Sprachraum ist aufgrund der ehemaligen britischen Kolonialpolitik unfassbar groß und bietet unzählige Möglichkeiten, die eigenen Sprachkenntnisse zu verbessern. Bei so vielen Sprachreisezielen sollten doch eigentlich alle Geschmäcker abgedeckt sein, oder?

1Dez/160

Bildungsurlaub für eine Sprachreise nehmen

Auf SprachreisenWer heutzutage über Kenntnisse in verschiedenen Sprachen verfügt, hat es im Berufsleben häufig leichter. Oft genug fehlt im Alltag jedoch die Zeit, seine Fähigkeiten in diesem Bereich zu verbessern oder gar zu vertiefen. Sprachreisen sind daher eine geeignete Wahl, um in einem entspannten Umfeld positive Lerneffekte zu erzielen.

Bestimmungen der Länder

Unter bestimmten Voraussetzungen kann für eine Sprachreise sogar Bildungsurlaub beantragt werden. Dafür muss die ausgewählte Sprachschule als Bildungseinrichtung anerkannt sein. Jedes Bundesland besitzt eigene Regelungen, in welcher Form der Unterricht erfolgen soll und welche Anbieter zugelassen sind. Grundsätzlich müssen mindestens 30, in Niedersachsen sogar 40 Unterrichtsstunden pro Woche absolviert werden.

Was ist Bildungsurlaub?

Der Bildungsurlaub dient der beruflichen Weiterbildung. Es besteht ein gesetzlicher Rechtsanspruch, wenn der Vollzeitbeschäftigte seit mindestens sechs Monaten in einem Unternehmen tätig ist. Die genauen Details sind in den jeweiligen Bildungsurlaubsgesetzen verankert. Ausnahmen bilden nur Bayern und Sachsen, da dort kein derartiges Gesetz und somit auch kein Anspruch existieren. Über alternative Weiterbildungsmaßnahmen finden Sie weiterführende Informationen unter www.jobfibel.com.

Vorteile nutzen

Pro Jahr stehen Arbeitnehmern fünf Werktage Bildungsurlaub zu. Es gibt jedoch die Option, zwei nacheinander folgende Jahre zusammenzufassen, sodass insgesamt zehn Arbeitstage verfügbar wären. Insbesondere für eine Sprachreise lohnt sich dieser Zeitraum, um intensive Kenntnisse im jeweiligen Kurs zu erlangen. Der Antrag auf Bildungsurlaub sollte frühzeitig beim Arbeitgeber eingehen. Der gewünschte Termin kann lediglich aufgrund dringender betrieblicher Gründe verschoben werden. Während der Freistellung erhalten Sie weiterhin Ihr normales Gehalt. Anerkannte Sprachreisen als eine Form der Weiterbildung können Sie bei Ihrer Steuererklärung geltend machen.

22Aug/160

Sprachen lernen – Einfach Sprechen!

Die effektivste Art, Sprachen zu lernen ist viel zu sprechen.
Aber warum ist das so?

Studien zeigen, dass 95% derjenigen, die eine Sprache während eines Aufenthalts in einem fremden Land lernen, die Sprache viel besser sprechen und verstehen.

SpanienWenn ich mich an mein Erasmusjahr im wunderschönen Valencia in Spanien erinnere, dann fällt mir eines auf: Obwohl ich in der Schule und mit vorherigen Sprachkursen keinerlei Erfolge hatte, konnte ich nach 6 Monaten in Spanien fließend Spanisch sprechen. Andere Freunde, die mit mir in Spanien waren, haben die Sprache leider nie gelernt. Die Kenntnisse reichten zwar für’s Bestellen von Bier, aber ein schönes Gespräch auf einer spanischen Veranda mit spanischen Freunden während eines atemberaubenden Sonnenuntergangs war leider vollkommen unmöglich.

Viele lernen in ihrem Erasmusjahr nichts außer Trinkspiele.

Der große Unterschied zwischen denen, die Sprachen gut lernen und allen anderen, die es ein Leben lang erfolglos versuchen, ist der intensive Kontakt mit der Wunschsprache.

Die beste Methode ist die Liebe. Wer in einer aufregenden Beziehung die fremde Sprache täglich spricht, lernt so rasend schnell, dass die Wissenschaft sich diese Erfolge lange Zeit kaum erklären konnte.

Heutzutage ist klar, wer Sprachen lernen will, muss diese sprechen, täglich und so viel wie möglich. Das Sprechen einer Sprache ist eine so intensive Aufgabe für das menschliche Gehirn, dass sich schnell Millionen von neuen neuronalen Verknüpfungen im Gehirn bilden. Umso mehr Verknüpfungen im Gehirn entstehen, umso besser kann man neu Gelerntes anwenden.

Die drei besten Methoden um Sprachen zu lernen sind:

  • Wohne in deinem Wunschland
    • Die Sprache täglich sprechen
    • Beziehung in deiner Wunschsprache
  • Sprachreisen in dein Wunschland
    • Aufregende Umgebung und tägliches Anwenden
    • Wichtig: Kein DEUTSCH sprechen
  • Sprachpartner, um die neue Sprache regelmäßig zu sprechen
    • Suche dir jemanden, der deine Wunschsprache spricht und deine Muttersprache lernen möchte
    • Im Café kann man dann gemütlich beide Sprachen üben

Es gibt derzeit unzählige Angebote zum Sprachen lernen. Beachte aber, dass bei deinem Sprachkurs ein klarer Fokus auf das Sprechen gelegt wird. Gerade als Anfänger ist das Erlernen von Grammatik und stures Vokabelpauken oft Zeitverschwendung. Schnell verliert man die Lust an der neuen Sprache.

Wäre es nicht schön, wenn man von Anfang an lossprechen könnte? - Genau das solltest du auch machen - Sprich die Sprache von Anfang an. Führe kleine Gespräche mit dir selbst, unter der Dusche oder beim Spazieren. Das klingt vielleicht ein wenig abgedreht, aber du weißt ja; Genie und Wahnsinn gehen Hand in Hand.

Ein oft unterschätztes Problem beim Sprachen lernen ist das Vergessen von bereits Gelerntem. Kennst du das? Nach ein paar Monaten Sprachkurs kannst du ein wenig sprechen und schreiben, aber schon nach wenigen Wochen Pause scheint all das mühsam Erlernte wieder vergessen. Im Amerikanischen sagt man: USE IT OR LOSE IT! - Was so viel bedeutete wie: WENDE DIE SPRACHE REGELMÄßIG AN, ANSONSTEN VERGISST DU WIEDER ALLES.

FlaggenHeinrich Schliemann, der Entdecker Trojas, hatte seiner Zeit kein Geld für Sprachunterricht und brachte sich alle seine Sprachen selber bei. Er lernte 20 und mehr Seiten seines Lieblingsbuchs in der neuen Sprache auswendig und sagte den Text täglich auf.

Sieben Jahre später konnte Heinrich Schliemann sich fließend in mehr als 15 Sprachen verständigen. Das ist ein wunderbares Beispiel, wie schnell und einfach man neue Sprachen lernen kann, wenn man viel spricht.

 

Viel Erfolg!

Artikel verfasst von:

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15Jun/160

Herkömmlicher Sprachunterricht vs. alternative Unterrichtsmethoden – Was bringt mehr?

Spanischunterricht in Sevilla

Sprachschule Sevilla

Viele unserer Blogleser haben sich zu Schulzeiten im Fremdsprachenunterricht sicherlich des Öfteren Folgendes gedacht: „Warum muss ich wissen, wie man in Französisch das Futur II bildet – das benutzt sowieso kein Mensch?!“ oder „Die dritte Vergangenheit in Englisch?! Die ist doch vollkommen überflüssig“.

Vorab möchten wir betonen, dass wir an dieser Stelle nicht den deutschen Schulunterricht in Frage stellen. Dennoch ist es im Sinne der Neutralität unsere Pflicht, auch Missstände anzusprechen. Deshalb müssen wir uns eingestehen, dass die oben genannten Gedankengänge nicht unbegründet sind und das „sture Grammatikpauken“ nicht immer sinnvoll ist. Wer weiß, wie ein für den Fremdsprachenunterricht genutztes Deutschbuch aussieht und die dortigen Grammatikregeln mit seinen eigenen Sprachgebrauch vergleicht, wird uns in dieser Hinsicht zustimmen. Es drängt sich also der Verdacht auf, dass im „herkömmlichen“ Sprachunterricht viel Zeit für unnötige Dinge vergeudet wird und das Sprechen und Hören der Sprache – also das wirklich Wichtige – zu kurz kommt.

Die Frage ist auch, ob diese „Art“ des Sprachen Lernens überhaupt „natürlich“ ist und das menschliche Gehirn dafür geschaffen ist. Eine klare Antwort kann man darauf selbstverständlich nicht geben, fakt ist aber, dass sie für unser Gedächtnis zumindest ungewohnt ist. Unsere Muttersprache haben wir schließlich auch nicht mit dieser Methode gelernt, sondern äußerst erfolgreich lediglich durch Sprechen und Zuhören. Deshalb hat sich dieser Lernansatz in der jüngeren Vergangenheit folgerichtig auch im Fremdsprachenunterricht zunehmend etabliert und ist als „Immersions-Methode“ anerkannt. „Immersion“ stammt aus dem Lateinischen und kann mit „Eintauchen“ übersetzt werden – das heißt, man kommt somit nicht „nur“ mit der Sprache in Berührung, sondern wird so gesehen sogar ein Teil von ihr.

Der Unterricht erfolgt in diesem Fall ausschließlich in der zu erlernenden Fremdsprache ohne zusätzliche Erklärungen auf Deutsch. Man „hängt sich also nicht daran auf“, ob der Sprachschüler in seinem zuletzt gesprochenen Satz das Verb im Konjunktiv II in der 3. Person Plural richtig konjungiert hat, sondern setzt den Fokus auf den praktischen Gebrauch der Sprache. In den meisten ausländischen Sprachschulen, die man im Rahmen von Sprachreisen besuchen kann, hat sich diese Unterrichtsmethode übrigens schon vor einiger Zeit durchgesetzt, was deren positiven Effekt unterstreicht. Man darf also gespannt sein, wie sich deren Stellenwert in naher Zukunft auf den Unterricht in Deutschland auswirkt.

Abschließend sollte ihr aber bedenken, dass ein auf das Auswendiglernen von Grammatikparagraphen und –regeln zugeschnittener Fremdsprachenunterricht sicherlich nicht optimal ist, aber mit der nötigen Motivation dennoch hilfreich sein kann. Also bleibt auch im heimischen Sprachkurs mit Elan bei der Sache, aber haltet auch Ausschau nach alternativen Weiterbildungsmöglichkeiten!

3Mai/160

Erfahrungsbericht einer Sprachreise nach Sydney

Skyline Sydney Harbour Bridge

Skyline Sydney

Drei Jahre ist es mittlerweile her, dass ich nach einigen Monaten erfolgloser Jobsuche in Deutschland etwas ganz Anderes machen wollte und mich auf dem internationalen Arbeitsmarkt umgesehen habe. Nach kurzer Suche wurde ich dann tatsächlich in Sydney in einer Marketing-Agentur fündig und habe mich dort im Februar 2013 niedergelassen. Vor Start des neuen Jobs musste ich aber noch dringend mein Englisch etwas aufpolieren und habe deshalb noch einen einmonatigen Business-Englischkurs in einer Sprachschule in Sydney besucht. Im folgenden Erfahrungsbericht möchte ich für euch anschaulich zusammenfassen, wie es mir währenddessen und im Nachhinein ergangen ist.

Auch wenn mein Aufenthalt in Sydney keine Sprachreise im wörtlichen Sinne ist, da ich ja seitdem nie heimgeflogen bin und ich ihn deshalb lediglich als „Sprachkurs im Ausland“ bezeichnen würde, bin ich mir sicher, dass er vielen an Sprachreisen Interessierten eine Hilfe sein kann.

Buchung über Sprachreise-Anbieter ist empfehlenswert

Grundsätzlich solltet ihr natürlich nicht auf „gut Glück“ ins Ausland reisen und euch nicht erst vor Ort nach Sprachschulen umschauen, sondern bereits im Vorfeld in der Heimat nach geeigneten Schulen suchen. Besonders hilfreich können dabei deutsche Sprachreisen-Anbieter sein, auf deren Websiten ihr euch über Sprachschulen in allen erdenklichen Ländern informieren könnt. Der Vorteil ist die Fachkompetenz der Angestellten, die euch hilft, eine qualitativ hochwertige und für euch passende Sprachschule zu finden. Für viele Sprachreisende ist es vielleicht auch seriöser, einen Geldbetrag an eine deutsche Firma überweisen zu können und nicht direkt an eine Sprachschule auf der anderen Seite der Erde in Australien, Südafrika oder wo immer ihr auch hin wollt. Der Anbieter der Sprachreisen ist dann für euch auch der erste Ansprechpartner und erledigt sämtlichen Schriftverkehr, sodass ihr euch um nichts weiter kümmern müsst.

Sprachreisen rentierten sich für alle, die eine Sprache lernen

Wie ich eingangs bereits erwähnt habe, bieten eigentlich alle Sprachschulen auch spezielle Businesskurse an. Aber natürlich ist die Bandbreite des Angebots riesig und für alle Bedürfnisse sind Sprachkurse vorhanden, egal ob zur Prüfungsvorbereitung, spezielle Kurse für Lehrer oder schlicht der herkömmliche Standardkurs – hier wird also jeder von euch fündig! Das ist auch das Gute an einer Sprachreise, denn durch die Vielzahl an verschiedenen Kursen ist sie praktisch für alle, die gerade eine Sprache lernen, geeignet.

Interessanter Englischkurs

Aber jetzt zurück zu meinem Sprachkurs: Ab Anfang Februar 2013 belegte ich also einen Kurs für Business-Englisch. Schnell fiel mir auf, dass selbst in der kleinen Gruppe von zehn Sprachschülern viele verschiedene Nationalitäten vorhanden waren und auch alle den Englischkurs aus unterschiedlichen Gründen besuchten. Manche schlicht, um die Karrierechancen und das Allgemeinwissen zu verbessern, andere für eine Prüfung in der Heimat und wiederum andere wie ich als eine Art Vorbereitung auf das „neue Leben“ in Down Under. Nun, ich muss sagen, dass gerade diese Mischung ideal war, da sie für viel Gesprächsstoff im Kurs sorgte.

Der Sprachkurs an sich war seitens der muttersprachlichen Englischlehrer auch äußerst interessant gestaltet. Man hat echt richtig gemerkt, dass sie den Unterricht nicht nur abhalten, weil es „ihr Job“ ist, sondern weil sie wirklich Spaß daran haben, uns etwas beizubringen. Das hat natürlich auch auf uns abgefärbt, denn so waren wir Sprachschüler auch gleich mit mehr Elan und Freude bei der Sache! Ich habe auch den Eindruck, in den vier Wochen viel gelernt zu haben. Speziell im Bereich Fachausdrücke aus dem Business-Bereich und Präsentationen halten kommt es mir so vor, als wüsste ich deutlich mehr als vorher.

Sprachkurse erleichtern den Einstieg in den „neuen Alltag

Natürlich weiß ich nicht, wie ich heute in meinem Job ohne den Kurs zurechtkommen würde, aber ich bin mir sicher, dass er mir zumindest in den ersten Monaten extrem geholfen hat. Wenn man z.B. nie geschäftliche Telefonate auf Englisch geführt hat, ist es sicherlich ratsam, im Rahmen eines derartigen Kurses erste Erfahrungen in diesem Bereich zu sammeln, um nicht am ersten Arbeitstag „ins kalte Wasser“ geworfen zu werden.

Enges Zusammenleben erleichtert das Kennenlernen

Für viele Sprachreisende ist natürlich auch die Unterkunft interessant. Ich muss klar sagen, da ich ja von Anfang wusste, dass ich länger in Australien bleiben würde, ging es mir vor allem darum, möglichst schnell viele Kontakte zu knüpfen. Deshalb bot sich für mich an, während des Kurses in einer WG mit anderen Sprachschülern zu wohnen. Unter den vielen neuen Gesichtern, die sich mir gleich am Anfang vorstellten, war sogar ein Belgier, der ebenfalls vorhatte, auf unbestimmte Zeit in Australien zu bleiben. Spätestens, als wir nach Kursende noch für ein paar Wochen das Umland von Sydney zusammen erkundet haben, sind wir richtig gute Freunde geworden. Und wir haben sogar heute noch Kontakt und unternehmen regelmäßig etwas zusammen.

Zusammenfassend kann ich sagen, dass mein Sprachkurs in Sydney wirklich in allen Belangen ein richtiger Erfolg war. Im Nachhinein möchte ich betonen, dass ich nun auch ohne meinen langfristigen Australien-Aufenthalt eine Sprachreise gebucht hätte – obwohl ich mir das im Vorfeld eigentlich nicht vorstellen konnte!

18Mrz/160

Das Lernklima als entscheidende Motivationshilfe beim Sprachen lernen

Sprachschüler am Strand von Costa Rica

Sprachschüler am Strand von Costa Rica

Denkt man heutzutage an „Schule“, kommen einem Begriffe wie „Betonbunker“, „Lernstress“, „Klausuren“ oder „Hausaufgaben“ in den Sinn – also nichts, das man mit positiven Eindrücken verbindet. Dies liegt vor allem daran, dass wir in Deutschland häufig mit einem unangenehmen Lernklima in Berührung kommen.

Dies lässt sich allerdings leicht umgehen, wenn man sich für eine Sprachreise entscheidet. Gerade durch die weltweite Verbreitung einiger Sprachen lässt sich bspw. oftmals unter Palmen am Stand eine paradiesische Lernatmosphäre schaffen. So besteht z.B. die Möglichkeit, in Karibikstaaten wie Mexiko oder Costa Rica Spanisch zu lernen oder auf dem Inselstaat Jamaica bzw. der zu den USA gehörenden Inselgruppe Hawaii Englisch. Liebhaber der französischen Sprache werden dagegen auf Guadeloupe fündig, während Portugiesischfans an der Copacabana in Rio de Janeiro sicherlich zahlreiche Sprachschulen vorfinden. Ihr seht, welches „Klima“ im wörtlichen und übertragenen Sinne in und rund um eure Sprachschule herrscht, hängt ganz von eurer Auswahl ab. Denkt ihr nicht auch, dass es eure Motivation fördern würde, abends am Strand von Costa Rica zu sitzen (ob Karibik- oder Pazifikstrand bleibt natürlich euch überlassen) und in der Hängematte bei ein paar kühlen Drinks Vokabeln zu lernen anstatt zuhause hinterm Schreibtisch im kalten Deutschland? Also wenn das keine Motivationshilfe ist, dann weiß ich auch nicht. Natürlich müsst ihr, um dieses Vorhaben in die Tat umzusetzen, nicht bis ans Ende der Welt reisen, sondern könnt auch in Barcelona oder Rom eure Fremdsprachenkenntnisse unter Palmen verbessern – wenn auch nicht bei sommerlichen Temperaturen im Winter.

Aber mit Sicherheit gibt es unter euch auch einige Kälte- und Schneebegeisterte, die in Kanada bzw. den USA in den Wintermonaten bei Minusgraden und Blizzards ihre Erfüllung finden und unter diesen Bedingungen Englisch bzw. Französisch lernen möchten. Nebenbei lässt sich dort auf den Skipisten der Rocky Mountains außerhalb der Unterrichtszeiten beim Ski- und Snowboardfahren Kraft für den nächsten Tag in der Sprachschule tanken.

Ihr seht also, das Lern„klima“ hängt größtenteils von der Region ab, die ihr für eure sprachliche Weiterbildung ausgewählt habt. Damit auch wirklich alle Rahmenbedingungen passen und ihr Spaß habt beim Sprachen lernen, ist es empfehlenswert, auch diesen Punkt bei der Auswahl der jeweiligen Destination miteinzubeziehen.

22Feb/160

Globalisierung und ihre Auswirkung auf die Bedeutung von Fremdsprachenkenntnissen

Sprachschüler Englisch

Englisch Sprachschüler

Die Kolonialisierungswelle der europäischen Staaten, allen voran England, Frankreich, Spanien und Portugal, kann als der Vorläufer der Globalisierung der Gegenwart betrachtet werden. Beides sind heutzutage die Punkte, die den größten Einfluss auf die Bedeutung von Fremdsprachenkenntnisse aufweisen.

Zum einen sorgte die Eroberung verschiedener Länder und Erdteile seitens der o.g. Staaten dafür, dass heutzutage wenige Sprachen ausreichen, um sich in weiten Teilen der Erde weitestgehend problemlos zu verständigen. Gerade deshalb sind zumindest Grundkenntnisse in diesen Sprachen umso wichtiger, sei es aus beruflicher oder touristischer Sicht. Bedingt durch die Globalisierung, die dafür sorgt, dass immer größere internationale Verflechtungen in sämtlichen Bereichen – und damit auch in der Arbeitswelt – entstehen, sind Fremdsprachenkenntnisse auch im Berufsalltag heutzutage unabdingbar. Kunden in den USA, Zulieferer in China, Zweigstellen in Australien, Messeauftritte in Brasilien… Die Bandbreite an internationalen Geschäftskontakten ist dank der Globalisierung schier unendlich und bedingt durch kürzere Reisezeiten und digitale Kommunikationsmittel wird diese in nächster Zeit noch stärker zunehmen, sodass sich Weiterbildungen in Sachen Englisch und Co. noch mehr rentieren werden als es ohnehin schon der Fall ist.

Bedingt durch die bereits angesprochenen immer kleiner werdenden Reisezeiten werden auch die exotistischen Ziele immer häufiger bereist. Selbst die abgelegensten Länder wie Neuseeland oder die Fidschi Inseln erreicht man heutzutage innerhalb eines Tages, sodass gerade für Reisefreunde die Motivation, Fremdsprachen zu erlernen, groß sein sollte. Und das Beste ist: Selbst in diesen beiden Staaten, gefühlt „am Ende der Welt“, ist Englisch Amtssprache, was die oben erklärte These, dass Grundkenntnisse in einigen wenigen Sprachen weitestgehend ausreichen, bestätigt.

Aber natürlich kann man Reisen in diese Länder auch dazu nutzen, um seine Sprachkenntnisse zu erweitern. Möglich ist dies in Form von Sprachreisen, die es dir ermöglichen, die Sprache des jeweiligen Staats vor Ort zu erlenen. Hierbei handelt es sich um eine besonders effektive Lernmöglichkeit, da du den ganzen Tag über mit der Sprache konfrontiert wirst und nicht „nur“ in der Schule. Somit entsteht durch die Globalisierung sozusagen ein Kreislauf, der Kenntnisse in verschiedenen Sprachen auf der einen Seite erfordert, aber auf der anderen diese auch fördert – ein Kreislauf, dem man in der heutigen Zeit nur noch schwer entfliehen kann.

7Dez/150

Ihre Sprachreise nach Australien

Sydney - AustralienAustralien, ein Land und gleichzeig der kleinste Kontinent auf unserer Erdkugel. Die Einwohner des Staates sind ein freundliches Volk und die Ureinwohner, die Aborigines, leben größtenteils noch in ihrer eigentümlichen Umgebung. Vom Land her ist Australien kaum bergig und mit karger Vegetation bedeckt. Fruchtbares grünes Land finden Sie hauptsächlich an den Küsten, wobei das Outback, also das Landesinnere, eigentlich nicht für ein Leben, wie wir es kennen, gedacht ist. In diesem leben in kleinen Gruppen hauptsächlich die Eingeborenen. Gekennzeichnet ist dies durch viel Sand und wenig Wasser, während im Norden des Landes Regenwald anzutreffen ist.

Die Sprache, die in Australien gesprochen wird, ist Englisch. Allerdings kann dieses Englisch nicht mit dem in England oder den USA verglichen werden. Hier sind sprachliche Begriffe enthalten, die Sie nur in diesem Land antreffen. Stellen Sie sich das so vor, als wenn Sie Oxford-Englisch sprechen und Sie sich damit in einer ländlichen Gegend verständigen wollen. Sie selbst wird man dort vielleicht noch verstehen, aber andersherum werden Sie Schwierigkeiten bekommen, deren Englisch zu verstehen.

Daher wäre es besser, Sie würden direkt in Australien die Sprache des Landes lernen. So haben Sie die Möglichkeit, die Ausdrücke und sprachlichen Gepflogenheiten des Staates gleich von Anfang an richtig zu studieren. Auch hier sind, wie in jedem anderen Land auf dieser Erde, von Region zu Region die Aussprache und die Dialekte entscheidend.

Es gibt viele Möglichkeiten, eine Sprachreise anzutreten. Allerdings sollten Sie schon vorher etwas Englisch sprechen, damit Ihnen die Reise etwas leichter fällt. Für Anfänger, die diese Sprache noch überhaupt nicht sprechen, dauert es natürlich etwas länger, um ein höheres Level zu erreichen. Mit einem Grundenglisch haben Sie dagegen schon viele Vorteile und können sich auch schon ein wenig verständigen.

Neben dem Englischen, das durch die britischen Kolonialherren nach Australien kam, existiert dort natürlich auch noch die Sprache der Aborigines. Diese zu lernen, wäre aber äußerst schwierig. Da die Einwohner Australiens häufig diese Sprache selbst nicht beherrschen, haben Sie in ein paar Wochen, in denen Sie sich vielleicht dort aufhalten, keinerlei Chance, diese zu verstehen, geschweige denn, sie zu sprechen.

29Apr/140

Französisch lernen in Lyon

Französisch lernen in fRankreichLyon - „Stadt des Lichts“ und begehrtes Ziel für Sprachreisen – eine reizvolle Destination durch und durch!

Lyon, die zweitgrößte Stadt Frankreichs, ist die Hauptstadt der Region Rhône-Alpes und liegt im Osten des Landes. Ihre sehenswerte Altstadt zählt zum UNESCO Weltkulturerbe. Die zahlreichen weiteren Sehenswürdigkeiten liegen alle sehr nah beieinander, so kann man die faszinierende Stadt wunderbar zu Fuß erkunden. Lyon ist eine traditionelle Universitätsstadt – von ihren 475.000 Einwohnern sind etwa 120.000 Studenten.

Ob Geschichte, regionale Küche oder Shopping – in Lyon gibt es nach den Sprachkursen für Jeden etwas zu entdecken. Die Sprachschule ist praktischer Weise nur wenige Gehminuten von der Altstadt entfernt. Hier kann man sich wunderbar durch die vielen kleinen Gassen treiben lassen. Eines der Highlights ist beispielsweise die imposante Basilika Notre-Dame de Fourvière, von deren Standort, auf dem gleichnamigen Hügel, man einen großartigen Ausblick auf die Stadt genießen kann.

Wer zum Lernen oder einfach nur als Tourist in Lyon ist, kommt an einer Berühmtheit der Stadt nicht vorbei: Paul Bocuse. Auch wenn man dem berühmten Sternekoch nicht persönlich begegnen mag, in Sachen Qualität und regionale Küche hat er auf jeden Fall seine Spuren hinterlassen. Dass erkennt man auch an er hohen Restaurantdichte der Stadt. Egal ob man in einem Sternerestaurant oder einem preiswerten Bistro essen geht, die regionalen Käse- und Wurstspezialitäten sowie den guten Wein, sollte man auf jeden Fall probieren.

Wie die Sprachschulstädte Paris, Nizza und Montpellier wird natürlich auch die neue Sprachschule in Lyon den hohen Qualitätsansprüchen deutscher Sprachschüler gerecht – sowohl was die Lehrer als auch die Lernmethoden angeht: Man lernt in kleinen Gruppen, nimmt an Übungen wie Rollenspielen oder Diskussionen teil und nutzt multimediale Materialien wie Videos, Spiele, Zeitungsartikel oder Songtexte.

27Mrz/140

Ausflug nach Gozo – Englisch auf der Schwesterinsel Maltas

Ausflug zur kleinen, schönen Schwester - ein Erfahrungsbericht

Gozo erlebenAnfang letzten Jahres war ich für einen Sprachkurs zwei Wochen auf Malta. Ich habe mich dort sehr wohl gefühlt und natürlich auch viel gelernt – deshalb war ich ja da. Trotzdem möchte ich hier aber von einem meiner schönsten Erlebnisse erzählen. Und das war nicht auf Malta, sondern auf der Schwesterinsel Gozo.

Gozo ist die mittelgroße, der aus drei Inseln bestehenden, Maltesischen Inselgruppe. Macht man Urlaub auf Malta, kann man viele schöne Ausflüge machen, aber nach Gozo rüberzufahren ist wirklich ein Highlight. Ich nahm an, dass das gesamte kulturelle Leben auf der Hauptinsel konzentriert ist – vor allem auch in geschichtlicher Hinsicht. Deshalb war ich von meinem Tagesausflug nach Gozo sehr überrascht. Wenn man sich die Sehenswürdigkeiten der Insel anschaut, wird vor allem deutlich, dass es neben der Kolonialgeschichte der Griechen, Römer und zuletzt der Engländer, noch einiges mehr gibt. Auf Gozo kannst Du Tempel entdecken, die man schon vor den Griechen und den Phöniziern gebaut hat. Ich war vollkommen begeistert, auf Steinen herumzulaufen, die schon vor 5800 Jahren zu einem Tempel gehörten.

Gozo in grünAußerdem hat die Insel eine viel ruhigere Atmosphäre als ihre große Schwester Malta. Das liegt zum Beispiel auch daran, dass sie nicht so touristisch überlaufen und auch nicht so sehr bevölkert ist. Auch kam mir Gozo etwas grüner vor als Malta. Und wie mir später unser Guide erklärte, hatte ich damit recht: Auf der felsigen Insel konnte sich mehr fruchtbarer Boden ablagern als auf der Nachbarinsel. Und sie hat auch mehrere natürliche Süßwasserquellen. Vor allem im Frühjahr sieht man also, dass es hier fruchtbarer und lebendiger ist. Gozos ursprüngliche Dörfer und die Hauptstadt Victoria sind natürlich auch einen Besuch wert. Oder aber, man verbringt hier gleich seinen ganzen Urlaub. Übrigens gibt es hier ebenfalls eine Sprachschule. Die kleine überraschende Insel ist also nicht nur für einen Tagesausflug zu empfehlen.